Schwellenländer – neue Chancen für Verlage?

Schwellenländer – neue Chancen für Verlage?

Gewalt, vermüllte Slums und Billigschuhe – das sind die ersten Bilder, welche bei der Erwähnung des Begriffs „Schwellenland“ auftauchen. Doch abseits dessen wächst in diesen Staaten unbemerkt ein Buchmarkt mit riesigem Potential heran. Wie gehen deutsche Verlage mit den neuen Möglichkeiten um? Lohnt es sich überhaupt, dort zu investieren?

Zwischen dem hochindustrialisierten Westen und den bettelarmen Ländern der Dritten Welt rangieren diese sogenannten Schwellenländer. Bekanntestes Beispiel sind die „BRICS“, ein Zusammenschluss von Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. Vor allem große Technologiekonzerne wie Siemens sind bereits seit Jahrzehnten mit Standorten vertreten und machen dort, nicht zuletzt aufgrund der niedrigen Löhne, einen wichtigen Teil ihres Geschäftes. Doch für die deutsche Verlagswelt war Internationalisierung außerhalb des anglo-amerikanischen Raums bisher selten ein großes Thema. Politisches Chaos, Unterdrückung und religiöser Fanatismus schrecken viele ab, außerhalb sicherer Gewässer ihr Glück zu wagen.

Die schlafenden Riesen

Ein näherer Blick auf die Zahlen zeigt aber das große Potential dieser Gebiete. Selbst wenn in Indien Millionen Analphabeten leben, so gibt es doch eine kleine gebildete Mittelschicht von 10% – was bei dem Subkontinent mehr Menschen sind, als Deutschland Einwohner hat. Diese fragen auch tatsächlich Bücher nach, denn sie sind bestrebt, auch ihren Kindern einen gesellschaftlichen Aufstieg durch Bildung zu ermöglichen. Beispielsweise werden auf der Buchmesse in Rio de Janeiro jedes Jahr aufs Neue deutsche Kinderbücher heiß begehrt, die aufgrund ihrer hochwertigen Gestaltung viele Liebhaber finden. Da der gesamtwirtschaftliche Trend eines Schwellenlandes sowie die Bevölkerungszahl beide durch starkes Wachstum gekennzeichnet sind, ergeben sich vor allem für die Zukunft beachtenswerte Alternativen zu einem seit Jahren kriselnden, schrumpfenden Buchmarkt in Deutschland. Das haben auch große Verlagshäuser erkannt und mit ihrer Finanzkraft Marktanteile abgesteckt. Der spanisch- und portugiesischsprachige Ableger von Penguin Random House ist mittlerweile der größte Buchanbieter in Lateinamerika, während der Hauptkonzern selbst im Jahr 2014 bereits 16,5% seines Umsatzes außerhalb westlicher Länder erwirtschaftete – Tendenz weiter steigend.

Schwellenländer Bild Hanoi Buchladen
Buchladen in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi. © piqs.de: Michael McCauslin

Digitale Unternehmen auf dem Vormarsch

Natürlich sind Investitionen in solch einem unbekannten Buchmarkt mit beträchtlichem Risiko verbunden. Abseits wirtschaftlicher Schwankungen und fehlender Erfahrung hängen die publizierbaren Inhalte nicht selten vom Willen der Machthabenden ab. Doch insbesondere die verteufelten Medien-Konkurrenten Amazon, Google und Facebook lassen sich davon nicht abschrecken und werfen sich mit all ihrer Kapitalmasse in diese Märkte. Facebook erregte erst vor kurzem in Indien Aufsehen mit seinem Plan, Gratis-Internet für alle (unter dem wachsamen blauweißen Auge) zur Verfügung zu stellen. Hier ist Eile geboten: wenn nicht die klassischen Verlage in die neuen Buchmärkte investieren – die digitalen Konzerne werden es auf jeden Fall tun. Und danach stehen die Chancen schlecht, noch ein Stück vom Kuchen abzubekommen. Gerade deutsche Verlage mit genügend Finanzkraft sollten sich dringend die Frage stellen, warum sie ihre meißt hochqualitativen Inhalte nicht außerhalb der internationalen Komfortzone vertreiben. Und sei es nur in elektronischer Form, gerade in Schwellenländern sind viele Menschen den neuen Medien gegenüber aufgeschlossen. Wer nicht in einigen Jahren von einem noch mächtigeren Amazon überrollt werden will, sollte das Risiko auf sich nehmen und den gern selbst propagierten Sprung über den Tellerrand auch tatsächlich wagen.

