Der Lerche-Veranstaltungsplaner für die Leipziger Buchmesse 2017

Der Lerche-Veranstaltungsplaner für die Leipziger Buchmesse 2017

Wenn beinahe 200.000 Menschen nach Leipzig strömen, dann ist Buchmesse-Zeit. Man verliert schnell den Überblick bei so vielen Veranstaltungen die zur Leipziger Buchmesse stattfinden. Doch nicht verzagen – die Leipziger Lerche fragen! Wir haben einen besonderen Blick auf Locations außerhalb des Messegeländes geworfen und einen Masterplan mit Spaß-Garantie für euch erstellt.

 

23.03.2017

Mein Vater, das Kondom und andere nicht ganz dichte Sachen

Schon bei dem Titel muss man ein bisschen schmunzeln. Bei der Lesung mit Sicherheit erst recht. Darum geht’s: Anton ist klein, bebrillt, hat zwei zu große Ohren und nur ein Haar an einer ganz bestimmten Stelle. Jetzt erfährt er auch noch, dass er das Ergebnis eines Kondomunfalls ist. Das hebt seine Laune kein bisschen. Um seinem Leben doch noch Sinn zu geben, beschließt Anton, eine neue Frau für seinen Vater zu finden. Zusammen mit Ine, der besten Freundin der Welt. Doch wo sollen die zwei jemanden auftun, der sich für einen Klohäuschenvertreter interessiert? Na klar, im örtlichen Strickverein…

Monetos:           keine, ist kostenlos

Beginn:              10.00 Uhr

Spot:                   OrtJobClub Leipzig – Axis Passage, Georg-Schumann-Straße 171–175, 04159

 

 

23.03.2017

„Leipzig liest“: Lesung Jan Mohnhaupt – Der Zoo der Anderen

Als sich der Kalte Krieg Anfang der sechziger Jahre auf seinem Höhepunkt befindet, beginnt auch ein tierisches Wettrüsten in Berlin, das sinnbildlich für das geteilte Deutschland steht. Dessen Geschichte lässt Jan Mohnhaupt anhand der beiden Berliner Zoos und deren Bewohner auf einzigartige Weise aufleben. Ob Brillenbär-Spende durch die Stasi, Schlagzeilen wie Westesel gegen Ostschwein oder der regelmäßige Schlagabtausch der beiden charakterstarken Direktoren – die Zoos verraten mehr über das Verhältnis zwischen Ost und West als so manche Regierungserklärung. Mit großer Sympathie für Tier und Mensch erzählt Jan Mohnhaupt erstmals ihre gemeinsame Geschichte.

Monetos:           9€

Beginn:               18.30 Uhr

Spot:                    Zoo Leipzig, Pfaffendorfer Str. 29, 04105 Leipzig

Web:                    http://www.leipziger-buchmesse.de/ll/veranstaltungen/23111

 

23.03.2017

L3 – Lange Leipziger Lesenacht 2017 – „Es gilt das gesprochene Wort“

Seit 2005 präsentiert die Lange Leipziger Lesenacht, kurz L3, auf den vier Bühnen der Moritzbastei die Vielfalt der jungen deutschsprachigen Literatur. Um die besten Sitzplätze kann man ab 18 Uhr wetteifern, dann beginnt der Einlass. Von 19 Uhr bis nach Mitternacht geht dann das Programm. Bei der L3 geben sich unbedingt zu entdeckende und bereits entdeckte Autoren in den Kellergewölben der MB die Klinke in die Hand. Einer DER Pflichttermine zur Buchmesse!

Monetos:           14€ AK/ 10€ VVK

Beginn:              19.00 Uhr

Spot:                   Moritzbastei, Universitätsstraße 9, 04109 Leipzig

Web:                   https://www.ldrei.de/

 

24.03.2017

Auch dieser Raum entsteht durch Gebrauch – Lyriknacht zur Leipziger Buchmesse

Zur Buchmesse strömen Lyriker aus allen Teilen des deutschsprachigen Raums nach Leipzig, zwölf der spannendsten sind an diesem Abend zu hören: Autoren, die sich schon einen Namen gemacht haben, genauso wie solche, die es zu entdecken gilt. Die Lyriknacht, die zum zweiten Mal stattfindet, wird vielsprachig, konzentriert und wild, einen „Karneval der Worte“ nannte die Süddeutsche Zeitung die erste Ausgabe. In diesem Jahr gilt wieder: Auch dieser Raum entsteht durch Gebrauch.

Monetos:           keine, ist kostenlos

Beginn:              21.00 Uhr

Spot:                   Noch Besser Leben, Merseburger Str. 25, 04229 Leipzig

Web:                  https://de.eventbu.com/leipzig-plagwitz/auch-dieser-raum-entsteht-durch-gebrauch/1670554

 

24.03.2017

Livelyrix Buchmessenslam 2017

Was darf auch zur Buchmesse nicht fehlen? Ein Poetry Slam natürlich und, zwar das Kronjuwel der Slam- Saison. Denn wenn sich in Leipzig schon einmal einige der besten Poeten des Landes aufhalten, dann wollen wir sie auch auf die Bühne sehen. Mit dabei sind unter anderem Kirsten Fuchs, Sven Hensel und Volker Surmann –  um nur einige zu nennen!

Monetos:           10€ VVK / 14€ AK

Beginn:              19.00 Uhr

Spot:                   Schauspiel Leipzig, Bosestraße 1, 04109 Leipzig

Web:                   http://www.livelyrix.de/veranstaltung/livelyrix-buchmessenslam-2017-im-schauspiel-leipzig/

 

 

25.03.2017

Leipziger Verlage stellen sich vor

Hugendubel lädt ein zur großen Jubiläumsveranstaltung in seiner Buchhandlung. Auf diesem Event bekommt man die einzigartige Möglichkeit, die bunte Leipziger Verlagswelt kennen zulernen und einen exklusiven Blick auf deren Themenvielfalt zu werfen. Kommt vorbei und feiert mit – das Ganze natürlich kostenlos. Mit dabei ist zum Beispiel der Verlag Voland & Quist.

Monetos:           kostenlos

Beginn:              10.30 Uhr

Ende:                  20.00 Uhr

Spot:                   Hugendubel, Leipzig Petersstraße 12, 04109 Leipzig

Web:                   http://www.hugendubel.de/de/event;jsessionid=29F87E4C9AD6CFFFAA0814D74DFA3485.www03?eventId=8741

 

25.03.2017

MDR SPUTNIK LitPop X

Zum zehnjährigen Jubiläum freut sich Leipzig auf Lesungen mit mehr als 25 Autoren und Slammern, auf Konzerte in den „heiligen“ Wandelhallen und Tanzmusik bis in die frühen Morgenstunden, umrahmt mit Stars und Sternchen der deutschen Medienlandschaft auf vier Lese- und Konzertbühnen. Musikalisch sorgen Dead Disco, Preller & Mr. Olsen, Kid Simius, Fil Bo Riva und Mighty Oaks für die richtige Untermalung.

Monetos:           14€ VVK / 16€ AK

Beginn:              18.00 Uhr

Spot:                   Neues Rathaus, Martin-Luther-Ring 4-6, 04109

Web:                   http://www.litpop.de/

 

26.03.2017

Der Miesepups – Lesung

In einer dunklen Baumhöhle im Mooswald wohnt der Miesepups. Er macht nicht viel: schlafen, herumrumpeln, über seine Unordnung stolpern, schimpfen und wieder schlafen. Raus geht er nicht, Besuch kriegt er nicht, und andere Leute kann er schon mal gar nicht leiden. Autorin Kirsten Fuchs liest für alle, die einen Miesepups kennen oder selbst manchmal ein Miesepups sind.

