Livraria Lello – die schönste Buchhandlung der Welt

Livraria Lello – die schönste Buchhandlung der Welt

Die „Lello Buchhandlung“, auch bezeichnet als Livraria Lello und Livraria Chardron, befindet sich in der Gemeinde Porto im Norden Portugals. Zusammen mit Bertrand in Lissabon, ist es eine der ältesten Buchhandlungen in Portugal und eine der am Bestbewerteten auf der ganzen Welt: The Guardian und Lonely Planet setzen die Livraria Lello auf Platz drei. Die Buchhandlung umfasst ein Sortiment von ca. 150.000 Büchern und wird aufgrund ihrer wunderschönen Architektur nur die „Kathedrale der Bücher“ genannt.

 

Geschichte

1869 wurde die Livraria Internacional de Ernesto Chardron in der Rua dos Clerigos von einem Franzosen namens Ernesto Chardron gegründet. Dem Tod ihres Gründers im Alter von 45 Jahren,folgend, wurde die Firma an Lugan & Genelioux Sucessores verkauft. Im Jahr 1894 kaufte José Pinto de Sousa Lello die Livraria Chardron und ihren gesamten Inhalt. Er und sein Bruder beauftragten daraufhin den Ingenieur Francisco Xavier Esteves, auf der Rua dos Carmelitas eine neue Buchhandlung zu konstruieren. 1906 folgte die Eröffnung der Buchhandlung mit dem Namen Livraria Lello. In den neunziger Jahren wurde das Gebäude restauriert und steht seit 2013 unter Denkmalschutz.

 

Architektur

Francisco Xavier Esteves konstruierte die Livraria Lello in neogotischem Stil. Die südländisch orientierte Fassade besteht aus Granit, Holz und Mauerwerk. Sie wird durch dekorative Elemente, wie geometrische Figuren und den Firmennamen „Lello e Irmãos“ (Lello & Brüder) ergänzt. Die Inneneinrichtung dominiert eine gabelförmige Treppe, die hinauf zur ersten Etage führt. Über dieser Treppe befindet sich ein großes Buntglasfenster mit Ornamenten. Entlang der Wände sind Büsten von berühmten portugiesischen Autoren angebracht, sowie ein Satz Reliefs, der die Gründer Jose und Antonio Lello repräsentiert.

Pic Livraria Lello
Die zauberhafte Eingangshalle. © dinheirovivo.pt

 

Tourismus

Im Juli 2015 begann die Buchhandlung von Besuchern Eintritt zu verlangen. Sie erweiterte ihr Sortiment an klassischer portugiesischer Literatur und Lyrik um Postkarten, Reiseführer und Kosmetik-Produkte wie Parfüm und Seife. Zurzeit liegt der Eintrittspreis bei 3 Euro – dieser wird jedoch beim Kauf eines Produktes wieder abgezogen.

In der Hochsaison besuchen die Livraria Lello rund 5.000 Touristen am Tag. Diese haben die Möglichkeit, beim Lesen im Cafe der ersten Etage einen Espresso oder Portwein zu trinken. Damit man sich dabei Zeit lassen kann, hat die Buchhandlung täglich neun Stunden geöffnet.

 

Auch für Harry-Potter-Autorin J. K. Rowling ist diese Buchhandlung ein besonderer Blickfang. Sie ließ sich während ihres Aufenthaltes in Portugal von der Livraria Lello inspirieren und die Eindrücke in ihre Werke einfließen. Als Fan der Bücher sollte man sich diesen Ort also vormerken – aber auch für Liebhaber von Architektur und Literatur lohnt sich ein Besuch.

 

Autorin: Janka Diettrich

Der Lerche-Freizeitplaner für Juli

Der Lerche-Freizeitplaner für Juli

Diesen Monat stelle ich euch meine Top 5 der absoluten Lieblingsorte in Leipzig vor. Dort kann man in der warmen Jahreszeit ganz ohne Veranstaltungsplaner hingehen und seine Seele baumeln lassen, ein Buch lesen oder selbst poetisch werden.

 

1. Markleeberger See

Pic Lerche-Kalender Juli 17/1 - Markleeberger See
© Viktoria Gamagina

Einer meiner Lieblingsplätze, wenn es warm wird, ist der Markleeberger See. Am besten, ihr sucht euch ein Plätzchen links oder rechts weiter vom Strand weg, da dieser an heißen Tagen oft sehr voll ist. Auf dem Weg zum perfekten Liegeplatz begegnen einem Kühe, Pferde und manchmal auch Schafe, die freundlich nickend ihr Gras mampfen. Hier könnt ihr auf der Wiese brutzeln und euren liebsten Schmöker lesen.

Gegen Abend, wenn die Sonne untergeht, glänzt das Wasser des Sees opalfarben. Da die Sonne auch schnell mal hinter dem Hügel verschwindet, hier der Geheimtipp: Es gibt einen etwas größeren Hügel, auf den man ohne Probleme hochkommt. Da kann man den Sonnenuntergang bis zum letzten Moment genießen.

 

Wie kommt man hin?

