HTWK auf dem Bachfest: Interview mit Nico Hattendorf

HTWK auf dem Bachfest: Interview mit Nico Hattendorf

Bachfest, Teil II – unsere Berichtreihe geht in die nächste Runde! Das Leipziger Bachfest fand dieses Jahr vom 09. bis 18. Juni statt, und auch die HTWK ist maßgeblich an diesem Fest klassischer Musik beteiligt.

Das betrifft vor allem unseren studentischen Fernsehsender floid und die Studierenden der technischen Medienstudiengänge. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, beim „Bach Open Air“, dem Teil des Bachfests auf dem Marktplatz, die Übertragung der Konzerte mit vier Kameras auf die Leinwände am Bühnenrand zu übernehmen. Meine Kommilitonin Julia und ich sind in diesem Jahr für die Pressemitteilung und den Nachbericht der Beteiligung der HTWK Leipzig am Bachfest zuständig. Für unser zweites Interview haben wir unseren „Chef“, Nico Hattendorf, befragt. Er ist Dozent im Studiengang Medientechnik an der HTWK Leipzig und plaudert heute für uns aus dem Nähkästchen!

 

Welche Bedeutung hat die Kooperation mit dem Bachfest für die HTWK Leipzig?

Dabei sind zwei Komponenten sehr relevant: Zum einen die Kooperation der Fakultät Medien mit dem Bacharchiv, zum anderen die Möglichkeit für Studierende der Fakultät Medien, praxisnahe Erfahrungen zu sammeln.

Die Kooperation mit dem Bacharchiv ist für die Fakultät und auch die gesamte Hochschule sehr wichtig, weil wir mit einem Partner zusammen arbeiten, der in Leipzig über das gesamte Jahr ein umfangreiches Kulturprogramm im Bereich der zeitgenössischen Musik anbietet und damit die kulturelle Landschaft Leipzigs bereichert.

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© Leipziger Lerche/Lina Al Ghori

Zum zweiten Punkt: Studierende speziell im Studiengang Medientechnik erhalten bei uns fachlich ein sehr generalistisches Studium mit Bereichen wie Audio- und Videoproduktion, Projektmanagement, Webprogrammierung und weiteren Inhalten. Studierende, die ihre Zukunft in den AV-Medien sehen, haben bei uns die Möglichkeit in den studentischen Projekten wie floid (Hochschulfernsehen) oder Campus Records (Musiklabel an der HTWK) praktische Erfahrungen in eigenverantwortlicher Organisation zu erhalten. Beim Bachfest haben eben jene Studierende die Möglichkeit, auch mit einem großen Auftraggeber zu arbeiten und somit zu erfahren, wie es in der Wirtschaft in der Medienproduktion abläuft und welche Aufgaben dabei zu bewältigen sind.

Schlussendlich ist es für alle drei Seiten eine Win-Win-Situation und jedes Jahr aufs Neue eine spannende Herausforderung, den Besuchern der Stadt Leipzig ein tolles Konzerterlebnis zu bereiten.

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© Leipziger Lerche/Lina Al Ghori

 

Wie empfinden Sie das Bach Open Air als Veranstaltung?

Leipzig ist nicht nur eine Musikstadt, Leipzig ist eine Bach-Stadt. Der Geist seiner Musik ist hier, gerade im Stadtzentrum, immer präsent und spürbar. Das Bach Open Air im Rahmen des Bachfests ist dabei das Highlight rund um den Mythos Bach. Veranstalter und Ausrichter sind jedes Jahr darum bemüht, nicht nur den klassischen Bach zu bedienen, sondern auch genreübergreifend zu inszenieren. An einem Wochenende finden sich zum Bach Open Air bis zu sieben oder acht Künstler und Ensembles in Leipzig ein. Dazu ist die Veranstaltung auf dem Leipziger Marktplatz kostenlos – ein Punkt, der für einige eventuell selbstverständlich erscheint. Dies ist es aber keineswegs. Es gibt viele Städte in Deutschland, wo man solch ein Angebot vergeblich suchen würde. Dazu ist es eine Veranstaltung ohne Altersgrenzen. Jung und alt mischen sich, Kinder und Familien nehmen teil. Es ist ein großes Fest im Zeichen der Musik von Bach, bei dem im Vordergrund steht, was viele heutzutage kaum noch bewusst tun: Musik hören und vor allem Musik erleben.

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© Leipziger Lerche/Lina Al Ghori

 

Warum arbeiten Sie beim Bachfest mit? Was ist ihre Aufgabe?

