Frohe Weihnachten mit der Leipziger Lerche!

Frohe Weihnachten mit der Leipziger Lerche!

Markt und Straßen stehn verlassen,

Still erleuchtet jedes Haus,

Sinnend geh ich durch die Gassen,

Alles sieht so festlich aus.

 

An den Fenstern haben Frauen

Buntes Spielzeug fromm geschmückt

Tausend Kindlein stehn und schauen,

Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern

Bis hinaus ins freie Feld,

Hehres Glänzen, heilges Schauern!

Wie so weit und still die Welt!

 

Sterne hoch die Kreise schlingen,

Aus des Schnees Einsamkeit

Steigts wie wunderbares Singen –

Oh du gnadenreiche Zeit!

 Joseph von Eichendorff

 

 

 

Das Lerche-Team wünscht euch allen eine besinnliche Weihanchtszeit mit euren Familien, einen fleißigen Weihnachtsmann und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

Der Lerche-Veranstaltungsplaner für Dezember

Der Lerche-Veranstaltungsplaner für Dezember

Jingle Bells, Jingle Bells … für manche hat gerade die schönste Zeit im Jahr angefangen, für die anderen der tägliche Weihnachtswahnsinn. Wer den verstopften Weihnachtsmarkt in der Innenstadt lieber umgehen will, findet hier ein paar schöne Alternativen. Außerdem auch das ein oder andere, was mal nichts mit diesem Thema zu tun hat.

 

23.11.16 – 23.04.17

Duckomenta – Entenhausen in Leipzig

Wer kennt sie nicht? Die Charaktere der lustigen Taschenbücher halten Einzug in Leipzig. Es wird euch Geschichte mit einem kleinen Augenzwinkern „neu“ präsentiert. Mit vertreten sind auch große Namen wie Luther, Bach, Napoleon und Goethe, welche sich extra für euch in ein Federkleid geworfen haben.

Monetos: 5€ / 3,50€ ermäßigt

Beginn:    10.00 – 18.00 Uhr

Spot:        Haus Böttchergäßchen, Böttchergäßchen 3, 04109 Leipzig

Web:        http://www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de/site_deutsch/ausstellungen/2016_Duckomenta.php

 

24.11.16 – 28.05.2017

Gedanken Raum geben

Vom stressigen Alltag genug? Ein wenig die Geschwindigkeit der Welt entschleunigen und einen Moment lang innehalten? Dies könnt ihr bei der Ausstellung „Gedanken Raum geben“. Verschiedene Künstler haben sich beteiligt und mit haptischen, visuellen und audiovisuellen Darstellungen einen Raum des Innehaltens und der Meditation kreiert.

Monetos: 8€ / 5,50€ ermäßigt

Beginn:   10.00 – 18.00 Uhr

Spot:       Grassi Museum für angewandte Kunst, Johannisplatz 5-11, 04103 Leipzig

Web:       http://www.grassimuseum.de/ausstellungen/aktuell/gedanken-raum-geben.html

 

 

Weihnachtsmärkte in Leipzig

Es herrscht ein reges Treiben in der Vorweihnachtszeit auf dem Weihnachtsmarkt in der Leipziger Innenstadt, aber es gibt noch einige weitere und vor allem auch sehenswerte Weihnachtsmärkte im beschaulichen Leipzig. Ich habe sie einmal für euch zusammengetragen.

