#verlagebesuchen – Der Welttag des Buches in Leipzig

#verlagebesuchen – Der Welttag des Buches in Leipzig

Was macht eigentlich ein Kinderbuchverlag? Wie werden aus Konzepten und Ideen richtige Bücher? Heute ist wieder der Welttag des Buches. Und was letztes Jahr in Berlin startete, ist nun eine deutschlandweite Aktion, bei der namhafte Verlage einladen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Rund 100 Verlage beteiligen sich dieses Jahr an dem breitgefächerten Angebot, dass die Kampagne #verlagebesuchen anbietet. Für Bücherfans und Neugierige bieten Sie Lesungen, Werkstattgespräche, Verlagsführungen und Vorträge.

 

Was passiert in Leipzig?

Die Buchkinder Leipzig e.V. sind eine Buch- und Schreibwerkstatt für Kinder und Jugendliche im Alter von vier bis achtzehn Jahren. Unterstützt von Erwachsenen entwickeln Sie hier ihre eigenen Ideen, um sie dann in der vereinseigenen Buchmanufaktur in kleinen Auflagen selbst zu konzipieren, zu illustrieren und herzustellen.

Zwischen 14:00 und 17:00 Uhr laden die Buchkinder in die Endersstraße 3 ein, um in der Werkstatt selbst kreativ zu werkeln, Geschichten zu lauschen und das Verlagsprogramm zu entdecken.

Hier geht’s zur Veranstaltung: http://verlagebesuchen.de/event/buchkinderbuecher-entdecken/

 

Danach lädt der Verlag Reinecke und Voß, der sich selbst als „Fachverlag für Horizonterweiterung“ bezeichnet, zur Vesper zwischen 17:00 und 20:00 Uhr ins Gartencafé in der Bernhard-Göring-Straße 26 ein.

Mit seinem Portfolio aus geheimen Klassikern der Moderne, einem beachtlichen Lyrikprogramm und kreativen Experimenten bietet der Verlag ein interessantes Programm weitab des literarischen Mainstreams. Gereicht werden dabei Appetithappen aus Verlag und Literatur, sowie die Möglichkeit zu spannenden Gesprächen mit Mitarbeitern und Autoren des Verlages.

Hier geht’s zur Veranstaltung: http://verlagebesuchen.de/event/gartencafe-mit-dichtung/

 

Wer kann vorbei kommen?

Du bist neugierig wie die Arbeit in den verschiedenen Verlagen funktioniert? Du willst einen Blick hinter die Kulissen werfen, sehen wie Bücher entstehen und die unterschiedlichen Arbeitsprozesse ablaufen? Dann komm vorbei! Die Türen stehen offen und alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Durch die begrenzte Teilnehmerzahl wird um eine Anmeldung gebeten.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist dabei kostenfrei.

 

Du willst noch mehr?

Weitere Informationen, bundesweite Veranstaltungsangebote und die Möglichkeit dich anzumelden, findest du unter http://verlagebesuchen.de/.

 

Autorin: Frances Liebau

Indische Palmblattbibliotheken – auf den Spuren des Schicksals

Indische Palmblattbibliotheken – auf den Spuren des Schicksals

Stell dir vor, du befindest dich in einem fernen Land und wirst von einer dir völlig fremden Person über dein Leben unterrichtet. Diese Person weiß alles über dich. Deine Vergangenheit, deine Gegenwart und sogar deine Zukunft werden dir völlig offengelegt. Du erfährst an diesem Tag, wann und unter welchen Umständen du sterben wirst, wer bis dahin noch in dein Leben treten wird und wie sich deine familiäre sowie berufliche Situation entwickelt wird. Das alles wird dir dann noch aus einem Manuskript aus Palmblättern vorgetragen, welches nicht größer als eine DIN-A4 Seite und lediglich hinten und vorn beschriftet ist.

Was sich hier in erster Linie wie ein Film mit Nicolas Cage anhört, in dem er wieder einmal versucht einen mystischen Code zu entschlüsseln, ist in Indien Realität. Seit Jahrhunderten reisen Menschen aus aller Welt dorthin, um aus einer der insgesamt 12 Palmblattbibliotheken etwas über Ihr weiteres Leben zu erfahren. Sie versprechen sich Heilung von Krankheiten, wollen Beziehungsprobleme lösen oder einfach als Touristen eine spirituelle Erfahrung machen.

Nur billige Kartentricks?

Sind die Manuskripte nun nur allgemein gehaltene Auslegungssache, so wie man es aus jedem x-beliebigen Horoskop kennt? Der Prozess der „Wahrheitsfindung“ ist auf jeden Fall aufwendiger als bei der typischen Kartenlege-Hotline deines Misstrauens. Besucher werden von einem Naadi genannten Palmblattleser betreut. Dieser versucht erst einmal anhand einer intensiven Fragerunde herauszufinden, welches der Millionen Palmblätter für den Suchenden bestimmt ist. Anschließend erfolgt eine sorgfältige Auswahl und Auswertung des Geschriebenen, und zum Abschluss gibt der Naadi noch ein Mantra mit auf den Weg. Dieser Vorgang kann mehrere Tage dauern, wenn z.B. noch Schriften aus anderen Zweigstellen angefordert werden müssen. Gar nicht so weit entfernt von der Arbeit einer Bibliothek heutzutage also, quasi Therapie und Bücherei in einem.

Alles andere als billig hingeworfener Hokuspokus, und so berichten tatsächlich viele Besucher (unter anderem auch ein persönlicher Freund von mir) von ausnehmend positiven Erfahrungen und einer grundlegenden Änderung ihres Lebens

Pic Palmblattbibliotheken
Eines der sagenumwobenen Palmblatt-Bücher. © Wikimedia Commons

Milliarden von Palmblättern – wie ist das möglich?

Wer sich zu diesem Thema informiert, wird schnell auf die sogenannten sieben Rishis aufmerksam, mystische Heilige, die vor mehr als 7000 Jahren in Indien gelebt haben sollen. Hätten diese auch nur für die jetzige Weltbevölkerung von knapp 7,3 Milliarden Menschen ein Palmblatt anfertigen müssen, so hätte es für jeden der Rishis rund 3800 Jahre gebraucht – eine unlösbare Aufgabe. Für die Erklärung muss man etwas tiefer hinabsteigen in die Grundzüge der indischen Mythologie.

Tatsächlich wurde nur für einen Bruchteil der Menschheit ein Palmblatt angefertigt, nämlich nur für die, welche in Ihrem Leben einmal eine dieser Bibliotheken besuchen werden. Die sieben Rishis, welche im wedischen Zeitalter (Zeitalter des Wissens) lebten, konnten in der sogenannten Akasha-Chronik oder auch „Buch des Lebens“ lesen. Hiermit ist das Weltzeitgedächtnis gemeint, welches alle Geschehnisse, die jetzt oder in ferner Zukunft passieren, aufzeichnet und abspeichert. Wer sich in diesem Zusammenhang, sei es im esoterischen oder im Bereich der Quantenphysik schon einmal mit Vergangenheit und Zukunft beschäftigt hat, wird schnell auf die Theorie treffen, dass es sich bei der Zeit nur um eine Illusion handelt, welche in unserem dreidimensionalen Raum existiert. Rein physisch betrachtet, geschieht alles zur selben Zeit. Es gibt nur diesen einen Moment.