Monetos:           keine, ist kostenlos

Beginn:              11 Uhr

Spot:                   Kinderbuchladen Serifee, Karl-Liebknecht-Str. 36 / Feinkosthof, 04107

Web:                   www.kinderbuchladen-serifee.de

 

 

Autorin: Viktoria Gamagina

Der Lerche-Veranstaltungsplaner für Februar

Der Lerche-Veranstaltungsplaner für Februar

Manege frei! Auch im Februar kommt es zu einer illustren Zusammenstellung an Veranstaltungen in Leipzig. Es erwartet euch ein kunterbuntes Programm, und auch ein wenig Theater.  Also seht her und staunt, was der Februar für euch bereithält.

 

3.2. – 4.2.2017

Bewegungskunstpreis

Beim Bewegungskunstpreis erwarten euch die besten Produktionen des freien Theaters in Leipzig. Diese wurden von einer fünfköpfigen Jury bestimmt und werden noch einmal zum Besten geben.

Monetos:         13€ / 8€ ermäßigt

Beginn:           variiert je nach Vorführung

Spot:               Lofft – Das Theater, Lindenauer Markt 21, 04177 Leipzig

Schaubühne Lindenfels, Karl-Heine-Straße 50, 04229 Leipzig

die naTo, Karl-Liebknecht-Straße 46, 04275 Leipzig

Tanzerei Flugfisch, Gustav-Adolf-Str. 45 (Waldplatz), 04105 Leipzig

Web:               http://bewegungskunstpreis.de/

 

5.2.2017

Tag der Offenen Tür im Grassi-Museum

Bereits Anfang Februar lässt das Grassi-Museum seinen Vorhang fallen und veranstaltet einen Tag der Offenen Tür. Hierbei dürft ihr alle drei Museen im Grassi besuchen und könnt euch vom Keller bis zum Dachgeschoss alles anschauen, wie es euch beliebt. Zusätzlich wird es auch noch zahlreiche Veranstaltungen geben. Das Beste dabei: es ist gratis. Ihr könnt also nur gewinnen!

Monetos:         kostenlos

Beginn:           10 – 18 Uhr

Spot:               Grassi-Museum, Johannisplatz 5-11, 04103 Leipzig

Web:               http://www.grassimuseum.de/ausstellungen/tag-der-offenen-tuer.html

 

9.2. – 12.2.2017

Rundgang der HGB

Hereinspaziert, hereinspaziert! Die Hochschule für Grafik und Buchkunst öffnet ihre Pforten für einen Rundgang durch die Räume der Hochschule. Ihr könnt Einblicke in die Bereiche Malerei/Grafik, Fotografie, Buchkunst/Grafik-Design und Medienkunst erhalten. Vorgestellt werden Werke von Studierenden, DimplomandInnen und MeiserschülerInnen. Also werft einen kleinen Blick in die HGB, es lohnt sich sicherlich.

Monetos:         kostenlos

Beginn:           Do.:18.00 – 24.00 Uhr; Fr/Sa: 11.00 – 22.00 Uhr; So:11.00 – 22.00 Uhr

Spot:               Hochschule für Grafik und Buchkunst, Wächterstraße 11, 04107 Leipzig

Web:               http://www.hgb-leipzig.de/index.php?a=aktuell&calid=4280&

 

21.02.2017

7:77 – Open Stage

Bei Sieben Minuten und Siebenundsiebzig Sekunden ist die Wahrscheinlichkeit hoch, überrascht zu werden. Denn es werden Kleinkunst, Tanz, Musik, Stand–up Comedy und Ähnliches aufgeführt. Die Protagonisten haben genau 7 Minuten und 77 Sekunden, um euch von ihrem Können zu überzeugen. Man weiß nicht genau, was einen an diesem Abend erwarten wird. Also schaut vorbei und lasst euch überraschen!

Monetos:         8€ / 6€ ermäßigt

Beginn:           20.00 Uhr

Spot:               Neues Schauspiel Leipzig, Lützner Str. 29, 04177 Leipzig

Web:               http://www.neues-schauspiel-leipzig.de/details/777–die-open-stage,902

 

22.02.2017

Thriller Tour – DARK WEB

Ihr möchtet euch in die Tiefen des Internets vorwagen, ohne je die Schwelle des Düsteren überschritten zu haben? Dann schaut bei der Thriller Tour vorbei. Veit Etzold, fünffacher Spiegel-Bestseller Autor, wird euch gerne bei eurem Schritt begleiten und mitnehmen auf eine Reise in die verwinkelten Ecken des Dark Web.

Monetos:         21€

Beginn:           20.00 Uhr

Spot:               Leipziger Central Kabarett, Markt 9, 04109 Leipzig

Web:               http://www.centralkabarett.de/spielplan/alle-programme/detailansicht/veit-etzold-thriller-tour-dark-web/article//61/

 

23.02.2017

Doppelspaltversuch am lebenden Menschen

Der Mensch ist ein merkwürdiges Wesen. In einem Moment ist er überglücklich und könnte Bäume ausreißen. Im nächsten Moment ist er zu Tode betrübt und möchte sich am Liebsten in einer dunklen Ecke verkriechen. Das „Noch Besser Leben“ lädt zu einer literarischen Reise über die Wellenberge der menschlichen Emotionen ein.

Monetos:         kostenlos

Beginn:           20.30 Uhr

Spot:               Noch Besser Leben, Merseburger Str. 25, 04229 Leipzig

Web:               http://prinz.de/leipzig/events/591746-doppelspaltversuch-am-lebenden-menschen

 

Autor: Michael Kroschwald

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Lerche-Veranstaltungsplaner für Januar

Der Lerche-Veranstaltungsplaner für Januar

Wir Lerchen wünschen euch viel Erfolg im neuen Jahr bei euren Vorsätzen und Zielen! Hoffentlich habt ihr euch schön erholt von den Weihnachtsstrapazen und seid frisch für die Veranstaltungen im Januar. Von PoetrySlam und Überraschungskino bis zum Theaterstück ist wieder alles dabei!

 

11.01.2017

Livelyrix Campus Slam

Das wurde aber auch Zeit! Leipzig hat einen Campus Slam. Endlich gibt es einen Grund, als Geisteswissenschaftler*in nach 13 Uhr noch in der Uni zu sein! Das Line-Up des PoetrySlams besteht aus den Besten der Besten aus Deutschland, Sachsen und Thüringen.

Monetos:           10€ VVK/12€ AK

Einlass:              18:00 Uhr, Beginn 18:30 Uhr

Spot:                   Audimax, Campus Augustusplatz, 04109 Leipzig

Web:                   http://www.livelyrix.de/veranstaltung/livelyrix-praesentiert-campus-slam/

 

15.01.2016

Lyrik, Kaffee, kurze Prosa

Einmal monatlich am Sonntagnachmittag präsentieren Vertreter der Ostleipziger Autorengruppe „WortArt“ um Helga Rahn gemeinsam mit wechselnden Gästen Lyrik und Prosa aus eigener Feder. Ein offener Nachmittag zum regen Austausch – zuhören, diskutieren, vielleicht auch eigene Texte vorstellen …

Monetos:           5€

Beginn:              15:30 Uhr

Spot:                   Laden auf Zeit, Kohlgartenstr. 51, 04315 Leipzig

Web:                  http://www.theaterpack.com/spielplan/lyrik_kaffee_kurze_prosa_3/th322_index_0.htm

 

03.12.2016 – 14.01.2017

Meerschmerz – MOŻE Współdzielne

In Halle 14, einem alten Industriebau, werden seit einigen Jahren Ausstellungen der besonderen Art präsentiert. Bis Mitte Januar ist noch die Medieninstallation „Meerschmerz“ zu bestaunen. Doch nicht nur staunen kann man, sondern auch philosophieren, denn es geht um die Erfahrung von Beklemmung und Unzufriedenheit mit der physischen Umwelt.

Spot:                     Halle 14, Zentrum für zeitgenössische Kunst, Leipziger Baumwollspinnerei,

 Spinnereistr. 7, 04179 Leipzig

Web:                     http://www.halle14.org/aktuelle-ausstellungen.html

 

18.01.2017

Die Ilses Erika Kinobar

Am 18.01. öffnet zum ersten Mal die Ilses Erika Kinobar für euch und das auch noch kostenlos!
Während des noch nicht bekannt gegebenen Films könnt ihr entspannt eure Fritz-Cola schlürfen
und euch zurück lehnen.