Autor: Niklas Gaube

Videospiele: Bücher werden in der Games-Branche neu verwertet

Videospiele: Bücher werden in der Games-Branche neu verwertet

Ihr wolltet schon immer der Lieblingscharakter aus euren Büchern sein? Anstelle von Zauberei braucht ihr bald nur noch zum Controller greifen. Während Buchverfilmungen schon seit Anbeginn der Filmtechnik zum festen Repertoire des jährlichen Kino-Kalenders gehören, beginnt eine andere Branche gerade erst mit dieser Art der Zweitverwertung. Den Inhalt von Büchern als Videospiele zu veröffentlichen, ist bisher noch eine seltene Erscheinung. Allerdings birgt es gewaltiges Umsatzpotenzial und daher probieren sich immer mehr Verlage und Publisher daran.

Crossmediale Hexerei mit Erfolg

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Das Videospiel „The Witcher 3“ hat eine unbekannte Buchreihe in ein erfolgreiches Franchise verwandelt. © Maxi Pfeil

Das bekannteste Beispiel der vergangenen Jahre dafür ist die Witcher-Reihe des polnischen Entwicklerstudios CD Project Red. Die Spiele basieren auf den Büchern des ebenfalls polnischen Autors Andrzej Sapkowski, welche bis vor wenigen Jahren außerhalb unseres Nachbarlandes allenfalls ein Geheimtipp waren. Auch der erste Teil der Videospiel-Reihe änderte daran wenig, aber sein Nachfolger „Assassins of Kings“ heimste zahlreiche Preise ein und gewann zumindest im Genre Rollenspiel viele Fans. Der Durchbruch kam schließlich letztes Jahr mit dem dritten Teil „Wild Hunt“, der sich nicht nur über 10 Millionen mal verkaufte, sondern von Kritikern als neue Messlatte für Rollenspiele definiert wurde. Eine herausragende Gemeinsamkeit der Reihe ist die packende Inszenierung. Die Handlung wurde durch die Entscheidungen beeinflusst, die der Spieler in der düsteren und stimmungsvollen Welt traf.

Ein solcher Erfolg schlug natürlich auch auf die ursprünglichen Bücher zurück, denn plötzlich wollten viele Spieler auch die Vorgeschichte lesen und die früher unbekannten Titel gehören heute zur Grundausstattung eines Fantasy-Regals im Buchhandel. Sapkowski selbst beteiligt sich aber nicht daran, für ihn ist crossmediales Publizieren keine Option. Allerdings starten vor allem bekannte Buch- Marken damit gerade voll durch. Bastei-Lübbe hat bereits mit Daedalic Entertainment ein eigenes Spiele-Entwicklerstudio im Portfolio, welches zurzeit an einer Umsetzung von Ken Follets „Säulen der Erde“ für den Bildschirm arbeitet. Und auch die Leser der „Zwerge“ von Markus Heitz werden wohl noch in diesem Jahr mit ihren Helden in die digitale Schlacht ziehen können.