Mit Auto zum Parkplatz an der Auenhainer Str. 1, 04416 Markkleeberg. Mit den Öffentlichen zur Haltestelle Markleeberg-Ost und ein Stück laufen.

 

2. Uptown Coffee Bar

Pic Lerche-Kalender Juli 17/2 - Uptown Coffee Bar
© Viktoria Gamagina

Den besten Kaffee, den ich in Leipzig jemals getrunken habe, gibt es in der Uptown Coffee Bar. Der Milchkaffee hat ein mildes, samtiges Aroma, wohingegen der normale Filterkaffee einen ganz schön aus den Socken hauen kann. Das Ambiente ist sehr angenehm und man fühlt sich heimisch wie im eigenen Wohnzimmer. Hier kann ich Stunden mit meiner Freundin beim Plauschen verbringen, Leute aus dem Fenster beobachten und ein kleines Buch lesen. Manchmal gibt es hier auch Lesungen, oder Live-Musik.

 

Wie kommt man hin?

Die Adresse ist Riemannstraße 44, 04107 Leipzig.

 

3. Auenwald Leipzig

Pic Lerche-Kalender Juli 17/5 - Auenwald
© Viktoria Gamagina

Ein weiterer schöner Ort in der Natur, wenn ihr euch vor der Hitze der Sonnenstrahlen verstecken wollt, ist der Auenwald mit seinen schattenspendenden Bäumen. Hier gibt es viel zu entdecken, zum Beispiel den sogenannten „Wackelturm“, der nicht ohne Grund so heißt. Nach einem etwas mühsamen Aufstieg werdet ihr mit einer majestätischen Aussicht über Leipzig belohnt (Koordinaten: 51.3569988,12.347393). Ganz in der Nähe vom Wackelturm befindet sich auch ein Grillplatz, bei dem ihr euch ein Würstchen braten könnt. Wenn ihr eine Hängematte habt, nehmt sie mit, hängt sie zwischen zwei Bäumen am Flußlauf auf und entspannt eine Runde.

 

Wie kommt man hin?

Zum Beispiel vom Zoo Leipzig aus zu Fuß oder mit dem Fahrrad Richtung Zöllnerweg.

 

4. Noch besser leben

Pic Lerche-Kalender Juli 17/4 - besser leben
© spooky_kid/pixabay.com

In das Noch besser leben in Plagwitz bin ich eher zufällig reingestolpert. Abends unter der Woche wusste ich noch nichts so recht mit meiner Zeit anzufangen und habe den Planer für Leipzig aufgeschlagen. Da stand etwas von einer Lesung mit einem komischen aber auch spannenden Namen – „Doppelspaltversuch am lebenden Menschen“. Dort angekommen war ich ganz erstaunt, wie viele Menschen außer mir auch nichts unter der Woche zu tun haben und in der Bar saßen. Im zweiten Stock fand die Veranstaltung statt – meistens gibt es dort eher kleine Konzerte. Der Inhalt der Lesung war recht philosophisch und ich hatte zum Schluss auch die Möglichkeit, mit dem Autor meine Gedanken auszutauschen. Der Abend ist mir sehr angenehm in Erinnerung geblieben und ich komme gern wieder, um dort ein Bierchen zu trinken – was ich euch allen empfehlen kann.

 

Wie kommt man hin?

Wer ein paar Bier trinken möchte, fährt lieber mit der Bahn statt mit dem Auto. Die Bahnhaltestelle Lützner-/ Mersburgerstr. befindet sich direkt vorm Lokal. Die genaue Adresse ist Merseburger Str. 25, 04229 Leipzig.

 

5. Buchhandlung Wörthersee

Pic Lerche-Kalender Juli 17/3 - Wörtersee
© Viktoria Gamagina

Ich mag kleine Buchläden mit besonders schönen Buchauslagen, die daneben auch wundervolle Papeterie anbieten. Die Buchhandlung Wörthersee ist genauso ein Buchladen, der einlädt zum Stöbern und Anschauen. Ich habe mich besonders in einen Holzschnitt mit dem Motiv einer Qualle verliebt, aber auch schöne Postkarten finden sich hier.

 

Wie kommt man hin?

Die Buchhandlung befindet sich am Peterssteinweg 7, 04107 Leipzig. Mit der Bahn zuerst zum Wilhelm-Leuschner-Platz und von da nur einige Gehminuten entfernt.

 

 

Autorin: Viktoria Gamagina

 

HTWK auf dem Bachfest: Interview mit Nico Hattendorf

HTWK auf dem Bachfest: Interview mit Nico Hattendorf

Bachfest, Teil II – unsere Berichtreihe geht in die nächste Runde! Das Leipziger Bachfest fand dieses Jahr vom 09. bis 18. Juni statt, und auch die HTWK ist maßgeblich an diesem Fest klassischer Musik beteiligt.