 

Monetos:           keine, ist umsonst

Beginn:             20 Uhr

Spot:                  TANZCAFÉ ILSES ERIKA, Bernhard-Göring-Str.152, 04277 Leipzig

Web:                   http://www.ilseserika.de/termine-65/neu-die-ilses-erika-kinobar-neu.html

 

27.01.2017 – 28.01.2017

Der Herr der Diebe- Nach dem Roman von Cornelia Funke

Eine Gruppe Jugendlicher hat, dem Roman von Cornelia Funke nachempfunden, ein Theaterstück auf die Beine gestellt und führt diese im Werk 2 vor. Darum geht’s: Scipio, der Herr der Diebe, ist der geheimnisvolle Anführer einer Kinderbande in Venedig, die er mit dem Verkauf der Beute aus seinen Raubzügen über Wasser hält. Keiner kennt seine wirkliche Herkunft und die Schwierigkeiten, mit denen er kämpft. Auch nicht zwei Ausreißer, die auf der Flucht vor ihrer Tante und einem Detektiv Unterschlupf bei der Bande gefunden haben. Als Scipio von einem magischen Karussell erfährt, beginnt ein gefährliches Abenteuer.

Monetos:           VVK 9€/Ermäßigt 5€

Einlass:              18 Uhr, Beginn 18:30 Uhr

Spot:                   Halle D, WERK 2 – Kulturfabrik Leipzig e.V., Kochstr. 132, 04277 Leipzig

Web:                   http://www.werk-2.de/programm/2017-01-27_der_herr_der_diebe

 

29.01.2017

Franz Schubert – Winterreise

Wer Texte lieber gesungen serviert bekommen möchte, ist im Horns Erben genau richtig. Dort werden Ende Januar Franz Schuberts bekannte Lieder auf Texten von Wilhelm Müller zum Besten gegeben. Der inhaltliche Bogen spannt sich metaphorisch über die jammervolle Trostlosigkeit einer zerbrochenen Liebe, hin zur fatalen Erkenntnis der deprimierenden Kluft zwischen Ideal und Wirklichkeit. Ein bisschen Melancholie zur kalten Jahreszeit.

Monetos:           VVK 10€/AK 12€

Beginn:              18 Uhr, Ende 20 Uhr

Spot:                  Horns Erben, Arndtstraße 33, Leipzig, 04275

Web:                   http://www.horns-erben.de/veranstaltungen/

 

 

P.S.: Den kleinen weißen Hirsch auf dem Foto könnt ihr im Wildpark live sehen und mit der Hand füttern.

Autorin: Viktoria Gamagina

Der Lerche-Veranstaltungsplaner für Dezember

Der Lerche-Veranstaltungsplaner für Dezember

Jingle Bells, Jingle Bells … für manche hat gerade die schönste Zeit im Jahr angefangen, für die anderen der tägliche Weihnachtswahnsinn. Wer den verstopften Weihnachtsmarkt in der Innenstadt lieber umgehen will, findet hier ein paar schöne Alternativen. Außerdem auch das ein oder andere, was mal nichts mit diesem Thema zu tun hat.

 

23.11.16 – 23.04.17

Duckomenta – Entenhausen in Leipzig

Wer kennt sie nicht? Die Charaktere der lustigen Taschenbücher halten Einzug in Leipzig. Es wird euch Geschichte mit einem kleinen Augenzwinkern „neu“ präsentiert. Mit vertreten sind auch große Namen wie Luther, Bach, Napoleon und Goethe, welche sich extra für euch in ein Federkleid geworfen haben.

Monetos: 5€ / 3,50€ ermäßigt

Beginn:    10.00 – 18.00 Uhr

Spot:        Haus Böttchergäßchen, Böttchergäßchen 3, 04109 Leipzig

Web:        http://www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de/site_deutsch/ausstellungen/2016_Duckomenta.php

 

24.11.16 – 28.05.2017

Gedanken Raum geben

Vom stressigen Alltag genug? Ein wenig die Geschwindigkeit der Welt entschleunigen und einen Moment lang innehalten? Dies könnt ihr bei der Ausstellung „Gedanken Raum geben“. Verschiedene Künstler haben sich beteiligt und mit haptischen, visuellen und audiovisuellen Darstellungen einen Raum des Innehaltens und der Meditation kreiert.

Monetos: 8€ / 5,50€ ermäßigt

Beginn:   10.00 – 18.00 Uhr

Spot:       Grassi Museum für angewandte Kunst, Johannisplatz 5-11, 04103 Leipzig

Web:       http://www.grassimuseum.de/ausstellungen/aktuell/gedanken-raum-geben.html

 

 

Weihnachtsmärkte in Leipzig

Es herrscht ein reges Treiben in der Vorweihnachtszeit auf dem Weihnachtsmarkt in der Leipziger Innenstadt, aber es gibt noch einige weitere und vor allem auch sehenswerte Weihnachtsmärkte im beschaulichen Leipzig. Ich habe sie einmal für euch zusammengetragen.

Name: Weihnachten am Kreuz

Monetos: Keine, ist gratis

Beginn:    09.12. – 18.12., 13.00 – 20.00 Uhr

Spot:        Werk 2, Kochstraße 132, 04277 Leipzig

Web:        http://www.werk-2.de/programm/maerkte

 

Name: The Market

Monetos: 1,50€ Kulturbeitrag

Beginn:    20.12. – 22.12., 12.00 – 22.00 Uhr

Spot:        Täubchenthal, Wachsmuthstraße 1, 04229 Leipzig

Web:        http://themarket-leipzig.de/

 

Name: Weihnachtsvillage

Monetos: Keine, ist gratis

Beginn:    01.12. – 30.12., 10.00 – 18.00 Uhr

Spot:        Kunstkraftwerk, Saalfelder Str. 8, 04179 Leipzig

Web:        http://www.kunstkraftwerk-leipzig.com/de/events-kultur/2016weihnachstvillage.html

 

15.12.16

Neunmal werden wir noch wach…

Wie sieht euer Weihnachtstraum aus, oder euer Traum vom Weihnachtsfest? So wie einst Hoffmann von Fallersleben es in seinem Werk „Der Traum“ machte, versuchen es Autoren und Autorinnen des Verbandes deutscher Schriftsteller ebenso. Sie wollen euch mit ihren Texten in eine Welt der spirituellen Suche entführen und erinnern sich ihres Weihnachtstraumes.

Monetos: Keine, ist gratis

Beginn:    19.30 Uhr

Spot:        Literaturcafé Leipzig, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Web:        http://www.haus-des-buches-leipzig.de/detail.php?type=v&id=1495

 

19.12.16

Weihnachtslesung: Die Giga-Super-Monster-Waldmoos-Lavendel-Zimtapfel-Räucherkerze

Falls noch nicht alle unter euch in die Heimat verschwunden sind, könnt ihr euch noch eine kleine Portion Weihnachtsstimmung bei einer Weihnachtslesung abholen. Genehmigt euch dazu ein Heißgetränk eurer Wahl und bringt euch in die richtige Stimmung für die kommende Woche.

Monetos: 6€

Beginn:    20 Uhr

Spot:        Moritzbastei, Universitätsstraße 9, 04109 Leipzig

Web:        http://www.moritzbastei.de/de/event/literaturtheater/1219-uwe-stoess

 

20.12.16

FuckUp Nights Leipzig Vol. XIX

Try again, fail again, fail better. So oder so ähnlich würde es Samuel Beckett wohl auch sagen, wenn er diese Veranstaltung einläuten müsste. Für alle unter euch, die einmal etwas Eigenes auf die Beine stellen wollen, ist dieser „fail“ wohl etwas Gutes. Es werden Geschichten über das Scheitern von Unternehmern auf unterhaltsame Art und Weise vorgetragen. Sie versuchen euch damit die Angst vor dem Sprung ins kalte Wasser zu nehmen.