Die große Frage, ob unser Leben vorherbestimmt ist und wir unserem Schicksaal ausgeliefert sind, wird von den Lesern aus der Palmblattbibliothek jedoch relativiert. Die Palmblattbibliotheken sind als Stätten der Lebensberatung anzusehen und sollen einem den Weg mit dem Wissen aus der Akasha-Chronik erleichtern.

Die Palmblattbibliotheken lehren uns damit in erster Linie, unsere Lebens- und Denkweise in Bereiche auszudehnen, die wir uns jetzt noch nicht vorstellen können.

Autor: David Barthelmann

 

 

Meine Messe-Erkenntnisse 2017

Meine Messe-Erkenntnisse 2017

Die Leipziger Buchmesse 2017 ist seit 14 Tagen Geschichte. Mit etwas zeitlichem Abstand zum reflektieren und auswerten der Eindrücke, hier nun meine persönlichen vier Frühlings-Trends im Messe-Report.

 

1. Ich sehe die Messe vor lauter Menschen nicht

Im Laufe eines Bücherwurm-Lebens sammelt sich ein ganzer Stapel Kontakte an, aus der Branche, dem Studium, der Ausbildung… Und natürlich stolpere ich alle paar Meter über eine Bekannte. Man quatscht, bringt sich auf den neuesten Stand, klagt über den Stress – und schon wieder ist eine halbe Stunde verstrichen, in der ich auch eine Lesung besuchen oder unter neuen Büchern hätte stöbern können. Tatsächlich ist dieses schöne Kontakt-Netz sogar daran schuld, dass ich diesmal das Exzessive Merch-Shopping in Halle 1 extrem einschränken musste – immerhin, den Geldbeutel freut’s. Im Rückblick betrachtet, ist es mir aber trotz allem deutlich lieber, die Messe mit anderen, und sei es im Gespräch, als allein auf einer Lesung zu erleben.

 

 

2. Die Alten werden enttäuscht sein

Wie das so ist, versammelt man sich mit seinen anderen Kommilitonen am Abend, um den Messetag ausklingen zu lassen. Eins kommt zum anderen, und ehe wir’s uns versehen, landen wir zu einem Absacker in der Stamm-Bar. Was dann folgt, sollte kein zukünftiger Chef je zu Gesicht bekommen: Restadrenalin, Alkohol und Nerdtum vermischen sich im Nuh zu einem rasanten Cocktail voller Coldmirror-Zitate, zweideutiger Einwürfe und enthusiastischer Planungen für die Gamescom. Oh, die Begeisterung für „gehobene Literatur“ ist bei uns Nachwüchslern denkbar gering, dafür schlägt unser Herz umso höher für Comics, Manga und Computerspiele. Obwohl mich der Verdacht beschleicht, dass auch die Altvorderen abseits des Blauen Sofas schockierend unkultiviert sein können, wenn erst der dritte Sektempfang durch ihre Kehlen rinnt.

 

 

3. Meine Füße werden mich hassen

Wenn ich in ein paar Jahren erstmal beruflich mit Büchern zu tun habe, werde auch ich mich auf der Messe vermutlich in Schlips und Sakko präsentieren müssen – und in den dazugehörigen Schuhen. Einen Vorgeschmack darauf konnte ich bereits am Freitag sammeln, als das Speedmeeting von „Verlage der Zukunft“ etwas förmlichere Kluft erforderte. Zwei dicke Blasen waren der Lohn für stundenlanges herumlaufen – an lediglich einem Tag! Das wird mich also in Zukunft erwarten? Ich verstehe, warum manche Menschen solch horrende Summen für adäquates Schuhwerk ausgeben.

 

 

4. Die Literaten sitzen (mal wieder) im Elfenbeinturm

Samstags wird die Messe traditionell von Cosplayern und Nerds überflutet. Halle 1 ist komplett diesen Künsten vorbehalten, und ich mag nur erahnen, welchen Anteil die Buntgewandeten am jährlichen Erfolg der Buchmesse und vor allem am Gesamtumsatz des Buch- und Comicmarktes haben. Wir, die jungen Eskapismus-Experten, sind die Nachwuchs-Vielleser, die Content-Konsumenten und Medienprofis. Leider sehen das anscheinend viele im etablierten Literaturbetrieb nicht so. Die Berichterstattung der großen Medien tut die Comciszene immer noch als liebenswertes, aber nischiges Kellerkind ab und freut sich lieber ausgiebig über Preisverleihungen an „künstlerisch hochwertigere“ Autoren mit mindestens genauso nischiger Vita.

Dabei habe ich zusehends den Eindruck, die deutsche Literaturlandschaft dämmert im eigenen Saft ihrer Frühverrentung entgegen. Die Tage eines Martin Walser als Massenphänomen sind vorbei, die neuen Stars in der multimedialen Manege heißen Marvin Clifford, Bernhard Hennen oder Jan Böhmermann. Da ändern auch wütende Tiraden eines Carsten Otte im Öffentlich-Rechtlichen über die unpassende Fröhlichkeit der Cosplayer angesichts der politischen Weltlage nichts. Aber wen juckt’s, wenn wir mit den sympathischen Verrückten von Nerdzig den drittgrößten Fernseh-Berichterstatter am Start haben! Bücher können nicht länger ausschließlich als hehres Kulturgut gepachtet werden, dennoch schmerzt mich der Zaun, welcher hier von den so toleranzbedachten Buch-Eliten errichtet wird. Auch wenn Mauerbau grad DER Trend des Jahres ist – Ich will keinen Krieg, sondern friedliche Koexistenz!

 

Autor: Niklas Gaube

Der Lerche-Veranstaltungsplaner für April

Der Lerche-Veranstaltungsplaner für April

Die ersten Sonnenstrahlen begrüßen die Wiesen und Wälder. Die Menschen strömen in Scharen zu den Grünflächen, Seen und Bächen der Stadt. Wer von euch trotz des guten Wetters ein wenig Zeit übrig hat, kann sich die folgenden Veranstaltungen im Kalender notieren.

 

05.04.2017

Book Sale

Für all diejenigen unter euch, die ihre Bibliothek für Kunst und Design auffrischen wollen, ist dieser Book Sale wie geschaffen. In der Bibliothek, der Galerie für Zeitgenössische Kunst, könnt ihr zwischen Künstlermonographien, Ausstellungskatalogen, Zeitschriften und wissenschaftlicher Literatur herumstöbern und einige Neuerungen erwerben.

Monetos:         Keine, ist gratis

Beginn:           09.00 – 15.00 Uhr

Spot:               Galerie für Zeitgenössische Kunst, Karl-Tauchnitz-Straße 9-11, 04107 Leipzig

Web:               http://gfzk.de/

 

08.04.2017

Do it yourself: Osterkarten im Stempeldruck

Wenn ihr auch noch nicht so richtig wisst was ihr mal wieder zu Ostern schenken sollt, warum denn nicht etwas Selbstgemachtes? Dann schaut doch am besten einmal im Deutschen Buch– und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek vorbei und fertigt ein paar Osterkarten im Stempeldruck an.

