London Book Fair: Making Words Go Further

Auch in diesem Jahr ist eine kleine Auswahl an HTWKlern zur London Book Fair geflogen. Die Buchmesse, die bereits ihr 45-jähriges Jubiläum erlebt, ist ein Mekka für Lizenzkäufe und Gespräche über die neusten Trends der Branche. Wichtiger Teil der drei Tage sind die zahlreichen Seminare. Hier ein paar Tipps von Will Rycroft (Community Manager bei Vintage, Penguin) sowie Simon Appleby (Bookswarm) aus einem Panel über Erfolgreiche Social Media Strategien.

© Anne Wimmer
© Anne Wimmer

Content, Content, Content

Fest steht: Ein Webauftritt ist nur so gut wie sein Inhalt. Wenn eine Seite verspricht, Hintergrundinformationen zu einem Roman zu liefern, dann muss dieses Versprechen eingehalten werden. Andernfalls verliert der Auftritt (und sein Betreiber) an Glaubwürdigkeit und Lesern. Darüber hinaus hilft eine gewisse Regelmäßigkeit bei den Posts, den Leser immer wieder auf den eigenen Kanal zu locken.

Wissen ist auch im Web Macht

Zum anderen sollten Social Media Accounts nur erstellt werden, wenn sie wirklich bespielt werden. Dabei ist ein bisschen Grundwissen im Umgang mit den unterschiedlichen Plattformen nötig. Während auf Instagram das berühmte Foto von Buch und Tee- oder Kaffeetasse für Follower sorgt, ist es auf Twitter bissiger Humor und die Fähigkeit, Hashtag-Trends zu finden und klug zu reagieren.

Vernetzen statt Follower sammeln

Gerade in der Medienbranche ist Feedback wichtig fürs Geschäft. Der Handel mit Erfahrungs- und Vertrauensgütern zieht einen hohen Bedarf an Marktstudien mit sich. Aus diesem Grund ist Social Media eine wichtige und preiswerte Informationsquelle. Dabei sollte der Wert einer Plattform nicht an der Zahl der Follower und Likes festgemacht werden, sondern an der Intensität der Interaktion. Schließlich lassen sich aus einem ausführlichen Review mehr Schlüsse ziehen als aus einem vielgeteilten Katzenvideo.

Der Wohlfühlfaktor zählt

Bei der Wahl des Social Media-Kanals spielt die Zielgruppe eine große Rolle. Die Altersgruppe Unter 18 wandert immer mehr von Facebook ab und nutzt lieber Instagram sowie Youtube. Doch letztendlich gilt: Wo du dich wohl fühlst, solltest du auch surfen. Wenn die Möglichkeiten einer Social Media-Plattform den eigenen Vorlieben widersprechen und jeder hochgeladene Post eine Qual ist, wird ein Wechsel bitter nötig.

Autorin: Beatrix Dombrowski

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