Monetos: 5,95€ (VVK)

Beginn:    20 Uhr

Spot:        Werk 2, Kochstraße 132, 04277 Leipzig

Web:        http://www.werk-2.de/programm/2016-12-20_fuckup_nights_leipzig_vol_xix

 

Autor: Michael Kroschwald

Veranstaltungsplaner für November

Veranstaltungsplaner für November

Für alle, die trotz Regen und Kälte immer noch Tatendrang verspüren und sich nicht unter der Bettdecke verkriechen, hält der November ein paar schöne Veranstaltungen im Raum Leipzig bereit. Diesmal gibt es viel zum entdecken, mitmachen und Zuhören.

 

31.10.2016 – 06.11.2016

DOK – Filmfestival

Gleich Anfang November bietet das DOK Leipzig ein tolles Programm. Über 100 Filme feiern ihre Premiere. Gezeigt werden vor allem Dokumentar- und Animationsfilme, jenseits des Mainstreams. Hohe künstlerische Qualität, kritischer Blick, feine Beobachtung und historische Spurensuche machen die Vielfalt und den Charakter des Leipziger Festivals aus. Hinschauen lohnt sich!

Monetos: unterschiedlich, je nach Programm

Spot:        an unterschiedlichen Orten in Leipzig, je nach Programm

Web:        www.dok-leipzig.de

 

6.11.2016

„Über die Schwierigkeit Objekte zu bilden“ – Lesung

Im Rahmen einer Lesung aus der neu erscheinenden Ausgabe der Zeitschrift „outside the box“ widmen sich drei Redakteurinnen neuen und alten Texten zu weiblicher Sexualität und der Schwierigkeit, Objekte zu bilden. Outside the box ist eine Leipziger Zeitschrift, die sich einer umfassenden Gesellschaftskritik mit feministischem Fokus verschrieben hat.

Monetos: keine, ist umsonst

Beginn:    15 Uhr

Spot:         Bibliothek MONAliesa, Haus der Demokratie, Bernhard-Göring-Straße 152

Web:         https://monaliesa.wordpress.com/

 

 

9.11.2016

Abendführung in der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig

Zu später Stunde kann man sich in dem Museum der Nationalbibliothek herumführen lassen und sich gleichzeitig über die letzten 5000 Jahre Medienwandel informieren. Die Ausstellung erzählt von drei großen Medieninnovationen: von der Entstehung der Schrift, von der Erfindung des Buchdrucks und von digitalen Netzwelten. Motto ist „Zeichen – Bücher – Netze: Von der Keilschrift zum Binärcode“.

Monetos: 6,00€ und 3,00€ ermäßigt

Beginn: 19 Uhr ; Ende: 20 Uhr

Spot:     Museumsfoyer, Deutsches Buch- und Schriftmuseum der DNB, Deutscher Platz 1

Web:     http://www.dnb.de/DE/DBSM/Veranstaltung/abendfuehrung20161109.html

 

11.11.2016

Reinzeichnung in InDesign – Schön gestaltet und was dann?

In Kooperation mit der Typographischen Gesellschaft München bietet das Museum für Druckkunst ein Seminar an, für alle die schon immer mal wissen wollten, wie es weiter geht nach der eigentlichen Gestaltung am PC bei Printprodukten. In diesem Seminar lernt man die verschiedenen Arten von Buch- und Magazincovern, Bindearten, Farbmanagement, Veredelung und vieles mehr. Anmelden kann man sich über www.tgm-online.de .

Monetos: 210,00€

Beginn:     10 Uhr; Ende: 17 Uhr

Spot:          Museum für Druckkunst Leipzig, Nonnenstraße 38

Web:          http://www.druckkunst-museum.de/Kalenderdetail/events/tgm-seminar-reinzeichnung-in-indesign-schoen-gestaltet-und-was-dann.html

14.10.-14.12.2016

Bücher und Zeitschriften 2: Seltsame Bücher [Weird Books]

Wer sich in die Ausstellung „Weird Books“ begibt, findet dort ein Sammelsurium aus seltsam, sonderbar, eigenartig, fremd oder komisch erscheinenden Büchern, welche sich definitiv abheben von dem Rest der Millionen Druckwerke, die es gibt. Zusammengestellt wurden diese von der Klasse für Typografie der HGB Leipzig.

Monetos: keine, ist umsonst

Spot:         1. OG, Umgang Lichthof, Hochschule für Grafik und Buchkunst, Wächterstr. 11

Web:         http://prinz.de/leipzig/events/575549-buecher-und-zeitschriften-2-seltsame-buecher-

 

21.11.2016

Welttag des Fernsehens

Das Internet bietet mittlerweile bei weitem mehr Verbreitungsmöglichkeiten für Bild und tritt mit dem Fernseher in Konkurrenz. Bevor es zu spät ist, lasst uns alle an den guten, alten, viereckigen Kasten feiern im Rahmen des Weltfernsehtags.

Wie wäre es heute mit einer gemütlichen Fernsehserie nach den ganzen Unternehmungen der letzten Wochen?

Monetos: keine, ist umsonst

Beginn:    von früh bis abends

Spot:        deine Wohnzimmercouch

Web:        http://www.un.org/en/events/televisionday/

 

26.11.2016

Do it yourself: Adventliches Origami

Pünktlich zum Monatsende kann man schon mal anfangen sich über Weihnachten Gedanken zu machen. Ob einfach zum Spaß für sich selber oder für die Liebsten kann man sich unter Anleitung im Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Nationalbibliothek ein schönes Origami basteln.

Monetos: keine, ist umsonst

Beginn:    15 Uhr; Ende: 16.30 Uhr

Spot:        Deutsches Buch- und Schriftmuseum der DNB, Deutscher Platz 1

Web:        http://www.dnb.de/DE/DBSM/Veranstaltung/doityourself20161126.html

 

Autorin: Viktoria Gamagina

 

 

 

Veranstaltungsplaner für September

Der Sommer neigt sich langsam dem Ende, doch die Semesterferien dauern noch an. Das Wetter spielt nicht mehr mit, das Lieblingsbuch liest man lieber nicht mehr unter dem Baum im Park und die Bäume fangen bald an ihre Blätter zu verlieren.

Doch das alles ist kein Grund zum Trübsal blasen! Der September hat für Liebhaber von Buch, Literatur und Kultur schöne Veranstaltungen in Leipzig zu bieten, auch für die schmale Geldbörse. Hier ein kleiner Eventplaner für euch:

 

03.09.2016

Comicgarten 2016 – Comicfestival für Leipzig und Umgebung

Jedes Jahr begrüßt der Comicgarten 30-50 Künstler, Verlage und Comicfans.Highlights des Comicfestivals sind der Cosplaywettbewerb, Lesungen, Livemusik und die Preisverleihung des goldenen Gartenzwerges – ein Preis für den besten Comic des letzten Jahres. Außerdem kann man sich dort Autogramme, Sketches und zahlreiche Neuerscheinungen holen. Der Comicgarten 2016 hat also vieles zu bieten.

Monetos: Keine, ist kostenlos!

Spot: Gartengaststätte Siegismund, Philipp-Rosenthal-Str. 51b, 04103 Leipzig

Web: http://comicgarten-leipzig.de/

 

10.09.2016 – 11.09.2016

50 Jahre Academixer Festwochen

Das Leipziger Kabarett Academixer lädt am zweiten Septemberwochenende zum 50. Geburtstag ein und hat ein buntes Programm in petto. Es werden Lesungen gehalten, Kabaretts aufgeführt, Autogramme gegeben, zusammen gefeiert und etwas Leckeres zu Essen wird es auch geben. Hier wird einem alles geboten was das Herz begehrt. Also keine Gedanken verschwenden und einfach vorbeischnuppern.