Als Dozent an der Fakultät Medien hat für mich oberste Priorität, dass die Studierenden, die ich unterrichte nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch eine nachhaltige Ausbildung erfahren. In den audiovisuellen Medien kann man nicht einfach sagen, die Produktionen verlaufen nach diesem und jenem Schema. Zu jeder Zeit entstehen neue Stile, Trends, Mechanismen, Entwicklungen, durch diese ein jeder Medienproduzent beeinflusst wird. Man kann nicht sagen: „Ich habe nun gelernt, wie man ein Konzert filmt oder schneidet – nun kann ich Filmen und Schneiden.“ Man muss immer aufmerksam die Entwicklungen am Markt verfolgen und immer schauen, was man für seine eigenen Produktionen daraus zieht. Insofern ist es für mich eine logische Konsequenz, dass die Studierenden beim Bach Open Air einen maßgeblichen und nachhaltigen Eindruck erhalten, wie zu heutigen Standards produziert wird.

Von der technischen Planung bis zu dem Moment, wenn die letzten Bilder auf dem Leipziger Marktplatz auf der großen LED-Wand gelaufen sind, liegt alles in studentischer Verantwortung.

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© Leipziger Lerche/Lina Al Ghori

Als Dozent bin ich vor Ort, um im Zweifel Detailfragen beantworten zu können. Zudem halten wir nach einem Konzert immer eine konstruktive Feedbackrunde – davon profitiert dann im Endeffekt das gesamte Team, weil alle wissen, was gut lief und was noch ausbaufähig ist. Man muss sich ja auch vor Augen halten, dass dieses Team Freitag bis Sonntag jeweils vom frühen Vormittag bis kurz vor Mitternacht gemeinsam produziert. Die verbringen dort also ihr gesamtes Wochenende miteinander; natürlich ist es da auch wichtig nicht nur als Dozent, sondern auch als Produktionsmitglied aufzutreten. Wir produzieren gemeinsam und deswegen entwickeln und lernen wir auch immer gemeinsam bei solch einer Veranstaltung. Unabhängig davon, ob das nun Bachelor- und Masterstudierende oder Dozenten sind. Vor Ort sind wir immer als Team!

Zu Beginn des Festivals bin ich auch Ansprechpartner für die Produktionsleiter vom Auftraggeber vor Ort . Mit ihnen werden die Sichertsbestimmungen abgeklärt, sowie die Absprachen mit den jeweiligen Künstlern getroffen.

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© Leipziger Lerche/Lina Al Ghori

 

Gab es Highlights oder Situationen auf die Sie gerne zurückblicken?

Zum Thomaner-Jubiläum im Jahr 2012 waren unter anderem die „Prinzen“ vor Ort. Die sind ja teilweise ehemalige Thomaner. Das war schon ein bisschen beeindruckend. Da kamen richtig viele edle Autos im Backstage vorgefahren, du wusstest schon – das sind „echte“ VIPs. Die Show selbst war natürlich klasse, auch wenn es uns untersagt wurde, direkt auf der Bühne zu filmen. Der Marktplatz war glaube ich noch nie so voll, wie an diesem Abend. Wir haben mit einem kleinen Camcorder Bilder aus der obersten Etage des alten Rathauses gemacht. Diesen Anblick werde ich nicht vergessen, die Menschen standen bis weit hinten in den Fußgängerzonen.

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© Leipziger Lerche/Lina Al Ghori

Ein Jahr später, kurz bevor ich als Dozent an der HTWK begann, produzierten wir das Abendkonzert der Band „Aufgang“ (sehr empfehlenswert!) und ich durfte mit der Schulterkamera auf der Bühne arbeiten. Es war zu Beginn des Konzertes noch gerade hell, kurz vor Dämmerung, das schönste Licht, um Konzerte zu filmen. Die Zuschauer wussten nicht so richtig, was sie erwartet: Drei Musiker auf der Bühne, zwei an Synthesizer-Orgeln, einer mittig am Schlagzeug. Der Marktplatz war dennoch gewohnt voll. Die Band startete, wir haben unsere Bilder produziert und irgendwann begann dieses Gefühl, diese Elektrizität in der Luft. Die Band spielte sich in einen Rausch, die Zuschauer wurden mit jedem Song tanzwütiger und auch wir als Team waren einfach am Peak an diesem Abend.