Name: Weihnachten am Kreuz

Monetos: Keine, ist gratis

Beginn:    09.12. – 18.12., 13.00 – 20.00 Uhr

Spot:        Werk 2, Kochstraße 132, 04277 Leipzig

Web:        http://www.werk-2.de/programm/maerkte

 

Name: The Market

Monetos: 1,50€ Kulturbeitrag

Beginn:    20.12. – 22.12., 12.00 – 22.00 Uhr

Spot:        Täubchenthal, Wachsmuthstraße 1, 04229 Leipzig

Web:        http://themarket-leipzig.de/

 

Name: Weihnachtsvillage

Monetos: Keine, ist gratis

Beginn:    01.12. – 30.12., 10.00 – 18.00 Uhr

Spot:        Kunstkraftwerk, Saalfelder Str. 8, 04179 Leipzig

Web:        http://www.kunstkraftwerk-leipzig.com/de/events-kultur/2016weihnachstvillage.html

 

15.12.16

Neunmal werden wir noch wach…

Wie sieht euer Weihnachtstraum aus, oder euer Traum vom Weihnachtsfest? So wie einst Hoffmann von Fallersleben es in seinem Werk „Der Traum“ machte, versuchen es Autoren und Autorinnen des Verbandes deutscher Schriftsteller ebenso. Sie wollen euch mit ihren Texten in eine Welt der spirituellen Suche entführen und erinnern sich ihres Weihnachtstraumes.

Monetos: Keine, ist gratis

Beginn:    19.30 Uhr

Spot:        Literaturcafé Leipzig, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Web:        http://www.haus-des-buches-leipzig.de/detail.php?type=v&id=1495

 

19.12.16

Weihnachtslesung: Die Giga-Super-Monster-Waldmoos-Lavendel-Zimtapfel-Räucherkerze

Falls noch nicht alle unter euch in die Heimat verschwunden sind, könnt ihr euch noch eine kleine Portion Weihnachtsstimmung bei einer Weihnachtslesung abholen. Genehmigt euch dazu ein Heißgetränk eurer Wahl und bringt euch in die richtige Stimmung für die kommende Woche.

Monetos: 6€

Beginn:    20 Uhr

Spot:        Moritzbastei, Universitätsstraße 9, 04109 Leipzig

Web:        http://www.moritzbastei.de/de/event/literaturtheater/1219-uwe-stoess

 

20.12.16

FuckUp Nights Leipzig Vol. XIX

Try again, fail again, fail better. So oder so ähnlich würde es Samuel Beckett wohl auch sagen, wenn er diese Veranstaltung einläuten müsste. Für alle unter euch, die einmal etwas Eigenes auf die Beine stellen wollen, ist dieser „fail“ wohl etwas Gutes. Es werden Geschichten über das Scheitern von Unternehmern auf unterhaltsame Art und Weise vorgetragen. Sie versuchen euch damit die Angst vor dem Sprung ins kalte Wasser zu nehmen.

Monetos: 5,95€ (VVK)

Beginn:    20 Uhr

Spot:        Werk 2, Kochstraße 132, 04277 Leipzig

Web:        http://www.werk-2.de/programm/2016-12-20_fuckup_nights_leipzig_vol_xix

 

Autor: Michael Kroschwald

Weihnachten: Zwischen Besinnung und Konsum

Weihnachten: Zwischen Besinnung und Konsum

Heiligabend, die Weihnachtsfeiertage und der Jahreswechsel bieten Zeit mit und für Familie, Freunde und sich selbst. Diese Zeit ist für viele jedoch auch undenkbar ohne Geschenke. Wer keine Zeit oder Lust auf etwas Selbstgemachtes oder kreative Geschenkideen (s. letzten Blogartikel) hatte, wird wahrscheinlich dem alljährlichen weihnachtlichen Konsum gefrönt haben. Was aber machen mit unpassenden Geschenken, die nach Weihnachten nicht umgetauscht werden können? Auch dafür gibt es ein paar kreative Ideen, die nicht nur nützlich sind, sondern auch Spaß machen können. 