Monetos: Straßenfest ist umsonst, der Rest variiert

Spot: Academixer Leipzig, Kupfergasse 2, 04109 Leipzig

Web: http://www.academixer.com/festwochen.html

         http://www.academixer.com/spielplan.html?date=2016-09

 

11.09.2016 – 18.09.2016

Festwoche 100 Jahre Stadtbad

Das Leipziger Stadtbad feiert 100 Jahre und gleichzeitig feiert die Förderstiftung Leipzig Stadtbad 10 Jahre. Ein Grund für eine Festwoche voller Ereignisse die sich sehen lassen können. Das erste Wellenbad Europas hat sein Programm mit Führungen, Lesungen, einer Burlesque Show, einem Kabarett und vielem mehr gespickt. Ein Blick lohnt sich in jedem Fall.

Monetos: Führungen kosten nichts, bei den Shows unterschiedlich.

Spot: Leipziger Stadtbad, Eutritzscher Str. 21, 04105 Leipzig

Web: http://www.herz-leipzig.de/news/doppeljubilaeum-100-jahre-leipziger-stadtbad-und-10-jahre-foerderstiftung-wird-mit-        festwoche-gefeiert/r-news-a-2792.html

 

19.09.2016

Hans Fallada „Kleiner Mann – was nun?“ mit ARTE Filmpremiere

Im Haus des Buches geht es, wer hätte es gedacht, um Bücher, aber auch Autoren, Geschichte und Interkulturelle Themen. Am 19. September dreht sich alles um Hans Fallada und seinen weltbekannten Roman „Kleiner Mann – was nun?“ Zuerst spricht Carsten Gansel vom Aufbau Verlag über die ungekürzte Neuauflage des Romans und im Anschluss gibt es die Premiere der ARTE Dokumentation „Fallada –  im Rausch des Schreibens“ zu sehen.

Monetos: Keine, ist kostenlos!

Spot: Haus des Buches, Literaturhaus Leipzig, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Web: http://www.haus-des-buches-leipzig.de/Veranstaltungen.php?m2=9&j2=2016#

 

20.09.2016

Livelyrix Poetry Slam Battle: Leipzig vs. Frankfurt

Poeten und Poetinnen treten im Täubchenthal gegeneinander an, dabei geht es um die Wor(s)t. Das mit den Wortwitzen können Kaleb Erdmann und Marsha Richardz sicher besser, welche bei dem Lyrikwettkampf unteranderem auftreten werden. Die Besucher können sich ganz gemütlich die Veranstaltung im Sitzen ansehen, da sie bestuhlt ist.  Ein unterhaltsamer Abend ist garantiert!

Monetos: 10€ VVK

Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr

Spot: Täubchenthal, Markranstädter Strasse 1, Leipzig, 04229 Germany

Web: http://www.livelyrix.de/veranstaltung/livelyrix-poetry-slam-battle-leipzig-vs-frankfurt/

 

25.09.2016

15. Offene Ateliers Leipzig

Am 25. September finden bereits zum 15. mal die „Offenen Ateliers“ in ganz Leipzig statt. Als Besucher hat man von 14 – 19 Uhr die Möglichkeit Kunstwerke in ihrem Entstehungsprozess zu entdecken, zahlreiche bekannte aber auch neue Gesichter „hinter den Kulissen“ ihrer Kunstwerke kennenzulernen, sowie die kreative Atmosphäre der Ateliers in sämtlichen Stadtteilen Leipzigs zu erleben.

Monetos: Keine, ist kostenlos!

Beginn: 14.00 Uhr Ende: 19.00 Uhr

Spot: Ateliers in ganz Leipzig

Web: http://offene-ateliers-leipzig.blogspot.de/

 

28.09.2016

Coloured Gigs Vol. VIII

Das Coloured Gigs eine Ausstellung, welche im Zeichen der Kunst und der Musik steht, findet am 28. September im Werk II statt. Hierbei sind nationale sowie internationale Künstler vertreten. Es sind Künstler aus den USA, den Niederlanden, Frankreich, Spanien uvm. eingeladen um ihre Werke zu präsentieren. Untermalt wird die Veranstaltung mit Musik von eingeladenen Bands oder DJ’s, welche ihre Klänge parallel zum Besten geben werden.

Monetos: Keine, ist kostenlos!

Beginn: 19 Uhr

Spot:     Werk II, Kochstraße 132, 04277 Leipzig

Web: http://www.werk-2.de/programm/2016-09-28_colored_gigs_vol_viii-international_silkscreen_gigposter_exhibitions

Ganzer September

globaLE 2016 – globalisierungskritisches Filmfestival

Zum Schluss ein Tipp für den ganzen September: Das 12. globaLE Filmfestival hat bereits am 21.07. begonnen und geht noch bis zum 03.11.2016. Die globaLE ist ein politisches Filmfestival, welche in ihren Vorstellungen verschiedene Themen wie die Auswirkungen der kapitalistischen Ökonomie, Widerstand gegen Ausbeutung und Ausgrenzung und wie Menschen ihren Mut, ihre Würde und ihre Hoffnung nicht verlieren. Es wird herzlich dazu eingeladen sich eine andere Seite der globalen Lebenswirklichkeit anzusehen und an den Diskussionen teilzunehmen.

Monetos: Keine, ist kostenlos!

Spot: Unterschiedlich, je nach Tag und Programm

Web: http://www.globale-leipzig.de/

 

Autorin: Viktoria Gamagina

Poetry Slam – aufblühender Trend in Leipzig?

Poetry Slam – aufblühender Trend in Leipzig?

In Veranstaltungsplanern findet man immer häufiger Poetry-Slam-Events. Woran das liegt, wie man zum Slammen kommt und wie das aus der Sicht eines Slammers ist, habe ich mit Karl-Georg Gräfe besprochen. Er schreibt Texte und trägt sie vor, früher in Delitzsch, heute in Leipzig. 

Karl-Georg Gräfe im Interview
Karl-Georg Gräfe im Interview

Stell dich kurz einmal vor.

Ich bin Karl. Ich arbeite hauptberuflich im BFW Bau und schreibe nebenbei. Inzwischen bin ich 26, habe Anglistik studiert, bei Amazon Päckchen gepackt, als Küchenhilfe gejobbt, auf dem Bau gearbeitet und keinen Wehrdienst ableisten müssen. (lacht)

Wie hast du mit dem Slammen angefangen?

Zum Schreiben an sich bin ich durch Musik gekommen – Rap. Mit 13/14 habe ich angefangen selber zu schreiben und weil ich kein Taktgefühl habe, habe ich dann nur noch geschrieben ohne die Musik ringsum. Dann ist dieses Phänomen Poetry Slam aufgetaucht.

Wann war das?

Schon eine ganze Weile her. Aber ich habe erst vor 2 Jahren angefangen und den Schritt gemacht auf der Bühne zu erzählen. Ich habe vorher schon ein Weilchen darüber nachgedacht und es ist einfach der leichteste Weg seinen Quatsch unters Volk zu bringen. Wenn man versuchen wollen würde ein Buch rauszubringen, ist das auf dem Lyrikmarkt sehr schwierig. Hinzukommt, dass es echt Arbeit ist einen Verlag zu finden. Man könnte es zwar auch selbst bezahlen, aber das ist echt teuer. Deswegen habe ich Poetry Slam als mein Sprachrohr entdeckt.

Wie ist es vor versammelter Mannschaft zu sprechen? Warst du das erste Mal sehr nervös und aufgeregt?

Mein erster Slam war in Torgau im Oktober 2014 glaube ich. Da stand etwas in der Zeitung, dass die sowas machen. Da hat es sich angeboten da hin zu fahren und einfach mitzumachen. Nervös war ich schon, aber dadurch, dass man sich durchaus an seinem Zettel festhalten kann, ging das schon.

Ich habe noch nie einen Poetry Slammer mit Zettel gesehen.