Monetos:         Keine, ist gratis

Beginn:           15.00 Uhr

Spot:               Deutsche Nationalbibliothek, Deutscher Pl. 1, 04103 Leipzig

Web:               http://www.dnb.de/DE/DBSM/Veranstaltung/20170408doityourselfOsterkarten.html

 

19.04.2017

Book Brothers – Lesebühne mit Roman Israel, Benjamin Kindervatter, Uwe Schimunek

Die drei Jungs der Book Brothers werden euch an diesem Abend in der Ilses Erika mit Geschichten für Erwachsene versorgen. Man darf von ihnen schmutzige Pointen, dünnbrettbohrende Deutlichkeit und getarnten Hinterzimmerhumor erwarten, bei dem die Politik auch ihre Seitenhiebe wegbekommt.

 Monetos:         4 €

Beginn:           20.30 Uhr

Spot:               Ilses Erika, Bernhard-Göring-Straße 152, 04277 Leipzig

Web:               http://www.ilseserika.de/termine-65.html?day=20170419

 

25.04.2017

Lesebühne Kunstloses Brot

In der April Ausgabe der Lesebühne kunstloses Brot wird euch dieses Mal das Thema Geschlechtsidentität präsentiert. Wer bin ich, was bin ich und wer möchte ich überhaupt sein? Auf diese und noch weitere Fragen werden Antworten gegeben. Zumindest wird dies von den fünf Protagonisten versucht. Seid gespannt.

Monetos:         4 €

Beginn:           20.00 Uhr

Spot:               Beyerhaus, Ernst-Schneller-Straße 6, 04107 Leipzig

Web:               http://www.beyerhaus.de/veranstaltungen/

 

27.04.2017

20 Jahre Freier Deutscher Autorenverband Sachsen

Der freie deutsche Autorenverband Sachsen präsentiert im April eine Jubiläumslesung im Haus des Buches in Leipzig. Nicht ohne Grund, denn bereits im Februar feierte er sein 20 jähriges Bestehen. Die ganze Veranstaltung wird musikalisch untermalt und es werden Autorinnen und Autoren, des Verbandes, einige Werke zum Besten geben.

Monetos:         Keine, ist gratis

Beginn:           19.30 Uhr

Spot:               Haus des Buches, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Web:               http://www.haus-des-buches-leipzig.de/detail.php?type=v&id=1542

 

29.04.2017

11. Lange Nacht der Computerspiele

Geschichten werden nicht nur in Büchern, sondern auch in Spielen geschrieben. Am 29.04.2017 könnt ihr in diese Geschichten eintauchen und sie selbst erleben. Denn an der HTWK ist es mal wieder Zeit für die lange Nacht der Computerspiele, bei der ihr an weit über 100 Stationen die Geschichte mitbestimmen könnt.

Monetos:         Keine, ist gratis

Beginn:           14.00 Uhr

Spot:               HTWK, Karl-Liebknecht-Straße 132, 04277 Leipzig

Web:               http://www.htwk-leipzig.de/de/studieninteressierte/informationsveranstaltungen/informationstag/lange-nacht-der-computerspiele/

 

Autor: Michael Kroschwald

Der Lerche-Veranstaltungsplaner für die Leipziger Buchmesse 2017

Der Lerche-Veranstaltungsplaner für die Leipziger Buchmesse 2017

Wenn beinahe 200.000 Menschen nach Leipzig strömen, dann ist Buchmesse-Zeit. Man verliert schnell den Überblick bei so vielen Veranstaltungen die zur Leipziger Buchmesse stattfinden. Doch nicht verzagen – die Leipziger Lerche fragen! Wir haben einen besonderen Blick auf Locations außerhalb des Messegeländes geworfen und einen Masterplan mit Spaß-Garantie für euch erstellt.

 

23.03.2017

Mein Vater, das Kondom und andere nicht ganz dichte Sachen

Schon bei dem Titel muss man ein bisschen schmunzeln. Bei der Lesung mit Sicherheit erst recht. Darum geht’s: Anton ist klein, bebrillt, hat zwei zu große Ohren und nur ein Haar an einer ganz bestimmten Stelle. Jetzt erfährt er auch noch, dass er das Ergebnis eines Kondomunfalls ist. Das hebt seine Laune kein bisschen. Um seinem Leben doch noch Sinn zu geben, beschließt Anton, eine neue Frau für seinen Vater zu finden. Zusammen mit Ine, der besten Freundin der Welt. Doch wo sollen die zwei jemanden auftun, der sich für einen Klohäuschenvertreter interessiert? Na klar, im örtlichen Strickverein…

Monetos:           keine, ist kostenlos

Beginn:              10.00 Uhr

Spot:                   OrtJobClub Leipzig – Axis Passage, Georg-Schumann-Straße 171–175, 04159

 

 

23.03.2017

„Leipzig liest“: Lesung Jan Mohnhaupt – Der Zoo der Anderen

Als sich der Kalte Krieg Anfang der sechziger Jahre auf seinem Höhepunkt befindet, beginnt auch ein tierisches Wettrüsten in Berlin, das sinnbildlich für das geteilte Deutschland steht. Dessen Geschichte lässt Jan Mohnhaupt anhand der beiden Berliner Zoos und deren Bewohner auf einzigartige Weise aufleben. Ob Brillenbär-Spende durch die Stasi, Schlagzeilen wie Westesel gegen Ostschwein oder der regelmäßige Schlagabtausch der beiden charakterstarken Direktoren – die Zoos verraten mehr über das Verhältnis zwischen Ost und West als so manche Regierungserklärung. Mit großer Sympathie für Tier und Mensch erzählt Jan Mohnhaupt erstmals ihre gemeinsame Geschichte.

Monetos:           9€

Beginn:               18.30 Uhr

Spot:                    Zoo Leipzig, Pfaffendorfer Str. 29, 04105 Leipzig

Web:                    http://www.leipziger-buchmesse.de/ll/veranstaltungen/23111

 

23.03.2017

L3 – Lange Leipziger Lesenacht 2017 – „Es gilt das gesprochene Wort“

Seit 2005 präsentiert die Lange Leipziger Lesenacht, kurz L3, auf den vier Bühnen der Moritzbastei die Vielfalt der jungen deutschsprachigen Literatur. Um die besten Sitzplätze kann man ab 18 Uhr wetteifern, dann beginnt der Einlass. Von 19 Uhr bis nach Mitternacht geht dann das Programm. Bei der L3 geben sich unbedingt zu entdeckende und bereits entdeckte Autoren in den Kellergewölben der MB die Klinke in die Hand. Einer DER Pflichttermine zur Buchmesse!

Monetos:           14€ AK/ 10€ VVK

Beginn:              19.00 Uhr

Spot:                   Moritzbastei, Universitätsstraße 9, 04109 Leipzig

Web:                   https://www.ldrei.de/

 

24.03.2017

Auch dieser Raum entsteht durch Gebrauch – Lyriknacht zur Leipziger Buchmesse

Zur Buchmesse strömen Lyriker aus allen Teilen des deutschsprachigen Raums nach Leipzig, zwölf der spannendsten sind an diesem Abend zu hören: Autoren, die sich schon einen Namen gemacht haben, genauso wie solche, die es zu entdecken gilt. Die Lyriknacht, die zum zweiten Mal stattfindet, wird vielsprachig, konzentriert und wild, einen „Karneval der Worte“ nannte die Süddeutsche Zeitung die erste Ausgabe. In diesem Jahr gilt wieder: Auch dieser Raum entsteht durch Gebrauch.