Sinnvolle Alternativen zum Wegwerfwahn nach Weihnachten

Die Ideen eignen sich natürlich auch für Dinge, die schönen Geschenken weichen müssen. Der Bücher- oder Kleiderschrank droht nach Weihnachten übervoll zu werden, aber Wegwerfen kommt nicht in Frage? Dann eignen sich vielleicht folgende Alternativen, frei nach dem Prinzip „Teilen und Tauschen“ statt „Besitzen und Wegwerfen“:

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Öffentlicher Bücherschrank in der Filiale der Leipziger Volksbank, Karl-Liebknecht-Str. 54 © Detlef M. Plaisier

Bücherschränke: Besonders interessant für Buchfreunde sind die öffentlichen Bücherschränke, die es in immer mehr deutschen Städten gibt. Das Prinzip ist denkbar einfach: Die Bücherschränke werden meist an öffentlichen, gut frequentierten Plätzen aufgestellt und jeder kann seine Bücher, die er nicht mehr benötigt, gegen andere tauschen oder kostenlos zur Verfügung stellen. Das Konzept ist nicht auf Bücher beschränkt. So finden sich immer mehr sogenannte Give-Boxen, bei denen auch andere Gegenstände getauscht werden.

Kleider- oder Büchertauschpartys: Kleidertauschpartys erfreuen sich steigender Beliebtheit: Ein Raum wird organisiert, Musik aufgelegt und von den Teilnehmern nicht mehr gebrauchte Kleidung mitgebracht, anprobiert und neue Kleidung mit nach Hause genommen. Da einige Teilnehmer ganze Geschichten zu ihren Kleidungsstücken erzählen können, ist Unterhaltung garantiert und es entstehen schnell interessante Gespräche. Die Idee ließe sich ebenso auf Bücher übertragen.

Flohmärkte: Altbekannt, aber nicht weniger beliebt: Seine Sachen für wenig Geld auf Flohmärkten anbieten. Leipzig bietet hier verschiedene Anlaufstellen. Unterhaltung ist hier ebenfalls so gut wie immer garantiert.

Netter Nebeneffekt bei den genannten Ideen: Der Konsum- und Wegwerfgesellschaft ein Schnippchen schlagen und deren Folgeerscheinungen etwas mindern. Wer keine vergleichbaren Angebote in seiner Umgebung findet, kann selbst aktiv werden und die Liste seiner Neujahresvorsätze direkt um einen Punkt erweitern.

Autor: Fabian Schwab

Weihnachten: Very Last Minute Geschenkideen

Weihnachten: Very Last Minute Geschenkideen

In 4 Tagen ist Weihnachten und der ein oder andere unter euch überlegt sicher immer noch, welche Weihnachtsgeschenke es für die Lieben in diesem Jahr sein sollen. Damit ihr euch nicht verzweifelt unter die Menschenmassen in den Einkaufsgassen mischen müsst, haben wir heute ein paar Very Last Minute Geschenkideen, mit denen ihr sicher so gut wie jedem Buchwurm eine Freude machen könnt.

Geschenkideen für entspanntes Lesen

 

Für Harry Potter Fans © etsy.com

 

 

Bei mir darf zum Lesen meist eine heiße Tasse Tee nicht fehlen. Also warum nicht mal eine ganz individuelle Tasse verschenken?

Dazu braucht es nur Keramikstifte (gibt’s in jedem Bastelladen) und euren Backofen!  Circa eine halbe Stunde später ist das Geschenk auch schon fertig!

 

 

 

 


 

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© themerrythought.com

 

 

Außerdem könnt ihr die Teetasse natürlich auch gleich mit ein paar Leckeren füllen. Wem Plätzchen zu langweilig sind, kann sich ja mal an schokoladenüberzogenen Bretzeln probieren. Lecker!

 

 


 

Gerade im (hoffentlich bald) kalten Winter bietet sich ein warmes Bad zum Schmöckern an. Eine Badekugel dafür kaufen kann jeder, macht sie doch einfach mal selbst! Alles was man dafür braucht, bekommt ihr im Supermarkt, der Drogerie oder Apotheke.