Doch gibt es. Wenn ich das ganze schon schreibe, dann lern ich das doch nicht noch auswendig. Das war noch nie meine Stärke Gedichte auswendig zu lernen. Selbst wenn es meine eigenen Texte sind, macht es das nicht einfacher. Passagenweise kenn ich meine Texte schon, aber so hat man nochmal eher die Möglichkeit auf den Ausdruck zu achten und es nicht gerade runter zu leiern wie in der Schule.

Gibt es beim Poetry Slam Regeln die man beachten muss?

Grundsätzlich ist es ein Dichterwettstreit, wo man sich vergleichend gegenübertritt. Poetry Slam ist in in den 50er, 60er Jahren in New York zum ersten Mal aufgetreten, damals noch als Spoken Word tituliert. Es gibt eine Zeitbegrenzung von 7-10 min. Es darf nicht gesungen und keine Requisiten benutzt werden. Es geht um den Vortrag und den Text an sich, dass das eben im Mittelpunkt steht.

Was glaubst du wer meistens bei den Contests gewinnt? Eher die lustigen Beiträge oder die ernsthaften?

Ich glaube was am meisten Aufmerksamkeit am Ende bekommt, ist das was lustig ist. Die Leute gehen dahin um unterhalten zu werden und nicht um ihr Weltbild umstoßen zu lassen. Das ist ja auch okay so. Aber wer am Ende gewinnt, ist immer unterschiedlich, weil es ja auch immer ein wechselndes Publikum und am Ende Massenentscheid ist. Wenn über Applausometer entschieden wird, ist das eh ein bisschen schwammig, da es dann im Ohr des Moderators liegt. Tendenzen würde ich da nicht festmachen wollen.

Welche Themen interessieren dich? Worüber schreibst du selber?

Ich bilde mir ein, zumindest einen gewissen Humor mit reinzubringen, aber ich versuche schon die Themen die mich am ehesten bewegen abzuarbeiten mit einem ernsten Hintergedanken und einem Anliegen. Ich habe einen Text der heißt Generation Copy &Paste. Das ist mein Blick auf meine Generation. Es gibt einfach wichtigere Dinge für unsere Altersgruppe als Arbeit und Karriere. Damit mein ich mehr Leben als Leistung bringen. Dann habe ich noch einen anderen Text den ich sehr mag – Diptychon, wie das zweiteilige Heiligenbild. Da geht es um die Rolle der Frau heutzutage und auch die der Männer. Was ist männlich, was ist weiblich? Und macht das Sinn das so einzuteilen? Das ist ein Thema, dass mich persönlich sehr interessiert. Das sind auch durchaus Themen die ernster Natur sein können, da bring ich halt lieber noch ein bisschen Situationskomik mit rein, anstatt das wissenschaftlich abzuarbeiten.

Warum zeigen zurzeit so viele Leute Interesse an Poetry Slams? Das gibt es ja schon länger.

Ich glaube es ist eine relativ kostengünstige Variante sich einen Abend lang unterhalten zu lassen und viele verschiedene Themen geboten zu bekommen. Und dann natürlich auch durch sowas was sehr große Aufmersamkeit erregt wie Julia Engelmann mit ihrem Text „Eines Tages werden wir alt sein“. Was punktuell eine recht große Aufmerksamkeit bekommt, da entsteht auch ein allgemeines Interesse.

Wer verdient bei den Poetry Slam Veranstaltungen oder ist es eine Ehrensache?

Daran verdienen die die Location bieten, zum Beispiel das Westwerk hier in Leipzig. Die verdienen natürlich an den Getränken an dem Abend. Diejenigen die das selbst veranstalten, kriegen ein bisschen mehr rein als die Kosten durch die Eintrittsgelder. Die Künstler an sich bekommen vielleicht ihre Fahrtkosten wieder aber machen das im Großen und Ganzen aus Spaß an der Freude und für die Sache. Dann hat man ja noch ein paar Bekanntere wie Julia Engelmann und Sebastian 23, die vielleicht davon leben können.

Kannst du mir abschließend eine Anekdote erzählen?

Beim Westslam wo ich war, war einer der für „Die Partei“ tätig ist, der sehr viel von Zahlen gesprochen was Schwarzverschuldung und EZB Bankenrettung betrifft. War durchaus auch amüsant. Er musste von der Bühne getragen werden, weil er sein Zeitlimit rigoros überschritten hat und sich auch davon nicht abhalten lassen hat, als das Mikro abgestellt wurde. Der war voll bei der Sache, der wollte erzählen. Manchmal ist einer auch mal betrunken der vorträgt, aber die meisten sind relativ gut erzogene Mittelstandskinder. Die Zeiten von nackt über die Bühne rennen sind vorbei.

Karl, vielen Dank für das Gespräch.

Autorin: Viktoria Gamagina

PAN: Phantastik-Autoren bekommen eine Stimme!

PAN: Phantastik-Autoren bekommen eine Stimme!

Zu fast jedem Buchgenre existiert in Deutschland eine entsprechende Autorenvereinigung, die ihre Mitglieder und ihr Genre öffentlich vertreten.  Dass es dabei sehr lang keine Autorenvereinigung für den Bereich Fantasy gab, ist schon eine Überraschung.  Ausgerechnet das Genre, welches bei den Deutschen an dritte Stelle der Rangliste steht, sollte keine Stimme in der Öffentlichkeit haben?  Genau diesen Umstand plante Diana Menschig zu ändern und gründete am 15. November 2015 mit zwölf weiteren Autoren, sowie einem Buchhändler und einem Lektor den gemeinnützigen Phantastik-Autoren-Netzwerk e. V., kurz: PAN.  Inzwischen zählt der Verein 70 Mitglieder (Stand: April 2016) und tagte am 21.04. und 22.04. zu seinem ersten offiziellen Branchentreffen in Köln.

Nachdem sich das SYNDIKAT – die nunmehr seit 30 Jahren bestehende Vereinigung deutscher Krimiautoren – im August 2014 mit einem offenen Brief erfolgreich in den Machtkampf zwischen amazon und der Bonnier-Verlagsgruppe eingemischt hatte, erkannte Diana Menschig, das ein solcher Zusammenschluss von Autoren der deutschen Phantastik längst überfällig war: »Ich finde es wichtig, dass wir als Phantastik-Autoren eine Stimme im Markt haben, um den Veränderungen der Buchbranche gemeinsam begegnen und gegebenenfalls gemeinsam auf sie reagieren zu können.  Das Ansehen der Phantastik hat sich in den letzten Jahren stark verbessert, aber gerade für deutschsprachig veröffentlichende Autoren ist noch viel Luft nach oben, was die Anerkennung innerhalb des Literaturbetriebs anbelangt.«

In diesem Sinne lud der PAN e. V. am 21.04. und 22.04. im Kölner Odysseum zum Ersten PAN-Branchentreffen der Phantastik ein.  Das zentrale Thema:  »Die deutschsprachige Phantastik – Kulturgut oder doch nur gut?«  Das Ziel:  »Wir wollen alle dasselbe, nämlich die Phantastik voranbringen!«  (Lars Schmeink, Gesellschaft für Fantastikforschung)

Erstes Branchentreffen der deutschen Phantastik-Autoren:  Tag 1

»Es ist ein Fehler, Elemente der Phantastik wegen ihrer Irrealität als belanglos abzutun!«
Dr. phil. Frank Weinreich

Nach der Begrüßung durch PAN-Gründerin Diana Menschig geht es sogleich mit Dr. phil. Frank Weinreich (freier Lektor und Literaturscout) in die erste Runde:  »Ausbruch aus Wolkenkuckucksheim – Gedanken über die Rolle der Phantastik in der Gesellschaft.«  Zu oft werde die Sinnhaftigkeit der Phantastik in Frage gestellt, so Weinreich.  Zu oft werde sie als Zeitverschwendung angesehen.  Kritisiert werden hierbei meist noch nicht einmal die Qualität phantastischer Texte, sondern ihre Inhalte.