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© Leipziger Lerche/Lina Al Ghori

Du siehst ja als Kameramensch immer nur die Bilder, die du selbst lieferst. Durch das Feedback aus der Regie (mit der du via Intercom immer verbunden bist), hast du aber irgendwie gespürt, dass heute etwas Besonderes passiert – und du bist live dabei und auch du sorgst für dieses Besondere! Es hat sich einfach von einem Gewerk aufs nächste übertragen, von der Band auf uns, von da auf die Zuschauer – Der Marktplatz war wirklich am Kochen!

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© Leipziger Lerche/Lina Al Ghori

Als wir uns nach dem Konzert Backstage im Team gesammelt haben, war es als wenn wir gerade einen Pokal gewonnen hätten: Alle jubelten, freuten sich, jeder wusste, dass wir etwas Großes geschaffen hatten. Natürlich bekommt so etwas der gewöhnliche Zuschauer nicht mit: Der sieht die Band und guckt auf die Leinwandbilder, aber wird sicherlich nicht großartig darauf achten, wie gut das Kamerateam arbeitet. Aber so ist das halt, wenn man für Film oder Fernsehen produziert: Die großartigen Dinge werden als normal angesehen. Was auffällt, sind meist eher die Fehler.

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© Leipziger Lerche/Lina Al Ghori

Uns war das egal, wir wussten, was wir geleistet haben und bis heute war es einfach die beste Produktion, welche die HTWK Leipzig auf dem Bach Open Air abgeliefert hat.

Und solche Erfahrungen oder Emotionen können die Studierenden eben nur bei diesen Veranstaltungen erfahren. Allein deswegen sind die Produktionen mit dem Bacharchiv für alle Beteiligten unschätzbar wertvoll.

 

Herr Hattendorf, vielen Dank für das Interview!

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© Leipziger Lerche/Lina Al Ghori

 

Das Interview führte Lina Al Ghori.

HTWK auf dem Bachfest: Interview mit Theresa Möckel

HTWK auf dem Bachfest: Interview mit Theresa Möckel

Auch in diesem Jahr findet vom 09. bis 18. Juni 2017 wieder das Bachfest in und um Leipzig statt. Die Besucher reisen aus der ganzen Welt an, um zehn Tage lang Konzerte und Veranstaltungen zu besuchen. Was viele nicht wissen – auch die HTWK Leipzig ist am Bachfest beteiltigt!

Die Beteiligung der HTWK am Bachfest betrifft vor allem unseren studentischen Fernsehsender floid und die Studierenden der technischen Medienstudiengänge. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, beim „Bach Open Air“, dem Teil des Bachfests auf dem Marktplatz, die Übertragung der Konzerte mit vier Kameras auf die Leinwände am Bühnenrand zu übernehmen. Meine Kommilitonin Julia und ich sind in diesem Jahr für die Pressemitteilung und den Nachbericht der Beteiligung der HTWK Leipzig am Bachfest zuständig und fanden das alles so spannend, dass wir für euch ein Interview mit Theresa Möckel geführt haben. Sie studiert im 6. Semester Medientechnik im Bachelor und wir haben sie für alle Blogleser der Lerche mit Fragen gelöchert!

 

Wie empfindest du das Bach Open Air (ehemals BACHmosphäre) als Veranstaltung?

Ich empfinde das Bachfest als kleine „Auftakt“-Veranstaltung für die vielen schönen Open Air Events, die Leipzig zu bieten hat. Durch meine Mitarbeit beim Programm auf der Bühne am Markt habe ich leider bis jetzt noch nicht alle Facetten des Bachfests bzw. andere Veranstaltungen außer der auf der Marktbühne, miterleben können. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.

 

Wie bist du dazu gekommen, beim Bachfest das Team zu unterstützen?

Ich bin seit dem ersten Semester bei floid, dem Fernsehen der HTWK, tätig. Und im Zuge der Kooperation zwischen HTWK und Bacharchiv (den Veranstaltern des Bach Open Air) haben wir die Möglichkeit praktische Erfahrungen im Bereich der Live-Videoproduktion auf dem Bachfest zu sammeln. Das heißt, alles, was man als Besucher auf der großen Leinwand neben der Bühne sieht, stammt von uns. Man kann sich aussuchen, ob man sich als Kameramann/-frau, Regisseur oder Bildmischer ausprobieren möchte.

 

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© Leipziger Lerche/Lina Al Ghori

 

Wie oft hast du mitgearbeitet? Was hat dich dazu motiviert, neben der Uni auch noch beim Bachfest mitzuwirken?