Monetos:           keine, ist kostenlos

Beginn:              21.00 Uhr

Spot:                   Noch Besser Leben, Merseburger Str. 25, 04229 Leipzig

Web:                  https://de.eventbu.com/leipzig-plagwitz/auch-dieser-raum-entsteht-durch-gebrauch/1670554

 

24.03.2017

Livelyrix Buchmessenslam 2017

Was darf auch zur Buchmesse nicht fehlen? Ein Poetry Slam natürlich und, zwar das Kronjuwel der Slam- Saison. Denn wenn sich in Leipzig schon einmal einige der besten Poeten des Landes aufhalten, dann wollen wir sie auch auf die Bühne sehen. Mit dabei sind unter anderem Kirsten Fuchs, Sven Hensel und Volker Surmann –  um nur einige zu nennen!

Monetos:           10€ VVK / 14€ AK

Beginn:              19.00 Uhr

Spot:                   Schauspiel Leipzig, Bosestraße 1, 04109 Leipzig

Web:                   http://www.livelyrix.de/veranstaltung/livelyrix-buchmessenslam-2017-im-schauspiel-leipzig/

 

 

25.03.2017

Leipziger Verlage stellen sich vor

Hugendubel lädt ein zur großen Jubiläumsveranstaltung in seiner Buchhandlung. Auf diesem Event bekommt man die einzigartige Möglichkeit, die bunte Leipziger Verlagswelt kennen zulernen und einen exklusiven Blick auf deren Themenvielfalt zu werfen. Kommt vorbei und feiert mit – das Ganze natürlich kostenlos. Mit dabei ist zum Beispiel der Verlag Voland & Quist.

Monetos:           kostenlos

Beginn:              10.30 Uhr

Ende:                  20.00 Uhr

Spot:                   Hugendubel, Leipzig Petersstraße 12, 04109 Leipzig

Web:                   http://www.hugendubel.de/de/event;jsessionid=29F87E4C9AD6CFFFAA0814D74DFA3485.www03?eventId=8741

 

25.03.2017

MDR SPUTNIK LitPop X

Zum zehnjährigen Jubiläum freut sich Leipzig auf Lesungen mit mehr als 25 Autoren und Slammern, auf Konzerte in den „heiligen“ Wandelhallen und Tanzmusik bis in die frühen Morgenstunden, umrahmt mit Stars und Sternchen der deutschen Medienlandschaft auf vier Lese- und Konzertbühnen. Musikalisch sorgen Dead Disco, Preller & Mr. Olsen, Kid Simius, Fil Bo Riva und Mighty Oaks für die richtige Untermalung.

Monetos:           14€ VVK / 16€ AK

Beginn:              18.00 Uhr

Spot:                   Neues Rathaus, Martin-Luther-Ring 4-6, 04109

Web:                   http://www.litpop.de/

 

26.03.2017

Der Miesepups – Lesung

In einer dunklen Baumhöhle im Mooswald wohnt der Miesepups. Er macht nicht viel: schlafen, herumrumpeln, über seine Unordnung stolpern, schimpfen und wieder schlafen. Raus geht er nicht, Besuch kriegt er nicht, und andere Leute kann er schon mal gar nicht leiden. Autorin Kirsten Fuchs liest für alle, die einen Miesepups kennen oder selbst manchmal ein Miesepups sind.

Monetos:           keine, ist kostenlos

Beginn:              11 Uhr

Spot:                   Kinderbuchladen Serifee, Karl-Liebknecht-Str. 36 / Feinkosthof, 04107

Web:                   www.kinderbuchladen-serifee.de

 

 

Autorin: Viktoria Gamagina

Buchmesse im Ohr – Interview mit „Leipzig lauscht“

Buchmesse im Ohr – Interview mit „Leipzig lauscht“

Die Leipziger Buchmesse, DAS Event des Jahres für alle Bibliophilen Mitteldeutschlands, steht wieder vor der Tür. Auch das Team von Leipzig lauscht ist wieder auf der LBM17 unterwegs und nimmt euch mit zu allen wichtigen Veranstaltungen und Lesungen auf der Messe. Ihr kennt Leipzig lauscht noch nicht? Wir haben für euch Patricia Blume, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Buchwissenschaft der Universität Leipzig, Organisatorin von Leipzig lauscht und Redaktionsleiterin, mit unseren Fragen gelöchert.

 

Wie und warum ist Leipzig lauscht entstanden?

Patricia Blume: Die Idee hatte Siegfried Lokatis, Professor für Buchwissenschaft an der Uni Leipzig. Zur Buchmesse kam immer wieder die Frage auf, ob sich der Besuch dieser oder jener Veranstaltung denn gelohnt habe. Und so entstand der Gedanke, dass es einen Ort geben müsste, wo man genau das nachlesen kann. Es passiert ja ziemlich häufig, dass der Leipzig liest-Besucher es nicht pünktlich zum Veranstaltungsbeginn schafft, die Lesung schon proppenvoll ist oder er oder sie sich für doch für eine andere Priorität entschieden hat. Es bleibt das Gefühl, etwas verpasst zu haben.

Und www.leipziglauscht.de ist eine sichere Quelle, aus der der Messebesucher die Ereignisse der Veranstaltung nachvollziehen kann: Hat sich der Moderator peinlicherweise in der Aussprache des Namens vertan, fühlte sich der Autor verkannt und beleidigte das Publikum? Ist der neue Roman wirklich so überragend, aber der Dialekt des Autors macht ihn trotzdem unerträglich? Die Bandbreite an Vorkommnissen ist groß, wie wir mindestens aus Loriots Krawehl-Lesung wissen. Aber es geht Leipzig lauscht natürlich nicht allein um Missgeschicke, es geht um einen Eindruck von der Lesung, der Atmosphäre, vom Publikum, von der Autorenpersönlichkeit und natürlich vom Stoff des Buches. Dafür bilden wir die Leute ein Semester lang aus.

 

Wie setzt sich euer Team zusammen und worauf dürfen wir uns zur LBM 2017 freuen?

Das Team von Leipzig lauscht besteht immer aus etwa 70 Personen, die mehrere Lesungen von Leipzig liest besuchen. Dementsprechend viele Veranstaltungen können wir auf dem Blog abbilden. Auch wenn das immer noch nur ein Bruchteil aller Lesungen insgesamt ist, halten wir doch ein gutes Stück Vielfalt und Buntheit des literarischen Frühlings in Leipzig fest. Vielfältig geht es bei uns allemal zu, denn die Hoheit beim Aussuchen der Bücher und Veranstaltungen liegt bei den Rezensenten. Sie kommen aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen und haben ganz unterschiedliche literarische Interessen.

So sind in diesem Jahr die Veranstaltungen mit Jussi Adler Olsen dabei und mit Lukas Bärfuss, der mit Hagard für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert ist; oder die neuen Romane von Clemens Meyer und Feridun Zaimoglu, aber auch passend zu den diesjährigen Schwerpunktthemen ein Band mit jungen litauischen Erzählungen aus dem Mitteldeutschen Verlag und ein Buch über den Lutherweg in Sachsen aus der Evangelischen Verlagsanstalt. Außerdem einiges an Fantasy und aus der Poetry-Slam-Szene, daneben aktuelle Sachbücher wie von Orell Füssli über Deutschlands neue rechte Mitte, dazu vieles aus unbekannteren Verlagen wie der gesunde Menschenverstand oder CulturBooks. Es sind auf jeden Fall vielversprechende Titel dabei: Milchschaumschläger, Elfenwächter und Miesepups; die Krankheitensammlerin, Bulettenbetti und die Wanderapothekerin; Kaltland, Zuckersand und Ætherhertz.

