Literaturverfilmungen 2021

Auch im Jahr 2021 können wir uns auf spannende Literaturverfilmungen freuen. Im Folgenden werden vier davon vorgestellt.

Die Schule der magischen Tiere

Im Oktober soll der Familienfilm „Die Schule der magischen Tiere“ in die Kinos kommen. Der Film spielt in Deutschland in der Wintersteinschule, die von außen wie eine ganz normale Schule wirkt. Jedoch wissen nur wenige, dass es in der Schule magische Tiere gibt, die sogar mit ihren Besitzern sprechen können. Im Laufe des Schuljahres soll jedes Kind solch ein Tier als Begleiter bekommen. Die ersten Kinder sind Benni (Leonard Maier), der Schwierigkeiten hat, Anschluss zu finden und Ida (Emilia Maier), die neu in der Klasse ist. Sie bekommen die Schildkröte Henrietta (gesprochen von Katharina Thalbach) und den Fuchs Rabatt (gesprochen von Frederick Lau), die ihnen zur Seite stehen und ihre Freunde werden. Schließlich müssen die Kinder zusammen mit ihren Tieren einen Dieb schnappen, der in der Schule sein Unwesen treibt.

Vorlage für den Film ist die Buchreihe „Die Schule der magischen Tiere“ von Magrit Auer aus dem Jahr 2013, die mittlerweile elf Bücher umfasst.

Eine Handvoll Worte

Alle Fans von Jojo Moyes können sich auf die Verfilmung des Bestsellers „Eine Hand voll Worte“ freuen. Der gleichnamige Film startet voraussichtlich im März 2021 in den Kinos.

„Eine Hand voll Worte“ erzählt die Liebesgeschichten von zwei Frauen zu unterschiedlichen Zeiten. Die junge Journalistin Ellie (Felicity Jones) stößt während Recherchen auf einen Liebesbrief aus den 1960ern. Sie ist so fasziniert davon, dass sie herausfinden will, wie sich die Geschichte des Liebespaars entwickelt hat. Diese Recherche ist für sie eine gute Ablenkung von ihrer eigenen unglücklichen Liebesgeschichte, da sie in einen verheirateten Mann verliebt ist. Die Geschichte der Frau aus den Briefen, Jenifer Stirling (Shailene Woodley), ist ihrer gar nicht so unähnlich. Jenifer ist unglücklich verheiratet und trifft in den 1960ern auf Anthony O’Hare (Callum Turner). Sie verliebt sich und geht eine Affäre mit ihm ein. Je mehr Ellie recherchiert, desto mehr findet sie über Jenifer heraus. Unter anderem, dass sie ebenfalls in den 60ern einen schweren Autounfall hatte und sich danach weder an ihren Ehemann noch an Anthony erinnern konnte.

Dune

„Dune“ sollte bereits im Dezember 2020 in die Kinos kommen, wurde jedoch auf Oktober 2021 verschoben. Der Science-Fiction Film basiert auf dem Buch „Der Wüstenplanet“ von Frank Herbert aus dem Jahr 1965. Er spielt in einer Zukunft, in der die Menschen auf Planetensystemen verteilt wohnen. Diese werden von wenigen Adelsfamilien regiert und kontrolliert. Unter diesen Familien herrscht ein großer Konkurrenzkampf. Speziell wegen einer Droge namens Spice, die den Konsumenten langsamer altern lässt, hellseherische Fähigkeiten und andere vollteilhafte Eigenschaften verleiht. Diese Droge kommt auf dem Wüstenplaneten Dune vor, der von der Familie Atreides kontrolliert wird. Der Film dreht sich rund um Paul Atreides (Timothée Chalamet), der nun diesen Planeten regieren muss, um die Zukunft für seine Familie und sein Volk zu sichern. Dune wird zum Schauplatz für schaurige Machtkämpfe.

Chaos Walking

Diese Science-Fiction Dystopie können wir schon im März 2021 erwarten. Viola (Daisy Ridley) landet auf einem Planeten not, der New World genannt wird. Dort gibt es nur Männer, welche unter dem Einfluss einer geheimnisvollen Kraft namens „Lärm“ stehen. Diese verursacht, dass die eigenen Gedanken für jedermann zu hören sind. Nach Violas Bruchlandung findet sie Todd (Tom Holland), der beschließt, sie zu beschützen. Zusammen müssen sie vor dem Bürgermeister von New World fliehen und versuchen die Geheimnisse dieser Welt zu entschlüsseln. „Chaos Walking“ basiert auf der Buchreihe von Patrick Ness. Die umfasst drei Bücher mit den Titeln „New World – Die Flucht“, „New World – Das Dunkle Paradies“ und „New World – das brennende Messer“.

Neben vielen Literaturverfilmungen werden 2021 auch andere Filme die Kinos stürmen. Aufgrund der aktuellen Coronakrise ist es jedoch noch zu riskant Kultureinrichtungen wie Kinos zu öffnen. Drücken wir die Daumen, dass sich die Lage bessert, die Zahlen sinken und wir das Kinoerlebnis wieder in vollen Zügen genießen können.

Bildquelle: Pixabay.com
Autorin: Tanja Müller

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