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© fitnessista.com

Man nehme:
250g Natron/Backpulver
125g Zitronensäure (in Lebensmittelqualität)
60g Stärke
60g Kokosöl
15 Tropfen ätherisches Öl
Lebensmittelfarbe (flüssige), getrocknete Blütenblätter, etc.
Form, z.B. Muffinförmchen

Verrührt zuerst die Öle; das Kokosöl muss dabei eventuell im Wasserbad erhitzt werden. Vermischt dann die trockenen Zutaten mit der Lebensmittelfarbe (je nach gewünschter Farbintensität) und hebt sie langsam nach und nach unter die Öle. Knetet nun alles zusammen, am Ende fühlt es sich ungefähr wie nasser Sand an. Schließlich müsst ihr die Masse nur noch in eure Förmchen drücken (geht super mit der Unterseite eines Löffels) und um die 24h trocknen lassen. Wer möchte, kann noch getrocknete Blüten o.Ä. dazutun.

 


 

Natürlich könnt ihr euren Liebsten auch direkt ein Buch schenken. Vielleicht ja sogar gleich mit einem passenden Lesezeichen? Eine kleine Anleitung dazu findet ihr hier:

Lesezeichen
© projektila.blogspot.fi

 

Für welche Geschenke ihr euch auch entscheidet, wir wünschen euch ein frohes Weihnachtsfest mit euren Familien!

 

Autorin: Cindy Schulze

Weihnachten: 24 Tage Leserei

Weihnachten: 24 Tage Leserei

Schokolade über Schokolade, die Adventskalender im Supermarkt sind meist schnell verkauft. Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene freuen sich darauf 24 Naschereien zu verdrücken. Wer dessen jedoch überdrüssig ist oder gern einen noch spannenderen Adventskalender haben möchte, der sollte sich mal genauer in einer Buchhandlung umsehen.

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© by Gina Uhlig

Geschichte des Adventskalenders

 

 Die Ursprünge des uns 24-mal beglückenden Produktes gehen zurück ins 19. Jahrhundert. Dort wurden in den protestantischen Familien im Dezember 24 kleine Bildchen an die Wand geheftet. Wer nicht so viel Platz an seiner Wand hatte, der malte 24 Kreidestriche an eine Wand oder Tür und jeden Tag durften die Kinder einen davon abwischen. So sollte die Vorfreude auf Weihnachten weiter gesteigert werden. Den ersten gedruckten Kalender gab es allerdings erst 1903. Dieser war mit 24 bunten Bildchen versehen, die ausgeschnitten und auf einem extra Bogen aufgeklebt wurden. Erst 17 Jahre später bekam der Adventskalender dann seine Türchen, hinter denen sich ein buntes Bild versteckte. Die schokoladene Variante wurde sogar erst in den 1950er Jahren populär. Doch der Zweite Weltkrieg blieb auch für den Adventskalender nicht ohne Folgen. Er wurde unter den Nationalsozialisten aufgrund von Papierknappheit verboten. Erst einige Jahre nach Kriegsende gab es wieder bunte Bildchen und leckere Schokolade hinter 24 Türchen zu entdecken.

 

Die literarische Variante

 

Auch diese Art des Adventskalenders gibt es mittlerweile seit circa 90 Jahren. Die Sankt Johannis Druckerei, ansässig in Baden, brachte damals Adventskalender mit Bibelversen heraus.

Heutzutage ist das Sortiment von literarischen Adventskalendern sehr vielfältig. Dabei werden zwei Arten unterschieden: Entweder der Kalender erzählt eine Geschichte in 24 Episoden oder es gibt 24 kleine Texte zu entdecken. Auch die Darstellungsform ist vielseitig. Sie reicht von kleinen Heftchen, über richtige Kalender, bis hin zu Büchern.

Für jeden ist etwas dabei. Ob kleines Kind, alter Mann, Krimifan oder jede andere Art von Leseratte: ein literarischer Adventskalender ist wirklich jedem zu empfehlen. Nebenbei kann man ja trotzdem die Schokovariante genießen.

 

Autorin: Melanie Uhlig