Ich konnte schon zwei Mal beim Bachfest mitarbeiten. Am spannendsten ist dabei für mich die Herausforderung der Live-Situation. Wenn ein Orchester oder ein Musiker auf der Bühne performt, gibt es keine Möglichkeit zu sagen „Oh, da hatten wir einen Kamerawackler, das machen wir nochmal.“ Deshalb gibt es für jedes Konzert und jede Veranstaltung, die wir begleiten auch eine Probe, damit wir schon mal wissen, wie das Ganze läuft und wann wir wo mit der Kamera sein müssen. Neben dieser Herausforderung motiviert aber auch die Möglichkeit, praktische Erfahrungen sammeln zu können. Ohne floid, und das Angebot beim Bachfest mitzuarbeiten, hätte ich so etwas wahrscheinlich nie gemacht. Und die Teamarbeit und der damit verbundene Spaß gibt es dann als Extra noch obendrauf!

 

Was war deine Aufgabe?

Im ersten Jahr konnte ich mich als Schulterkamera und Kabelhilfe ausprobieren und letztes Jahr als Bildmischer.

 

 

Gab es ein Highlight auf das du gerne zurückblickst?

Die Konzerte und Veranstaltungen sind immer sehr vielseitig und unterschiedlich. Ein herausstechendes Event gibt es daher für mich nicht. Da das Bachfest ja „nur“ an einem Wochenende, einmal pro Jahr stattfindet, würde ich es an sich als Highlight bezeichnen. Also ich würde sagen: ein Highlight des Sommersemesters ist für mich die Mitarbeit beim Bachfest.

 

Ist schon mal etwas schiefgegangen oder gab es ein lustiges Ereignis?

Ich kann mich an einen Regenschauer erinnern, ich glaube das war vor zwei Jahren, der so heftig ausfiel, dass manche aus unserem Team in den nahegelegenen Citytunnel unter dem Markt flüchten mussten. Und letztes Jahr kam ein Typ mit Flöte während der Probe des Organisten, der am Abend auftreten sollte, und hat einfach zur Orgelmusik Flöte gespielt. Jedes Bachfest hält ein paar witzige und verrückte Situationen bereit.

 

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© Leipziger Lerche/Lina Al Ghori

 

Mit welchen Schwierigkeiten habt ihr jedes Jahr zu kämpfen?

Spontan würde ich da noch einmal den Regen nennen. Dagegen können wir nichts machen, aber die letzten Jahre haben uns Wolkenbrüche öfters einen Strich durch die Planung gemacht. Aber der Regen ist auch eine gute Übung für schnelle Reaktionsfähigkeit und das Know-How, Technik regensicher einzupacken. Zu viel Sonne kann für die Kameraleute vor der Bühne allerdings auch unangenehm werden. Eineinhalb Stunden in der prallen Sonne, da helfen nur Cap und Sonnencreme.

 

Bist du in diesem Jahr wieder dabei oder unterstützt du das Team im Hintergrund?

Ich bin dieses Jahr wieder mit dabei. Zurzeit ist die Aufgabenverteilung noch nicht ganz festgelegt, aber ich habe mich für die Schulterkamera „beworben“.

 

Was hast du für dich aus der Mitarbeit mitgenommen?

Sehr viel. Die Mitarbeit beim Bachfest deckt eine ziemlich große Bandbreite an Wissen ab, dass man sich durch die praktische Anwendung auch besser merken kann. Welches Kabel ist für welches Signal, wie setze ich die Musiker gut ins Bild, Kamera-Einstellungsgrößen, Regie-Anweisungen – nach so einem Bachfest-Wochenende weiß man viel mehr. Und zwar sowohl technischer als auch inhaltlicher Natur. Und ich finde, dass auch die Zusammenarbeit im Team gestärkt wird, denn so ein ganzes Wochenende und solche extremen Live-Herausforderungen schweißen zusammen.

 

Liebe Theresa, vielen Dank für das Interview!

 

Und, findet ihr das auch so spannend wie wir? Wir freuen uns auf jeden Fall schon sehr auf den Moment, wenn es am Freitag das erste Mal am Rand der Bühne „Kamera läuft!“ heißt, und die Bilder der Konzerte auf dem Markt für die vielen Zuschauer zu sehen sind.

Das Interview führte Lina AL Ghori.

Der Lerche-Veranstaltungskalender für Juni

Der Lerche-Veranstaltungskalender für Juni

Feste, nichts als Feste – also schärft eure Sinne und haltet die Augen und Ohren offen. Denn im Monat Juni werdet ihr sie definitiv brauchen. Es erwartet euch kunterbunter Mix aus kulturellem Angebot.