 

Haben sich durch eure Arbeit an dem Projekt Begegnungen/ Treffen ergeben, mit denen ihr nicht gerechnet habt?

Manchmal halten Veranstaltungstitel nicht, was sie versprechen, und umgekehrt ist manchmal eine Lesung viel grandioser als ihre bescheidene Ankündigung. Interessant wird es oft, wenn unvorhergesehene Dinge passieren. Immer mal wieder fallen Veranstaltungen aus, weil der Autor erkrankt etc. Deswegen musste einer unserer Rezensenten im letzten Jahr auf Thea Dorn verzichten, entdeckte dafür aber den US-amerikanischen Autor Alexander Hemon. Überraschend sind auch besondere Formate, also alles, was mal nicht eine normale Lesung ist. Autoren vom Aufbau Verlag haben zum Beispiel im letzten Jahr mit dem Publikum ein Literaturspiel gespielt, und für eine Lesung in der Moritzbastei haben sich alle Besucherinnen als Prinzessinnen gestylt. Unsere Rezensenten und Rezensentinnen sind in der Mission Leipzig lauscht auf der Messe unterwegs, aber natürlich ergeben sich automatisch im Messegeschehen interessante Begegnungen. Sie waren häufig begeistert, wenn sie ein Gespräch mit der Autorin oder dem Autor führen konnten.

 

Gibt es lustige Anekdoten aus den zwei Jahren Leipzig lauscht, die ihr mit uns teilen könnt?

Die Buchmesse ist immer ein Ort mit hoher Freak-Dichte, da kommt der Spaß nicht zu kurz. In die dazugehörige Vorlesung, mit der wir die Studierenden auf das Messegeschehen vorbereiten, kommen immer verschiedene Leute aus dem Literaturbetrieb, Verleger, Autoren, Mitarbeiter aus der Öffentlichkeitsarbeit. Denen fragen die Studierenden auch immer Löcher in den Bauch nach lustigen Anekdoten über die Feuilleton-Promis. Und sie plaudern gern etwas aus dem Nähkästchen. Aber da sind wir ja unter uns.

 

Wo findet man euch auf der Leipziger Buchmesse 2017? Kann man direkt mit euch in Kontakt kommen?

Tatsächlich sitzen wir nicht nur auf Lesungen oder dann hinterm Rechner, um darüber zu schreiben. Wir sind in diesem Jahr wieder am Stand der Uni Leipzig dabei. Dort machen wir jeden Tag um 17 Uhr ein kleines Finale, geben Empfehlungen und haben ein Quiz rund um Bücher vorbereitet. Vorbeikommen können alle Interessierten in Halle 3, Stand H 202! Es lohnt sich nicht nur wegen der Gewinne. Ansonsten kann man natürlich auch digital über diverse Kanäle Kontakt zu uns aufnehmen.

 

Was macht ihr, wenn grad keine Buchmesse stattfindet?

Die meisten aus dem „Leipzig lauscht“-Team sind ganz normale Studierende, wenn es das überhaupt gibt. Manche sind Booktuber oder Instagramer in Buchmission, schreiben für verschiedene Medien, sind im Kulturbereich unterwegs. Dadurch fällt das ganze Projekt auf sehr fruchtbaren Boden. Wir werden es jetzt nach unseren ersten drei Leipziger Buchmessen so machen, dass „Leipzig lauscht“ nicht bis zum nächsten Frühling schlummert. Stattdessen schreiben wir weiter für den Blog und bespielen unsere Social-Media-Kanäle mit Neuigkeiten. Also: Nach der Messe ist vor der Messe.

 

Gibt es die Möglichkeit, bei Leipzig lauscht mitzumachen?

Bei Leipzig lauscht kann jede/r mitmachen, die oder der Studierende/r der Uni Leipzig ist, Lust am Literaturbetrieb hat und am Schreiben. Immer im Wintersemester ist Leipzig lauscht ein – Achtung, langes Wort – Schlüsselqualifikationsmodul und steht uniweit offen. Ab diesem Sommersemester bleiben wir auch während des Sommersemesters „on air“. Dabei wird Leipzig lauscht das erste Seminar aus dem Angebot der Uni Leipzig sein, das Studierenden der HTWK offen steht. Der Hintergrund ist eine neue Kooperation des Studiengangs Verlags- und Handelsmanagement aufseiten der Hochschule und der Buchwissenschaft aufseiten der Uni.

 

 

 

Wir danken Patricia Blume für das spannende und aufschlussreiche Interview zu Leipzig lauscht!
Wenn ihr neugierig geworden seid, dann besucht die Website http://www.leipziglauscht.de
oder folgt dem Team auf FacebookTwitter oder Instagram.

 

Leipzig lauscht auf der Buchmesse:

Halle 3

Stand H 202

 

 

Das Interview führte Lina Al Ghori.

„Das lebende Buch“  – Bücher bewegen wie Harry Potter

„Das lebende Buch“ – Bücher bewegen wie Harry Potter

Die Haptik eines gedruckten Buches mit multimedialen Inhalten zu verbinden, ist schon lange ein Traum der Buchbranche. Eine Firma aus Augsburg bietet eine vielversprechende Lösung an. Ist Das lebende Buch tatsächlich der neue Heilige Buch-Gral?

Den Inhalt eines Buches zum Leben zu erwecken und Figuren über die Seiten laufen zu lassen, war bisher nur bei „Harry Potter“ möglich. Nur durch Zauberei kann die Trennung zwischen echter und digitaler Welt aufgehoben werden, doch normalsterbliche Verlage stehen immer noch vor der Entscheidung: Beeindruckend aufbereitete Inhalte mit allerlei multimedialen Spielereien – verpackt in der eher nüchternen Kunststoffhülle eines E-Books? Oder doch ein schönes klassisches Buch, leinengebunden und mit diesem ganz besonderen Geruch literarischer Verheißung – aber letztendlich immer auf Text und unbewegliche Bilder beschränkt?

Das Hauptproblem ist nun einmal, dass ein Bildschirm starr ist. Auch wenn bereits Prototypen folienähnlicher Monitore existieren und teils verblüffende 3D-Darstellungen erzeugen können, dürften diese noch für einige Jahre Zukunftsmusik bleiben. Aber Buchseiten ohne Umblättern? Da können wir doch auch gleich zu Steintafeln zurückkehren.

Futuristisches Lesen mit technischen Tricks

Die Gestaltungsagentur Liquid hat sich jetzt dieses Problems angenommen. Ihr Produkt Das lebende Buch ist ein Buch, aufwendig per Hand hergestellt und fadengeheftet, vorzugsweise im Großformat. Die Seiten sind ganz konventionell bedruckt, aber gefertigt aus speziell lichtempfindlichen Material. Dieses kann durch einen Projektor angestrahlt werden und so weitere Inhalte für den Betrachter enthüllen. Je nach aufgeschlagener Seite werden Videos und Audioateien wiedergegeben, auch Gerüche gehören zum Repertoire des Lebenden Buches.  Zumindest die Illusion entsteht, als ob sich der Leser durch ein ganz normales Buch bewegt. Er kann vor- und zurückblättern, Inhalte noch einmal abrufen oder Seiten überspringen, ohne an einen fest vorgegebenen Ablauf gebunden zu sein. Durch Berühren können erneut weitere Informationen abgerufen werden. Dabei kommt die Installation ohne Tasten oder Interface aus, der Projektor erkennt automatisch die jeweils aufgeschlagene Seite.