Ein neuer Markt fürs Geschichtenerzählen

Sieht man einmal davon ab, dass der US-Autor Tom Clancy mehrere Shooter mit lediglich seinem Namen veredelt hat, ist diese Art der Buchverwertung aber momentan noch ein auffällig mitteleuropäisches Phänomen. Das liegt an der besonderen Beschaffenheit der „Buchverspielungen“: die Leser wollen hier erneut in ihre liebgewonnene Welt eintauchen und erwarten ein auf Story und Stimmung fokussiertes Erlebnis. So etwas zu entwickeln verlang eine Menge Herzblut und Zeit, das Produkt jedoch wird nicht auf dem eher action-orientierten Massenmarkt punkten können. Beides Dinge, an denen ein großer internationaler Publisher wenig Gefallen findet, denn auf seinem Wunschzettel steht die durchdesignte Erfolgsformel für den jährlich erscheinenden Millionen-Kracher. Die einzige amerikanische Ausnahme bildet der Independent- Publisher Telltale, welcher für ein Episoden-Spiel im Universum von „Game of Thrones“ verantwortlich zeichnet.

Eine zweite Auffälligkeit ist die Genre-Vielfalt. Natürlich bedienen sich insbesondere Rollenspiele schon immer am reichen Quell der Märchen- und Sagenliteratur, aber es gibt kein typisches „Buchspiel“. Je nach Vorlage wird das gewählt, was am passendsten scheint. Die aufstrebenden Sherlock-Holmes-Spiele sind so, wie könnte es anders sein, Rätsel-Adventures.

Auch in der anderen Richtung haben Oliver Bodens „Assassin’s Creed“-Bücher und zahlreiche Titel zum Warcraft-Universum veritable Erfolge gefeiert. Der wachsende und mit jungen Menschen bevölkerte Videospiel-Markt könnte sich also in Zukunft für die schwächelnde Buchbranche als ertragreiche Fundgrube fürs Geschichtenerzählen erweisen.

Autor: Niklas Gaube

 

Kopierschutz, aber wie?

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Immer mehr meiner Freunde schreiben Bücher. Fast alle von ihnen verkaufen diese online. Für Selfpublisher gehören E-Books zum Tagesgeschäft. Sie leben davon und sie leben damit. Doch wie gehen eigentlich etablierte Verlage mit E-Books um? Wie kann man verhindern, dass die eigenen Inhalte frei, unbeschränkt und unmarkiert im Internet verfügbar sind? Wie funktioniert Kopierschutz im Internet?

Nach der Musikbranche und der Film- und Fernsehwelt, sieht sich nun letzten Endes auch die Buchbranche mit dem Problem der Handhabung von digitalen Inhalten und deren Nutzungsrechten im Internet konfrontiert.

Eine naheliegende Methode um sich vor unrechtmäßiger Content Nutzung zu schützen, ist die Belegung der Daten mit einem Kopierschutz. Ob sich diese Schutzmechanismen von Verlagsseite jedoch lohnen und welche Konsequenzen ihre Abschaffung hätte, steht branchenintern zur Diskussion.

Die meisten Verlage versahen ihre E-Books in den vergangenen Jahren mit Kopierschutz. Dabei handelte es sich jedoch meist um weichen Kopierschutz, d.h. ein Versehen der Dateien mit Wasserzeichen. Dies verhindert jedoch keineswegs die unerlaubte Weiterverbreitung. Trotz der insgesamt positiven Markttendenz sind, wie andere digitale Medien (z.B. Musik, TV-Serien, Filme,…), auch E-Books von Piraterie betroffen. Genaue Zahlen gibt es natürlich nicht und Schätzungen wie die 1:10 Quote von legalen zu illegalen Downloads  sind zwar kontrovers, scheinen allerdings realistisch zu sein.

Was tun?

Vielen Verlagen drängt sich durch solche Zahlen die Frage nach dem Mehrwert des Kopierschutzes auf. Es war 2014 zu beobachten, dass der Trend hin zum Kopierschutz (von 53% in 2013 zu 62% in 2014), aber gleichzeitig weg vom harten Kopierschutz durch DRM-Systeme geht. Über die Hälfte der E-Books auf dem deutschen Markt werden heute mit sog. Wasserzeichen geschützt. Diese zählen als weicher Kopierschutz und sind das digitale Äquivalent zu ihren historischen Namesgebern. Sie machen es möglich den ursprünglichen Käufer eines E-Books zu identifizieren, sollte es kostenfrei im Internet auftauchen. Mehr lesen

Big Data – Potenzial für Verlage?