 

02.06.2017 – 04.06.2017

Stadtfest Leipzig

Den Festmonat Juni eröffnet das Stadtfest Leipzig und es hat für euch einen prall gefüllten Event Kalender in petto. Verteilt auf vier Locations könnt ihr euch auf ein breites Angebot an Events zu Musik, Tanz, Sport und Perfomance freuen und euch begeistern lassen.

 

Monetos:         keines, ist gratis

Location:        Augustusplatz, Leuschnerplatz, Markt und Nikolaikirchhof

Web:               https://www.leipzigerstadtfest.de/

 

02.06.2016

Die Lust am Unheimlichen

Wer von euch hat sich schon Nacht um die Ohren geschlagen aus Angst vor dem Sandmann von E.T.A. Hoffmann gegruselt oder konnte das Licht in der gesamten Wohnung nicht ausmachen? Dann solltet ihr wahrscheinlich nur mit großem Scheinwerfern im Haus des Buches vorbeischauen. Anlässlich des 25. Wave-Gotik-Treffens erwartet euch nämlich ein Streifzug durch die unheimlichen Ecken der Literatur mit anschließender Vorführung von „The Innocent“ (1961). Traut ihr euch?

 

Monetos:         keine, ist gratis

Beginn:           18:30 Uhr

Location:         Haus des Buches, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Web:               http://www.haus-des-buches-leipzig.de/detail.php?type=v&id=1568

 

07. – 08.06. 2017

Campusfest Leipzig

Auch die Universität feiert diesen Monat! Zwei Tage lang ist der Campus prall gefüllt mit Musik, Spaß, Sport und politischen Diskussionen. Kommt vorbei und feiert, tanzt, genießt mit unseren Uni-Kollegen!

 

Monetos:      Studenten: 12 € VK/15 € AK

alle anderen: 15 €VK/20 € AK

Beginn:        18:00 Uhr

Location:     Campus Jahnallee

Web:             http://www.campusfest-leipzig.de/

 

09.06.2017 – 18.06.2017

Bachfest Leipzig

Einer bedeutsamsten Leipziger Persönlichkeiten feiert auch dieses Jahr wieder sein Fest, auch wenn er selbst nicht vor Ort anwesend sein wird. Das diesjährige Bachfest wird im Zeichen der Reformation stehen und wird euch an zehn Tagen ein Potpourri der klassischen Musik servieren. Außerdem werden euch Führungen, Rundgänge und Bühnenstücke den Herrn Bach ein wenig näherbringen.

 

Monetos:         verschieden je nach Konzert; von gratis bis über 100 €

Location:         verschieden; u.a. Thomaskirche, Markt, Gewandhaus

Web:               http://www.bachfestleipzig.de/de/bachfest/2017/veranstaltungskalender

 

14.06.2017

25 Jahre HTWK Leipzig

Die HTWK wird nun auch schon ein Vierteljahrhundert alt und alle feiern mit. Es wird gebrunched, Musik gehört, Wissenschaft gelebt, beim Science Slam mitgefiebert und noch viel mehr erlebt. Zum Abschluss gibt’s noch eine Aftershow-Party im „Stecker“. Also schaut vorbei und lasst die Hochschule hochleben!

 

Monetos:         keine, ist gratis

Beginn:           11:00 – 22:00 Uhr

Location:         HTWK Leipzig, Karl-Liebknecht-Str. 132, 04277 Leipzig

Web:               https://we-are-htwk.de/was-wann-wo-unsere-geburtstagsparty-am-14-juni-2017/

 

16.06.2017

James Joyce „Ulysses“

Macht euch gefasst auf eine Odyssee, die ihresgleichen sucht. Denn dieses Jahr schließt sich auch Leipzig dem Bloomsday an, ein Gedenktag, der sich auf das Werk „Ulysses“ von James Joyce beruft. Wandelt auch ihr auf den Spuren von Leopold Bloom und verirrt euch dabei nicht.

 

Monetos:         3 € / 2 € ermäßigt

Beginn:           19:30 Uhr

Location:        Haus des Buches, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Web:               http://www.haus-des-buches-leipzig.de/detail.php?type=v&id=1561

 

23.06.2017/24.06.2017

Klassik Airleben

Die Klassik schaut in diesem Monat doppelt im Veranstaltungskalender vorbei, denn das Gewandhaus möchte sich, wie jedes Jahr, bei euch bedanken. Alles was ihr tun müsst, ist euch unter freien Himmel zu setzen und die Klassik zu airleben.

 

Monetos:         keine, ist gratis

Location:         Rosental Leipzig

Web:               https://www.gewandhausorchester.de/orchester/klassikairleben/

 

Autor: Michael Kroschwald