Doch seien die Inhalte phantastischer Literatur keinesfalls belanglos, findet Weinreich.  Sie sei der Spiegel der Umstände, unter denen sie erfasst werde und spiegle die Welt sowohl politisch und philosophisch als auch ethisch und moralisch wider.  Weinrich blickt positiv in die Zukunft der deutschen Phantastik:  »Die fehlende Anerkennung kann sicher bald zu Grabe getragen werden.«  Schließlich vergleichen Medien bereits Landschaften mit Mordor und Politiker mit Sauron oder Voldemort.

»Das Feuilleton arbeitet seit fast zehn Jahren an seiner Selbstabschaffung!«

– Bernhard Hennen

Diskussionsrunde - Muss mehr deutsche Phantastik ins Feuilleton? © PAN e.V.
Diskussionsrunde – Muss mehr deutsche Phantastik ins Feuilleton? © PAN e.V.

Es folgt eine Diskussionsrunde zum Thema:  »Muss mehr deutsche Phantastik ins Feuilleton?« mit den Autoren Christoph Hardebusch und Bernhard Hennen, sowie der Bloggerin und ARD Literaturexpertin Karla Paul, der FAZ.net-Feuilleton-Journalistin Andrea Diener und Tilman Strasser vom Literaturhaus Köln.  Die Rede ist von den Feuilletons großer Tageszeitungen.  Kritisiert wird, dass wenig über Bücher – besonders aus dem Bereich der deutschsprachigen Phantastik – und noch weniger über Computer-Spiele gesprochen wird.  Wenn doch, dann bestehe eine Überpräsenz englischer Werke und dem, was als »hochrangige Literatur« angesehen werde.  Diener erklärt daraufhin, dass Tageszeitungen schließlich schreiben, was die Zielgruppe lesen wolle und was die Feuilletonisten, die sehr frei in ihrer Arbeit seien, interessiere.

Dies hatte eine Diskussion zufolge, warum Autoren unbedingt im Feuilleton erscheinen wöllten und wie innovativ bzw. eher wie veraltet und konservativ unsere heutigen Tageszeitungen seien.  Kritik kommt auch von Hannes Riffel, Programmleiter von Fischer TOR (Science Fiction und Fantasy) des S. Fischer Verlags:  Die allgemeine Presse sei zu stark spezialisiert.  Damit bedient sie zwar ältere Generation, die auch als Zielgruppe verstanden werden, haben aber die jüngeren bereits verloren und laufen Gefahr, sich so ihr eigenes Grab zu schaufeln.

»Der Normvertag des VS* benachteiligt Autoren und muss geändert werden!«

– Alanna Falk

Es folgt ein Vortrag zur Frage »Was kann ein Zusammenschluss von Autorenverbänden leisten?« von Hans Peter Roentgen von Aktion fairer Buchmarkt.  Besprochen werden die Themen Urheber- und Verwertungsrechte, Rechtrückforderungen und aktuelle Entwicklungen zu den Fällen der VGWort und den Urheberrechtsänderungen sowie die unvorteilhaften (Verlags-)Normverträge des *Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller.

Im Anschluss schlägt Ulrich Kelber – parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz mit »Raubkopien und illegalen Downloads« in eine ähnliche Richtung ein und beschreibt u. a. das Problem der sich zu schnell ändernden Technologien, die neuen Gesetzen  gegenüberstehen.  Nichtsdestotrotz:  »Die Rechte von Urhebern und Verlagen müssen durchgesetzt werden!«, findet Oliver Graute, Vorstandsvorsitzender der Phantastischen Akademie.

Nach einer kurzen Pause stellt Klaudia Seibel von der Phantastischen Bibliothek Wetzlar in ihrem Beitrag »Wo die Ideen aus den Büchern kriechen:  Ein Streifzug durch die Phantastische Bibliothek und ein bisschen Libriomantik« Aufgaben, Projekte und Besonderheiten der Phantastischen Bibliothek der Stadt Wetzler vor, die mit einem Bestand von ca. 260 000 phantastischen Werken die wohl weltweit umfassendste Einrichtung ihrer Art ist und als einzige Heftromane sammelt – Perry Rhodan-Fans aufgepasst!

»Schreiben ist harte Arbeit und muss auch beim Nachwuchs anerkannt werden!«

– Ingrid Pointecker

Letzter Programmpunkt des ersten Tages ist die Diskussion »Schreiben kann doch jeder – Warum sollen wir Nachwuchs fördern?« mit der Autorin und Initiatorin des Tintenzirkels Maja Ilisch, dem Autor Markus Heitz, der Chefin des ohneohren Verlags Ingrid Pointecker und Oliver Graute, dem Vorstandsvorsitzenden der Phantastischen Akademie.  Bei der richtigen Form der Nachwuchsförderung gehen die Meinungen auseinander.  »Junge Autoren müssen sich mehr trauen, die eigenen Geschichten umzusetzen«, betont Markus Heitz.  Am Schluss sind sich jedoch alle Beteiligten dahin einig:  Schreiben braucht vor allem Zeit, Ausdauer, Willen und das entsprechende Handwerk.

Ausklang des ersten Tages ist das auch öffentlich zugängliche »Phantastische Gipfeltreffen« mit den drei Giganten der deutschen Phantastik!  Bernhard Hennen, Markus Heitz und Kai Meyer aus ihren aktuellen Werken lesend und im Gespräch moderiert von Karla Paul.  Einfach episch!

Phantastisches Gipfeltreffen - Heitz, Meyer, Hennen © PAN e.V.
Phantastisches Gipfeltreffen – Heitz, Meyer, Hennen © PAN e.V.

Erstes Branchentreffen der deutschen Phantastik-Autoren:  Tag 2

»Du! Sollst! Nicht! Langweilen!«

– Tommy Krappweis

Der Freitag startet mit der Diskussion »Was bringen Leserunden und Lovelybooks, Conventions und Lesungen?«, wofür knapp zwei Stunden nicht ausreichen, findet Autor Tommy Krappweis, der zusammen mit Autorenkollegin Jennifer Benkau, Susanne Kasper von literaturschock.de, Karsten Wolter von der Buchhandlung Drachenwinkel und Jürgen Eglseer vom Amrûn Verlag auf der »Couch« sitzt.  .»Inzwischen ist der Autor in der Rolle des Entertainers«, äußert sich Wolter zur Entwicklung des Berufes »Autor« allgemein und alle sind sich einig, dass Social Media auch in der Buch- und Verlagsbranche ein wichtiger Bestandteil sei.

»Für kleine Verlage ist Facebook extrem wichtig«, meint Eglseer.  Auch Festivals und Conventions seien gute Plattformen für Fantasy-Autoren, finden Krappweis und Wolter.  Vor allem Krappweis und Benkau konnten über ihre positiven Erfahrungen mit Leserunden berichten, jedoch hält Kai Meyer – dieses Mal aus dem Publikum – dagegen.  Mit Leserunden und Beta-Lesern könne er sich nicht anfreunden.  »Als Autor will ich die Stimme des Autors hören, sonst müsste ich ja u. U. nur noch über Katzen schreiben«, argumentiert er.

»Bei Oetinger 34 ist ein Buch Teamarbeit.«

– Katrin Weller

Im Anschluss stellt Katrin Weller, Programmleiterin von Oetinger34, in ihrem Vortrag »Neue Formen der Entstehung von Büchern« die Plattform bzw. das Projekt Oetinger34 vor, wobei sie gemeinsam mit Bernhard Hennen besonders auf die erfolgreiche Reihe Kings & Fools der beiden Oetinger34-Nachwuchsautoren Silas Matthes und Natalie Matt eingeht, deren Pate Hennen war.

Mit »Magische Hörwelten:  Phantastik vertont« präsentiert Torsten Surberg, Director in Program Development bei Audible in einem eindrucksvollen Vortrag mit vielen Hörproben das Tochterunternehmen von amazon.  Gerade mit einem »Dolby-Surround-Schnipsel« aus 50 Shades of Grey plättet Surberg mehr oder weniger seine Zuhörer.  »Audible hat bereits mehr als 30 Millionen Fantasy-Hörstunden verkauft«, berichtet Surberg.  Audible sähe großes Potenzial für vertonte Phantastik, auch bei weniger bekannten Titeln.