Einen guten Eindruck verschaffen von den vielfältigen Möglichkeiten kann man sich in diesem Video, wo der Einsatz im Mercedes-Benz-Museum gezeigt wird:

https://www.youtube.com/watch?v=UXtQSmkT25g

Keine Lösung für Verlage

Trotz sehr benutzerfreundlicher Gestaltung ist der praktische Nutzen dieser mehrfach mit Preisen ausgezeichneten Idee nüchtern betrachtet für die Buchbranche eher gering. Das Buch selbst braucht immer noch eine sperrige Projektionsanlage, um zu funktionieren. Interessant ist diese Technologie vor allem für Museen, Messeaussteller u.ä., die eine extravagante Form für die Präsentation ihrer Inhalte suchen. Auf den Leser macht es auf jeden Fall ordentlich Eindruck, zudem kann er auch selbst Daten in das Buch hochladen. Die Agentur bietet zu ihrer Technologie gleich ihre kreative Expertise mit an, um Firmenkunden bei der Erstellung der Inhalte zu helfen.

Zweifellos also eine kostspielige, aber sehr wirkungsvolle . Leider nicht das, wonach verzweifelte Verlage auf der Suche nach dem digitalen Wunder suchen, aber zumindest eine weitere hochinteressante Neuinterpretation des Mediums Buch. Das lebende Buch zeigt auch einmal mehr, dass Innovationen in der Buchbranche selten selbst von dieser produziert werden. Wie seit Jahrhunderten bringen „fachfremde“ Tüftler aus Industrie, Handwerk und IT-Branche ihr Können von außen ein.

Autor: Niklas Gaube

Dangerous Minds in Literature Vol.2 – Hunter S. Thompson

Dangerous Minds in Literature Vol.2 – Hunter S. Thompson

Hunter S. Thompson, geboren im guten und hochgebildeten Hause einer Südstaatenfamilie, war zwar gebildet, pflegte bei weitem aber nicht das Leben, welches man in seinen Kreisen üblicherweise einschlug. Thompson lebte auf der Überholspur –  sein ewiger Begleiter „Geschwindigkeit“. Einer seiner Leitsprüche: „Ich muss mich massiv zuknallen“. Er liebte Drogen, Alkohol, Football und das Schreiben, wobei man letzteres auch ab und zu als Hassliebe von Thompson ansehen kann.

„Einzig wichtig ist jetzt noch zu Fear and Loathing anzumerken, dass das Schreiben Spaß machte, und das ist selten – zumindest bei mir, denn ich habe die Schreiberei schon immer als den hassenswertesten aller Jobs angesehen. Vielleicht gleicht es darin dem Ficken – es macht nur den Amateuren Spaß. Alte Huren haben nicht viel zu kichern.“

– Hunter S. Thompson

 

Thompson der Schriftsteller

Pic Hunter S. Thompson
Hunter S. Thompson in Aktion. © wikimedia commons

Der junge Hunter begeisterte sich schon früh für Literatur und engagierte sich unter anderem bei seiner eigenen kleinen Zeitung und einer Literatur-Vereinigung, von welcher er jedoch wegen einer 60-tägigen Haft ausgeschlossen wurde. Er arbeitete danach überwiegend als Sportreporter, unter anderem für seine Kasernenzeitung, die El Sportivo und als Korrespondent für den National Observer.

Im Jahr 1965 kontaktierte der Herausgeber der Zeitschrift The Nation Thompson, um ihn für eine Reportage über die Hells Angels zu begeistern. Thompson verfasste diesen in einer bewusst subjektiven und direkten Art und Weise, woraufhin mehrere Verlage auf ihn aufmerksam wurden und Interesse an dem Buch über die Hells Angels zeigten. Daraufhin verbrachte er fast ein Jahr mit dem Motorradclub. Das daraus resultierende Buch erschien 1966 bei Random House und wurde zum Sprungbrett für Thomspson, denn nun druckten mehrere Zeitungen und Zeitschriften seine Artikel und er konnte endlich vom Schreiben leben.

Eine seiner womöglich wichtigsten und interessantesten Stationen verbrachte er beim Rolling Stone Magazine. Thomspon gehörte schon frühzeitig zu den Autoren des Magazins und entwickelte seinen eigene Art zu schreiben. Der Gonzo–Journalismus war geboren. Weitere wichtige Werke Thompsons waren unter anderem Fear and Loathing in Las Vegas oder The Rum Diary.

Pic Las Vegas Sign
Fear and Loathing in Las Vegas © Pexels/pixabay

Das Leben des Hunter S. Thompson

Das Leben des Hunter S. Thompson lässt sich als eine Aneinanderreihung von Höhen und Tiefen beschreiben, eine Verkettung von Euphorie und Depression, eine Paarung aus Verzweiflung und Zufriedenheit.

Er nahm sein Leben selbst in die Hand und wollte „richtig leben“. Er blieb sich und seiner Linie treu, selbst zum Zeitpunkt seines Todes. Thompson war kein einfacher Zeitgenosse, pflegte aber viele Freundschaften unter anderem zu Keith Richards, Bob Dylan, Jack Nicholson und Johnny Depp.

Er nahm bis zuletzt selbstbestimmt sein Leben in die Hand. So auch am 20.2.2005, als er sich an seinem Schreibtisch in Woody Creek durch einen Kopfschuss das Leben nahm. Dies geschah weder aus Verzweiflung noch Depressionen oder Schwierigkeiten. Er wollte einfach zum richtigen Zeitpunkt, seiner Meinung nach, abtreten. Es grenzt an ein medizinisches Wunder, dass Thompson nicht schon früher gestorben ist, bedenkt man die Unmengen an Alkohol und Drogen, die er sich allein innerhalb eines Tages einverleibt hatte. Hier ein Tag aus dem Leben des Hunter S. Thompson:

3:00 p.m.: Rise

3:05 p.m.: Chivas Regal with the morning paper, Dunhills

3:45 p.m.: Cocaine

3:50 p.m.: Another glass of Chivas, More Dunhills

4:05 p.m.: First cup of coffee, Dunhill

4:15 p.m.: Cocaine

4:16 p.m.: Orange juice, Dunhill

4:30 p.m.: Cocaine

4:54 p.m.: Cocaine

5:05 p.m.: Cocaine

5:11 p.m.: Coffee, Dunhills

5:30 p.m.: More ice in the Chivas

5:45 p.m.: Cocaine, etc.

6:00 p.m.: Weed to take the edge off

7:05 p.m.: Lunch of Heineken, two margaritas, coleslaw, taco salad, double order of fried onion rings, carrot cake, ice cream, a bean fritter, Dunhills, another Heineken, cocaine, and a snow cone for the ride home (a glass of shredded ice with Chivas poured on top).

9:00 p.m.: Starts snorting cocaine seriously

10:00 p.m.: Drops acid

11:00 p.m.: Chartreuse, cocaine, and weed

11:30 p.m.: Cocaine, etc.