Big Data – Potenzial für Verlage?

Riesige Mengen an unstrukturierten, komplexen, sich schnell verändernden Daten und der Versuch daraus Erkenntnisse und Nutzen zu ziehen – das ist Big Data. Big Data gilt als innovativ und Daten werden sogar als „Rohstoff des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet. Ist der Hype gerechtfertigt, welche Gefahren ergeben sich und was bedeutet das für Verlage?

Big Data ist längst Realität. Die bekannten Internetkonzerne, andere große Unternehmen und auch Regierungsorganisationen setzen entsprechende Technologien ein. Die Gefahr: Von Big Data zu Big Brother ist der Schritt nicht allzu groß. Der Datenschutz von Privatpersonen, aber auch von Unternehmen, ist längst nicht mehr gewährleistet – niemand weiß, wie viele und welche Daten bereits gesammelt wurden. Was mit unseren digitalen Fußspuren passieren kann, lässt sich für jeden Amazon-Nutzer leicht nachvollziehen. Mit jedem Besuch, mit jedem Klick füttern wir unsere persönliche Datenbank. Algorithmen machen aus diesen Daten auf unsere Interessen zugeschnitte Produktempfehlungen und Werbemails. Um die 30 Prozent des Umsatzes soll Amazon über diese Produktempfehlungen erwirtschaften. Dass man mit Big Data mehr Bücher verkaufen kann, hat der Online-Riese somit schon lange bewiesen.

Big Data - Leipziger Lerche © Finding Footage
© Finding Footage

Relevanz von Big Data in Verlagen

Bei den Datenmengen der Medienunternehmen und Verlage handelt es sich eher um Small bzw. Smart Data, wie Marcello Vena, ehemals Digitalchef der Mediengruppe RCS in Italien, sie definiert. Big-Data-Lösungen werden bisher fast ausschließlich von großen Verlagshäusern eingesetzt, die sich die IT leisten können und über relevante Datenmengen verfügen. Vielen Verlagen fehlt eine Digitalstrategie jedoch komplett. Dabei könnten diese deutlich mehr  von Big-Data-Lösungen profitieren. Stichwörter sind hier: Traffic-Analyse des Web-Auftritts, Echtzeitinformationen aus den sozialen Netzwerken, Analyse des Kauf- und Nutzungsverhaltens von E-Books. Verlage können mit solchen Methoden die Vorlieben ihrer Zielgruppe systematisch studieren, ihre Inhalte und Prozesse optimieren und ihren Autoren wichtiges Feedback geben.

Beispiele für Big-Data-Lösungen 

Bookmetrix ist eine Analyse-Plattform, die von dem Wissenschaftsverlag Springer und dem Unternehmen Altmetric auf der London Book Fair 2015 vorgestellt wurde. Diese Plattform ermöglicht es Springer, umfangreiche Kennzahlen zu einzelnen Büchern und Kapiteln ihres gesamten Online-Buchbestandes zu liefern. Anhand der Daten kann z. B. nachvollzogen werden, wie oft ein E-Book oder ein einzelnes Kapitel gelesen, heruntergeladen, rezensiert oder im Internet zitiert wurde. Somit kann eine genaue Auskunft über die wissenschaftliche Bedeutung eines Werkes gegeben werden. Die Daten werden in Echtzeit erhoben und sind auf der Plattform SpringerLink sowie auf der Plattform des Verwaltungssystems Papers für jeden Nutzer verfügbar.

Celera One ist ein weiterer Big-Data-Lösungsanbieter, dessen Technologien von großen Zeitungsverlagen eingesetzt werden. Beispielsweise werden Paid-Content-Lösungen in die Online-Nachrichtenportale integriert. Daten aus verschiedenen Quellen können zusammengeführt werden, sodass das Online-Angebot und die Kundenansprache gezielt optimiert werden können. Das erleichtert die Neukundengewinnung der Zeitungshäuser, die heute fast ausschließlich digital erfolgt.