»Die Phantastik ist endlich in der Allgemeinheit angekommen.«

– Hannes Riffel

Abschließend diskutieren Branchen- bzw. Autorengrößen wie Kai Meyer, Droemer Knaur Programmleiterin Natalja Schmidt, cbt Verlagslektorin Michelle Gyo, Literaturagent Michael Meller und Hannes Riffel von Fischer TOR über »Die Zukunft der deutschen Phantastik«.  Dabei betont Michael Meller, der sich selbst einen »Dinosaurier der Branche« nennt:  »Werbung allein macht keine Bestseller.«  Aktuell bestehe die phantastische Literatur aus drei Säulen, erklärt er:  Rollenspiel, Tolkien und George R. R. Martin.  Ihm fehle vor allem etwas »Neues«, z. B. politische oder gesellschaftliche Fantasy.

Viele (Nachwuchs-)Autoren würden zu viel nachahmen und sich auf Stoffe fokussieren, die sich insbesondere auf dem amerikanischen Markt verkaufen könnten.  Hierzu Kai Meyer:  »Schreibt für den deutschen Markt.  Schielt nicht den internationalen Markt.«  Zumal der deutsche Buchmarkt einer der größten der Welt sei.  Als letztes sollen die Diskussionsteilnehmer die Zukunft der deutschen Phantastik in drei Worten beschreiben.  Das aussagekräftigste Schlusswort dieses erfolgreichen ersten PAN-Treffens gibt damit Natalja Schmidt:  »Das wird geil!«

PAN Logo © Christin Fetzer
PAN Logo © Christin Fetzer

Wer sich weiterhin für PAN interessiert oder sogar Mitglied werden will, kann sich auf http://www.phantastik-autoren.net umsehen.  Auch auf Twitter und Facebook ist die Autorenvereinigung vertreten.  Hier können u. a. Bilder und Interviews (in Form von Videos) zum Branchentreffen angesehen werden.

Das 2. Phantastik-Autoren-Netzwerk Branchentreffen wird voraussichtlich Mitte Mai 2017 stattfinden.

 

 

Autorin:  Christin Fetzer

London Book Fair: Making Words Go Further

London Book Fair: Making Words Go Further

Auch in diesem Jahr ist eine kleine Auswahl an HTWKlern zur London Book Fair geflogen. Die Buchmesse, die bereits ihr 45-jähriges Jubiläum erlebt, ist ein Mekka für Lizenzkäufe und Gespräche über die neusten Trends der Branche. Wichtiger Teil der drei Tage sind die zahlreichen Seminare. Hier ein paar Tipps von Will Rycroft (Community Manager bei Vintage, Penguin) sowie Simon Appleby (Bookswarm) aus einem Panel über Erfolgreiche Social Media Strategien.

© Anne Wimmer
© Anne Wimmer

Content, Content, Content

Fest steht: Ein Webauftritt ist nur so gut wie sein Inhalt. Wenn eine Seite verspricht, Hintergrundinformationen zu einem Roman zu liefern, dann muss dieses Versprechen eingehalten werden. Andernfalls verliert der Auftritt (und sein Betreiber) an Glaubwürdigkeit und Lesern. Darüber hinaus hilft eine gewisse Regelmäßigkeit bei den Posts, den Leser immer wieder auf den eigenen Kanal zu locken.

Wissen ist auch im Web Macht

Zum anderen sollten Social Media Accounts nur erstellt werden, wenn sie wirklich bespielt werden. Dabei ist ein bisschen Grundwissen im Umgang mit den unterschiedlichen Plattformen nötig. Während auf Instagram das berühmte Foto von Buch und Tee- oder Kaffeetasse für Follower sorgt, ist es auf Twitter bissiger Humor und die Fähigkeit, Hashtag-Trends zu finden und klug zu reagieren.

Vernetzen statt Follower sammeln

Gerade in der Medienbranche ist Feedback wichtig fürs Geschäft. Der Handel mit Erfahrungs- und Vertrauensgütern zieht einen hohen Bedarf an Marktstudien mit sich. Aus diesem Grund ist Social Media eine wichtige und preiswerte Informationsquelle. Dabei sollte der Wert einer Plattform nicht an der Zahl der Follower und Likes festgemacht werden, sondern an der Intensität der Interaktion. Schließlich lassen sich aus einem ausführlichen Review mehr Schlüsse ziehen als aus einem vielgeteilten Katzenvideo.

Der Wohlfühlfaktor zählt

Bei der Wahl des Social Media-Kanals spielt die Zielgruppe eine große Rolle. Die Altersgruppe Unter 18 wandert immer mehr von Facebook ab und nutzt lieber Instagram sowie Youtube. Doch letztendlich gilt: Wo du dich wohl fühlst, solltest du auch surfen. Wenn die Möglichkeiten einer Social Media-Plattform den eigenen Vorlieben widersprechen und jeder hochgeladene Post eine Qual ist, wird ein Wechsel bitter nötig.

Autorin: Beatrix Dombrowski

Gastbeitrag: Rückblick Frankfurter Buchmesse

Gastbeitrag: Rückblick Frankfurter Buchmesse

Vor ein paar Wochen endete sie, die Frankfurter Buchmesse und viele von uns haben sie mit viel mehr Büchern verlassen, als geplant. Das nächste große Event, welches für uns Buchfreunde ansteht, ist die Leipziger Buchmesse im März.

Im Nachhinein betrachtet muss ich offen und ehrlich zugeben, dass ich mir von der Frankfurter Buchmesse mehr erhofft hatte. Das Gelände war sehr unübersichtlich nur wenig war ausgeschildert. Auch die Verteilung der Verlage und anderen Stände war sehr ungleichmäßig. Halle 3 zum Beispiel war überfüllt, da dort fast alle großen Belletristik Verlage ihre Stände hatten. Und diese ziehen bei Buchmessen nun einmal mehr Besucher an, als die kleineren Verlage. Das führte dazu, dass die anderen Hallen manchmal so gut wie leer waren. Da bevorzuge ich die Aufteilung bei der Leipziger Buchmesse doch weitaus mehr.

Von Fachbesuchern und Cosplayern

© Christin Fetzer
© Christin Fetzer

Von Vorteil fand ich die Fachbesuchertage. Von Mittwoch bis Freitag war die Messe nur für Leute aus der Branche geöffnet. Was wiederum die Besucherzahlen in Grenzen hielt. So konnte man meistens ohne großes Gedränge in Ruhe die Stände erkunden. Wenn man allerdings nicht aus der Branche kommt, kann ich den Besuch an den übrigen zwei Tagen nicht empfehlen. Denn ich kann versichern, man wird die Stände vor lauter Menschen nicht mehr sehen. Allerdings konnte man viele Cosplayer bewundern, die für einen Wettbewerb angereist waren.

Mehr eine Fachmesse

Auch das Angebot an Verlagen traf nicht meinen Geschmack. Ich bin versierter Fantasy Fan in allen Formen und Größen und musste erschreckend feststellen, dass die FBM neben den großen und bekanntesten Verlagen nicht viel mehr zu bieten hatte. Im Allgemeinen schätze ich die Frankfurter Buchmesse eher als eine Fachmesse ein, speziell für die Branche.

Kurzes Fazit zur Buchmesse

Dies war mein erster Besuch auf der Frankfurter Buchmesse und ich muss gestehen, ich bevorzuge die Leipziger Buchmesse bei weitem. Doch dazu hat jeder seine eigene Meinung.

Dennoch fand ich meinem Besuch dort alles in allem sehr schön. Wer Bücher liebt und sich vielleicht auch ein wenig für die Geschehnisse der Branche interessiert, ist dort garantiert gut aufgehoben.

Autorin: Madlen Krätzig