12:00 a.m.: Time to write

12:05-6:00 a.m.: Chartreuse, cocaine, weed, Chivas, coffee, Heineken, clove cigarettes, grapefruit, Dunhills, orange juice, gin, and porn watching

6:00 a.m.: In the hot tub, champagne, Dove bars, and fettuccine alfredo

8:00 a.m.: Halcyon

8:20 a.m.: Sleep

Quelle: Carroll, E. Jean (2011-10-04). Hunter: The Strange and Savage Life of Hunter S. Thompson (Kindle Locations 196-221).

Keine letzten Worte. Kein letztes Lebewohl. Er ging, wie er gekommen war: Mit einem Knall. Das ist sehr wörtlich zu nehmen. Thompson wurde nämlich, so wie er es wollte, auf seinem Anwesen in Woody Creek bestattet. Die Beerdigung war jedoch nicht wie jede andere, sonst wäre es auch nicht die Beerdigung des Hunter S. Thompson gewesen. Denn seine Asche wurde weder verstreut, noch in einer Urne beigesetzt. Sie wurde durch eine Kanone in alle Himmelsrichtungen gefeufert.

Sieben Monate nach seinem Tod erhielten dann doch seine Frau und alle Leser des Rolling Stone Magazins unerwartet die letzten Worte des Hunter S. Thompson:

„Keine Spiele mehr. Keine Bomben mehr. Kein Laufen mehr. Kein Spaß mehr. Kein Schwimmen mehr. 67. Das ist 17 Jahre nach 50. 17 mehr als ich brauchte oder wollte. Langweilig. Ich bin nur noch gehässig. Kein Spaß – für niemanden. 67. Du wirst gierig. Benimm dich deinem hohen Alter entsprechend. Entspann` dich – dies wird nicht wehtun.“

 

Autor: MK

 

 

 

Lerche liest: Bücher über… Vinyl

Lerche liest: Bücher über… Vinyl

Das Jahr 2012 markierte den Beginn eines Phänomens, welches viele Experten nie für möglich gehalten hatten: Die Rückkehr der Schallplatte als Umsatzbringer für die Musikindustrie. Auch die Verlagsbranche profitiert mit, denn immer wo großes Interesse für ein Thema besteht, gibt es auch Nachfrage nach Büchern. Wir haben vier Buchtipps für Vinyl-Enthusiasten zusammengetragen und stellen sie hier kurz vor.

Die Wiederkehr der Totgeglaubten

Der totgeglaubte Tonträger hatte seit dem Siegeszug der CD Mitte der 80er Jahre immer weiter an kommerzieller Bedeutung verloren und war scheinbar nur noch für DJs und Traditionalisten relevant. Dies sollte knapp zwei Jahrzehnte dauern. Die CD steckte mittlerweile in der Krise und Downloads und Streaming waren die neuen Konsumformen für Musik geworden. Doch den Nutzern fehlte etwas: Millionen Songs und Alben stehen auf Servern rund um die Welt jederzeit zur Verfügung, jedoch besitzt man die Musik nicht mehr, sondern mietet sie entweder oder hortet Dateien auf Festplatten. Die Sehnsucht nach einem auditiven, visuellen und haptischen Gesamterlebnis trieb die Menschen fort von der digitalen Cloud zurück in die analoge Welt. Der Besitz einer eigenen Sammlung, die zwar begrenzt, dafür aber präsent und individuell ist, brachte die Leidenschaft für Vinyl zurück.

 

Zum Nachschlagen: Vinyl Lexikon

pic Vinyl Lexikon
© schwarzkopf-verlag.net

Autor Frank Wonneberg hat mit seinem Vinyl-Lexikon einen echten Klassiker geschaffen. Das Nachschlagewerk kommt edel aufgemacht im großformatigen Hardcover mit Schutzumschlag daher und ist auf vollfarbigem Bilderdruckpapier gedruckt. Auf 320 Seiten finden sich Erläuterungen zu knapp 1 000 Fachbegriffen. Sowohl Einsteiger als auch Veteranen finden hier garantiert, was sie suchen. Die im November 2016 erschienene, aktualisierte und erweiterte 3. Ausgabe ist auf 1 111 Exemplare limitiert bietet neben der Historie des Mediums, Hinweisen zur korrekten Lagerung und Label-Kunde umfassendes Hintergrundwissen in allen relevanten Bereichen. Die umfangreichen Bildstrecken machen das Werk zu einem Coffee-Table-Book, welches man auch ohne konkrete Informationsvorstellung gern zum Blättern in die Hand nimmt. Im Gegensatz zu den diversen Internetforen die mit viel Halbwissen und Mythen gefüllt sind, kann man sich beim Vinyl-Lexikon sicher sein, dass die aufwendig recherchierten Informationen wirklich der Wahrheit entsprechen, was den Preis von knapp 50 Euro zusätzlich rechtfertigt.

Mehr Informationen unter www.vinyl-lexikon.net

Frank Wonneberg: Vinyl Lexikon: Fachbegriffe, Sammlerlatein, Praxistipps

320 Seiten

49,99€

Schwarzkopf & Schwarzkopf

ISBN 978-3-86265-622-6

 

Für das Verständnis: Vinyl – Die Magie der schwarzen Scheibe

pic Vinyl Lexikon
© amazon.de/Edition Olms

Wie der Name dieses Buches schon sagt, geht es hier um die Magie von Vinyl. Das Zelebrieren von Musik, also nicht nur das reine Hören mit den Ohren, sondern das Berühren mit den Händen, das Riechen mit der Nase und die Wertschätzung durch die Liebhaber von Platten werden hier thematisiert. Außerdem bietet das Werk eine Einführung in Geschichte und Gegenwart des Mediums. Die Produktion des „schwarzen Goldes“ wird beleuchtet und die Rezeption des Mediums analysiert. Prägende Labels und wichtige Personen des Musikbusiness finden ebenfalls Erwähnung. Es geht also um das Verständnis für die Vinyl-Kultur und deren Anhänger. Der Autor hat sich die Mühe gemacht, eine Liste besonderer Plattenläden auf der ganzen Welt anzufertigen, was das Buch so auch zum Reiseführer macht. Reich bebildert bietet die Lektüre Schauwerte und wird durch eine wertige Verarbeitung abgerundet. Der Schreibstil des erfahrenen Musik-Journalisten Mike Evans fängt die Faszination des Mediums perfekt ein und wirkt mit jeder Zeile authentisch. Ein ideales Buch für Einsteiger in die wunderbare Welt der Schallplatte.

Mike Evans: Vinyl – Die Magie der schwarzen Scheibe. Grooves, Design, Labels, Geschichten und Revival

256 Seiten

29,95€

Edition Olms

ISBN 978-3-283012373

 

Für das Auge: Rock Vinyl – Die 700 Legendärsten Plattencover

pic Rock Vinyl
© amazon.de/Heel

Zu einem guten Album gehört auch immer die Verpackung. Das Auge hört quasi mit. Das dachte sich auch der französische Autor Dominique Dupuis und stellte das Plattencover in den Mittelpunkt der Betrachtung. 700 wichtige Hüllen hat er in seinem Buch versammelt und vollzieht anhand der Bilder eine Reise durch die Geschichte der Rockmusik. Diese wird durch persönliche Anekdoten aus dem Leben des Verfassers ergänzt. Wichtige Illustratoren und ihre Werke werden im Detail porträtiert und die Besonderheiten der Stile hervorgehoben. Das Buch eignet sich hervorragend zum Schmökern und bietet eine gute Inspirationsquelle für das Entdecken von Musik beim nächsten Besuch im Plattenladen. Mittlerweile ist sogar eine weitere Ausgabe erschienen, die sich speziell mit dem Genre Progressive Rock befasst.