Big Data – weniger ist mehr

Bisher werden Big Data-Lösungen vor allem von den Großen der Branche eingesetzt. Für kleinere Unternehmen sind einzelne Angebote interessant, z. B. Google Analytics für die eigene Website. Inwieweit Big bzw. Smart Data eine Entscheidungshilfe für Medienunternehmen sein kann, hängt davon ab, ob die Technologien wirklich nützliche Informationen liefern können. Ein Konsens scheint noch nicht gefunden, auch weil mit Big Data bisher noch viele Unwägbarkeiten verbunden sind.

Autor: Fabian Schwab

Frankfurter Buchmesse: 25 Jahre BücherFrauen

Frankfurter Buchmesse: 25 Jahre BücherFrauen

Frauen sind in der Buchbranche mit fast 80 Prozent klar in der Überzahl. Es ist also nur natürlich, dass es ein Netzwerk gibt, das sich ausschließlich mit dem starken Geschlecht beschäftigt – die BücherFrauen.

Logo des BücherFrauen e.V.
Logo der BücherFrauen © buecherfrauen.de

25 Jahre gibt es diesen Zusammenschluss nun schon. Er wurde 1990 in München gegründet, Vorbild dazu war die Organisation Women in Publishing, kurz WiP. Ableger davon gibt es bisher in den USA, Großbritannien, Australien, Irland, Indien, Hongkong und den Philippinen.

Die BücherFrauen widmen sich der Karriere von Frauen, die verlegen, schreiben und sich voll und ganz dem Produkt Buch widmen.

Bundesweit spaltet sich der Verein in Regionalgruppen auf, deren Mitglieder sich regelmäßig treffen und sich über bestimmte Themen austauschen. Verschiedene Themen der  Regional- und weiterer Arbeitsgruppen führen deren Sprecherinnen und die Vorstandsfrauen zweimal im Jahr überregional zusammen.

Projekte

Der Verein umfasst viele Projekte, die Frauen helfen sollen sich in der Buchbrache zu Recht zu finden. So gibt es verschiedene Arbeitsgruppen, Vorträge und das Mentoring-Programm. In Berlin, Hamburg, München und Stuttgart gibt es mittlerweile einmal im Jahr eine Mentoring-Runde bei der die Siegerin eine Mentorin bekommt, die sie ein Jahr lang begleitet und ihr beim Start in das Berufsleben hilft.

Öffentlichkeitsarbeit

Auch nach außen hin präsentieren sich die BücherFrauen, zum Beispiel auf der Leipziger und Frankfurter Buchmesse. Danach gibt es eine WiP-Party. Außerdem hat die Ehrung der BücherFrau des Jahres auf der FBM eine lange Tradition.

Also, wer zur Frankfurter Buchmesse geht, sollte auch bei den BücherFrauen vorbeischauen. Es lohnt sich!

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BücherFrau des Jahres 2015: Frauke Ehlers. © Silvie Brucklacher

BücherFrauen auf der FBM

Zwei Veranstaltungen am 15. Oktober, Ort ist hierbei die Leseinsel der unabhängigen Verlage, Halle 4.1 C37

15.30 bis 16.30 Uhr steht eine Podiumsdiskussion mit indonesischen BücherFrauen auf dem Plan.

Im Anschluss erfolgt die Verleihung der BücherFrau des Jahres 2015 und es wird das 25-jährige Bestehen des Vereines gefeiert. Ehrengast wird Manuela Schwesig sein, die die Schirmherrschaft über die BücherFrauen hat.

Am 16. Oktober sprechen die BücherFrauen mit Vertretern des Börsenvereins zum Thema Vernetzung. Dabei wird unter anderem auch das Mentoring-Programm der BücherFrauen vorgestellt. Wer also weiblich ist und Interesse an einer Mitgliedschaft dieser renommierten Organisation hat, sollte sich diesen Termin nicht entgehen lassen!

Das Gespräch findet in Halle 3.1 H 65 statt.

Autorin: Melanie Uhlig