Winter: Bastei Lübbe sorgt dafür, dass Sie (geistig) nicht vom Fleisch fallen

Die Bastei Lübbe AG präsentiert ihre neue App „Hungry4books“. Wird diese Ihren Appetit stillen oder Ihnen den Magen verdrehen?

Hungry4books © Bastei Lübbe
Hungry4books © Bastei Lübbe

Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte ein jeder in das neue Jahr gefunden haben. Ich hoffe die Feiertage waren erholsam und wohltuend. Manche haben sich vielleicht Ziele für 2015 gesetzt – wie die im Dezember dazugewonnenen Pfunde wieder zu verlieren. Sport und Diäten sind hierfür beliebte Methoden, aber schon das Verkneifen der kleinen Knabbereien zwischendurch kann ungemein wirkungsvoll sein. Aber was tun, wenn der Magen knurrt und man dringend Ablenkung benötigt?

Lesen. Was sonst verschafft mehr Zerstreuung und Beschäftigung? Vielleicht  hatte dies auch die Bastei Lübbe AG im Sinn, als sie Anfang Januar ihre App „Hungry4books“ vorstellte.

Was aber bringt diese App? Einmal im Monat darf der Nutzer ein festgelegtes E-Book und sechs neue Leseproben herunterladen, während ein Archiv den Zugriff auf vergangene Proben garantiert. Zusätzlich soll man weitere Inhalte, Meinungen von Autoren und Interaktionsmöglichkeiten erhalten, damit man das eigene Leseerlebnis ausgiebiger genießen oder einfacher mit seiner Umwelt teilen kann. Das alles kostenlos.

Da bleibt einem erst einmal die Spucke weg – ehe der Geifer wiederkommt, da man sich überlegt, welche literarischen Überraschungen einen alle vier Wochen erwarten könnten.

Natürlich gibt es die App nicht nur aus Herzlichkeit und Nächstenliebe. Sie ist eine weitere (und hoffentlich effektive) Möglichkeit für das Unternehmen zu werben und die eigenen Bücher und Autoren vorzustellen. Neue Kunden könnten damit gewonnen werden, ob für den Verlag Bastei Lübbe oder zumindest für die Branche. Dennoch empfinde ich den Ansatz, dies über ein kostenloses Programm mit ansprechendem Inhalt und Vernetzungsmöglichkeiten zu versuchen, als erstrebenswert.

Aus diesem Grund würde ich gerne mehr ins Detail gehen, wie die App funktioniert und ob die Leseproben ein Genuss sind, aber derzeit ist diese App leider nur für iOS-Geräte nutzbar. An einer Android-Version wird laut Pressemitteilung aber gearbeitet, was mich als Nutzer eines eben solchen Apparats freut. Ungeachtet dessen hoffe ich, dass dieses Projekt erfolgreich verläuft und eine Ermutigung für weitere Verlage wird, für Leser nützliche Produkte zu entwickeln, auch wenn diese keine direkten Einnahmen erzielen.

Für all jene, denen diese Ablenkung vom Hunger nicht ausreicht oder sich wie ich noch in Geduld üben müssen, hoffe ich, dass die kommenden Wochen und Monate (die Fastenzeit naht) durch das folgende Bild erleichtert werden. Angeblich hat man ja herausgefunden, dass schon der Anblick von Essen den Hunger reduzieren kann.

 

Autor: Jonas Jorek

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