Dominique Dupuis: Rock Vinyl – Die 700 Legendärsten Plattencover

264 Seiten

29,90€

Heel

978-3-868525816

 

Für Sammler: Dust & Grooves – Plattensammler und ihre Heiligtümer

pic Dust&Grooves
© amazon.de/Eden

Das letzte Buch in unserer kleinen Zusammenstellung ist etwas Besonderes. Ursprünglich ein Foto-Blog über Plattensammler und ihre Kollektionen wuchs das Projekt von Eilon Paz immer mehr und wurde schließlich zum großformatigen Wälzer. Finanziert wurde die Transformation von Web zu Print via Crowdfunding durch Fans des Blogs und passionierte Sammler. Das Werk ist dabei in zwei Parts unterteilt: Die ersten 250 Seiten zeigen je ein ganzseitiges Bild mit dem Zitat eines Sammlers im Umfeld seiner Schätze, gefolgt von 12 umfangreichen Interviews, die tiefer in die Materie vordringen und persönliche Geschichten zeigen. Unter den Porträtierten sind sowohl bekannte als auch unbekannte DJs, Plattenhändler, Produzenten und ganz „normale“ Sammelwütige. Das Vorwort stammt vom WuTang-Clan-Rapper RZA und zeigt, dass auch Größen aus dem internationalen Musikbusiness der Sammelleidenschaft für Vinyl ebenso verfallen sind, wie die Leute, die man auf Plattenbörsen und in Läden auf der Suche nach dem nächsten Juwel trifft.

Mehr auf www.dustandgrooves.com

Eilon Paz: Dust & Grooves – Plattensammler und ihre Heiligtümer

448 Seiten

49,95€

Eden Books

ISBN 978-3-959100175

 

Autor: Norman Zwanzig

Der Lerche-Veranstaltungsplaner für Februar

Der Lerche-Veranstaltungsplaner für Februar

Manege frei! Auch im Februar kommt es zu einer illustren Zusammenstellung an Veranstaltungen in Leipzig. Es erwartet euch ein kunterbuntes Programm, und auch ein wenig Theater.  Also seht her und staunt, was der Februar für euch bereithält.

 

3.2. – 4.2.2017

Bewegungskunstpreis

Beim Bewegungskunstpreis erwarten euch die besten Produktionen des freien Theaters in Leipzig. Diese wurden von einer fünfköpfigen Jury bestimmt und werden noch einmal zum Besten geben.

Monetos:         13€ / 8€ ermäßigt

Beginn:           variiert je nach Vorführung

Spot:               Lofft – Das Theater, Lindenauer Markt 21, 04177 Leipzig

Schaubühne Lindenfels, Karl-Heine-Straße 50, 04229 Leipzig

die naTo, Karl-Liebknecht-Straße 46, 04275 Leipzig

Tanzerei Flugfisch, Gustav-Adolf-Str. 45 (Waldplatz), 04105 Leipzig

Web:               http://bewegungskunstpreis.de/

 

5.2.2017

Tag der Offenen Tür im Grassi-Museum

Bereits Anfang Februar lässt das Grassi-Museum seinen Vorhang fallen und veranstaltet einen Tag der Offenen Tür. Hierbei dürft ihr alle drei Museen im Grassi besuchen und könnt euch vom Keller bis zum Dachgeschoss alles anschauen, wie es euch beliebt. Zusätzlich wird es auch noch zahlreiche Veranstaltungen geben. Das Beste dabei: es ist gratis. Ihr könnt also nur gewinnen!

Monetos:         kostenlos

Beginn:           10 – 18 Uhr

Spot:               Grassi-Museum, Johannisplatz 5-11, 04103 Leipzig

Web:               http://www.grassimuseum.de/ausstellungen/tag-der-offenen-tuer.html

 

9.2. – 12.2.2017

Rundgang der HGB

Hereinspaziert, hereinspaziert! Die Hochschule für Grafik und Buchkunst öffnet ihre Pforten für einen Rundgang durch die Räume der Hochschule. Ihr könnt Einblicke in die Bereiche Malerei/Grafik, Fotografie, Buchkunst/Grafik-Design und Medienkunst erhalten. Vorgestellt werden Werke von Studierenden, DimplomandInnen und MeiserschülerInnen. Also werft einen kleinen Blick in die HGB, es lohnt sich sicherlich.

Monetos:         kostenlos

Beginn:           Do.:18.00 – 24.00 Uhr; Fr/Sa: 11.00 – 22.00 Uhr; So:11.00 – 22.00 Uhr

Spot:               Hochschule für Grafik und Buchkunst, Wächterstraße 11, 04107 Leipzig

Web:               http://www.hgb-leipzig.de/index.php?a=aktuell&calid=4280&

 

21.02.2017

7:77 – Open Stage

Bei Sieben Minuten und Siebenundsiebzig Sekunden ist die Wahrscheinlichkeit hoch, überrascht zu werden. Denn es werden Kleinkunst, Tanz, Musik, Stand–up Comedy und Ähnliches aufgeführt. Die Protagonisten haben genau 7 Minuten und 77 Sekunden, um euch von ihrem Können zu überzeugen. Man weiß nicht genau, was einen an diesem Abend erwarten wird. Also schaut vorbei und lasst euch überraschen!

Monetos:         8€ / 6€ ermäßigt

Beginn:           20.00 Uhr

Spot:               Neues Schauspiel Leipzig, Lützner Str. 29, 04177 Leipzig

Web:               http://www.neues-schauspiel-leipzig.de/details/777–die-open-stage,902

 

22.02.2017

Thriller Tour – DARK WEB

Ihr möchtet euch in die Tiefen des Internets vorwagen, ohne je die Schwelle des Düsteren überschritten zu haben? Dann schaut bei der Thriller Tour vorbei. Veit Etzold, fünffacher Spiegel-Bestseller Autor, wird euch gerne bei eurem Schritt begleiten und mitnehmen auf eine Reise in die verwinkelten Ecken des Dark Web.

Monetos:         21€

Beginn:           20.00 Uhr

Spot:               Leipziger Central Kabarett, Markt 9, 04109 Leipzig

Web:               http://www.centralkabarett.de/spielplan/alle-programme/detailansicht/veit-etzold-thriller-tour-dark-web/article//61/

 

23.02.2017

Doppelspaltversuch am lebenden Menschen

Der Mensch ist ein merkwürdiges Wesen. In einem Moment ist er überglücklich und könnte Bäume ausreißen. Im nächsten Moment ist er zu Tode betrübt und möchte sich am Liebsten in einer dunklen Ecke verkriechen. Das „Noch Besser Leben“ lädt zu einer literarischen Reise über die Wellenberge der menschlichen Emotionen ein.

Monetos:         kostenlos

Beginn:           20.30 Uhr

Spot:               Noch Besser Leben, Merseburger Str. 25, 04229 Leipzig

Web:               http://prinz.de/leipzig/events/591746-doppelspaltversuch-am-lebenden-menschen

 

Autor: Michael Kroschwald