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Fröhliches ,,Nach- Weihnachten‘‘

Nun sind die Feiertage auch schon wieder vorbei. Der ganze Vorweihnachtsstress liegt hinter uns, die besinnliche Zeit über Weihnachten ist passe‘ und wir sind wieder im Alltag angekommen.

Der Einzelhandel boomt zwischen den Jahren. Ja und unser Bauch boomt ebenfalls. Ich für meinen Teil, und ich denke vielen von euch geht es auch so, bin froh, einfach mal nach diesen mahlzeitenreichen Tagen nichts zu essen. Ob Plätzchen, Gans oder Stollen, überall gab es tolle Leckereien. Aber habt ihr auch das Gefühl an Weihnachten geht es hauptsächlich darum, die Zeit zwischen den Mahlzeiten zu überbrücken? Wie jedes Jahr schlägt man sich die Bäuche so voll, dass man gefühlt nach den Feiertagen drei Kilogramm zugenommen hat. Alles eine Schuld von schwerer Kost wie fleischlastige Gerichte, fette Soßen, kalorienreiche Desserts und nicht zu vergessen, Alkohol. Vollgefressen, aufgebläht und schlapp, man fühlt sich nach der Zeit einfach im wahrsten Sinne des Wortes übersättigt. Um das Gefühl der Fülle wieder wegzubekommen braucht es ein wenig Schonkost. Wir haben die letzten Tage unsere Bäuche mit so viel schwerverdaulichem Essen vollgehauen, dass eine leichte Schonkost jetzt perfekt für unser Gemüt wäre. Und vor allem, wollen wir an Silvester wieder loslegen können!

Quelle: stock.adobe.com

Gehe ich das richtig an?

Wer nach dem Gänsebraten denkt, ein Verdauungsschnaps wäre jetzt perfekt, um im Magen aufzuräumen, liegt falsch. Ja auch ich habe das gedacht, jedes Jahr auf Neue. Alkohol lässt das Essen noch schwerer verdauen, da er in Energie umgewandelt wird und somit unser Magen erst recht keine Ruhe bekommt. Mal ganz zu schweigen von unserer Leber, die uns das ohnehin nicht so einfach verzeiht. Eine perfekte Alternative ist ein Espresso. Der hilft dem Magen das Essen besser zu verdauen und gibt uns einen kleinen Energieschub, sodass wir nicht in das legendäre ,,Fresskoma‘‘ fallen. Abgesehen davon, ist es auch super einfach mal an die frische Luft zu gehen und einen ,,Verdauungsspaziergang‘‘ zu tätigen.

Wie komme ich nach den Feiertagen wieder in Schwung?

Verschiedene Lebensmittel enthalten wichtige Nährstoffe für unseren Körper. Doch durch die Feiertage hat man sich nicht ausschließlich gesund und nährstoffreich ernährt. Das muss man jetzt ändern in dem man ballaststoffreiche und energiearme Nahrung zu sich nimmt. Sogenannte kurzkettige Kohlenhydrate wie Kuchen und Weißbrot muss man auf langkettige, wie Vollkornprodukte, umstellen. Diese machen länger satt und halten den Blutzuckerspiegel konstant. Somit bekommt man auch keine Heißhungerattacken. Also lasst euch gesagt sein, nach Süßigkeiten einfach Vollkornprodukte zu sich nehmen (dann fühlt man sich gleich besser)! 😉

Doch wie jeder weiß, nicht nur die Ernährung spielt dabei eine große Rolle, natürlich müssen wir uns auch ein bisschen bewegen, damit die Pfunde etwas purzeln und der Winterspeck Geschichte ist. Hierbei gilt die Faustregel für eine gesunde Lebensweise:  10 000 Schritte pro Tag. Und dabei ist völlig egal ob es Montag, Mittwoche oder Sonntag ist. Um beispielsweise drei Kilogramm Fett herunterzubekommen brauch man ungefähr vier Tage, wenn man sich gar nicht ernähren würde. Aber wer will schon 4 Tage leiden, um sich einen Tag wieder gut zu fühlen und anschließend doch im Jojo- Effekt zu landen? Wenn ich mich besser fühlen möchte, dann gilt nur eine Diät ohne Leiden. Jeden Tag 200 bis 300 Kilokalorien weniger zu sich nehmen, dann purzeln auch da schon die Pfunde. Ein halbes Kilo pro Woche ist völlig okay und auch ausreichend. Plötzlich zu fasten hat nichts mit Diät zu tun. Mal abgesehen davon ist auch noch keine Fastenzeit, also sparen wir uns das mal fürs Frühjahr auf. Wer sich nach dem ganzen Schlemmertagen nun auch denkt, er brauch eine kleine Diät, der sollte etwas auf die Kohlenhydrate achten und das ganze langsam angehen.

Hierfür habe ich ein paar Tipps, damit euch das auch ganz einfach gelingt:

1. Bewusst essen

Entweder führst du ein Buch, über das was du zu dir nimmst, oder du nutzt sogenannte Tracking- Apps. Hauptsache du behältst deinen Kalorienverbrauch genau im Blick, um zu sehen, ob du dir beispielsweise am Abend noch eine Praline gönnen kannst.

2. Realistische Erwartungen

Wie schon gesagt ist es nicht innerhalb von 4 Tagen getan und auch gar nichts essen führt zu nichts. Deshalb glaube an dich und gib nicht gleich auf. Setzt dir jede Woche ein Ziel!

3. Proteinzufuhr steigern

Proteine sind super sättigend, das heißt, mit einer ordentlichen Proteinzufuhr kannst du gesättigt in den Tag starten.

4. Zucker und Alkohol meiden

Ein Glas Wein am Wochenende oder auch die besagte ,,Heißhungerschokolade‘‘ darf man sich schon noch gönnen, dennoch solltest du Zucker und Alkohol weitestgehend meiden. Beide hemmen nämlich deine Fettverbrennung und das ist ja gerade das was wir wollen – Fett verbrennen.

5. Viel Trinken!

Zwei Liter am Tag sind das Minimum! Es ist schwer, auch ich für meinen Teil vergesse es hin und wieder etwas zu trinken. Aber hierbei sei gesagt: Man verwechselt oft Hunger mit Durst. Ein Glas Wasser reicht meistens schon aus, um das Hungergefühl zu besänftigen.

6. Sport ist kein Mord

Ja ich würde mich jetzt auch nicht mit der Gans im Bauch ins Fitnessstudio quälen, aber wie schon gesagt: ein paar Schritte (10 000 am Tag) reichen schon völlig aus, um dich fit zu halten. Ein bisschen Sport ist besser als gar kein Sport.

Und wenn ihr euch jetzt denkst: Hm, ganz schön verwirrend mit diesen Kalorien und wie mein Körper das ganze schwere Essen so verkraftet, dann schaut doch mal in das Buch Darm mit Scharm herein. Es wird euch begeistern zu lesen, zu was unser Darm so im Stande ist und wie er eigentlich mit dem Essen an Weihnachten umgeht.

In diesem Sinne, eine schöne ,,Nach-Weihnachtszeit‘‘ und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Autorin: Eileen Abe

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