Das betrifft vor allem unseren studentischen Fernsehsender floid und die Studierenden der technischen Medienstudiengänge. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, beim „Bach Open Air“, dem Teil des Bachfests auf dem Marktplatz, die Übertragung der Konzerte mit vier Kameras auf die Leinwände am Bühnenrand zu übernehmen. Meine Kommilitonin Julia und ich sind in diesem Jahr für die Pressemitteilung und den Nachbericht der Beteiligung der HTWK Leipzig am Bachfest zuständig. Für unser zweites Interview haben wir unseren „Chef“, Nico Hattendorf, befragt. Er ist Dozent im Studiengang Medientechnik an der HTWK Leipzig und plaudert heute für uns aus dem Nähkästchen!

 

Welche Bedeutung hat die Kooperation mit dem Bachfest für die HTWK Leipzig?

Dabei sind zwei Komponenten sehr relevant: Zum einen die Kooperation der Fakultät Medien mit dem Bacharchiv, zum anderen die Möglichkeit für Studierende der Fakultät Medien, praxisnahe Erfahrungen zu sammeln.

Die Kooperation mit dem Bacharchiv ist für die Fakultät und auch die gesamte Hochschule sehr wichtig, weil wir mit einem Partner zusammen arbeiten, der in Leipzig über das gesamte Jahr ein umfangreiches Kulturprogramm im Bereich der zeitgenössischen Musik anbietet und damit die kulturelle Landschaft Leipzigs bereichert.

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© Leipziger Lerche/Lina Al Ghori

Zum zweiten Punkt: Studierende speziell im Studiengang Medientechnik erhalten bei uns fachlich ein sehr generalistisches Studium mit Bereichen wie Audio- und Videoproduktion, Projektmanagement, Webprogrammierung und weiteren Inhalten. Studierende, die ihre Zukunft in den AV-Medien sehen, haben bei uns die Möglichkeit in den studentischen Projekten wie floid (Hochschulfernsehen) oder Campus Records (Musiklabel an der HTWK) praktische Erfahrungen in eigenverantwortlicher Organisation zu erhalten. Beim Bachfest haben eben jene Studierende die Möglichkeit, auch mit einem großen Auftraggeber zu arbeiten und somit zu erfahren, wie es in der Wirtschaft in der Medienproduktion abläuft und welche Aufgaben dabei zu bewältigen sind.

Schlussendlich ist es für alle drei Seiten eine Win-Win-Situation und jedes Jahr aufs Neue eine spannende Herausforderung, den Besuchern der Stadt Leipzig ein tolles Konzerterlebnis zu bereiten.

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© Leipziger Lerche/Lina Al Ghori

 

Wie empfinden Sie das Bach Open Air als Veranstaltung?

Leipzig ist nicht nur eine Musikstadt, Leipzig ist eine Bach-Stadt. Der Geist seiner Musik ist hier, gerade im Stadtzentrum, immer präsent und spürbar. Das Bach Open Air im Rahmen des Bachfests ist dabei das Highlight rund um den Mythos Bach. Veranstalter und Ausrichter sind jedes Jahr darum bemüht, nicht nur den klassischen Bach zu bedienen, sondern auch genreübergreifend zu inszenieren. An einem Wochenende finden sich zum Bach Open Air bis zu sieben oder acht Künstler und Ensembles in Leipzig ein. Dazu ist die Veranstaltung auf dem Leipziger Marktplatz kostenlos – ein Punkt, der für einige eventuell selbstverständlich erscheint. Dies ist es aber keineswegs. Es gibt viele Städte in Deutschland, wo man solch ein Angebot vergeblich suchen würde. Dazu ist es eine Veranstaltung ohne Altersgrenzen. Jung und alt mischen sich, Kinder und Familien nehmen teil. Es ist ein großes Fest im Zeichen der Musik von Bach, bei dem im Vordergrund steht, was viele heutzutage kaum noch bewusst tun: Musik hören und vor allem Musik erleben.

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© Leipziger Lerche/Lina Al Ghori

 

Warum arbeiten Sie beim Bachfest mit? Was ist ihre Aufgabe?

Als Dozent an der Fakultät Medien hat für mich oberste Priorität, dass die Studierenden, die ich unterrichte nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch eine nachhaltige Ausbildung erfahren. In den audiovisuellen Medien kann man nicht einfach sagen, die Produktionen verlaufen nach diesem und jenem Schema. Zu jeder Zeit entstehen neue Stile, Trends, Mechanismen, Entwicklungen, durch diese ein jeder Medienproduzent beeinflusst wird. Man kann nicht sagen: „Ich habe nun gelernt, wie man ein Konzert filmt oder schneidet – nun kann ich Filmen und Schneiden.“ Man muss immer aufmerksam die Entwicklungen am Markt verfolgen und immer schauen, was man für seine eigenen Produktionen daraus zieht. Insofern ist es für mich eine logische Konsequenz, dass die Studierenden beim Bach Open Air einen maßgeblichen und nachhaltigen Eindruck erhalten, wie zu heutigen Standards produziert wird.

Von der technischen Planung bis zu dem Moment, wenn die letzten Bilder auf dem Leipziger Marktplatz auf der großen LED-Wand gelaufen sind, liegt alles in studentischer Verantwortung.

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© Leipziger Lerche/Lina Al Ghori

Als Dozent bin ich vor Ort, um im Zweifel Detailfragen beantworten zu können. Zudem halten wir nach einem Konzert immer eine konstruktive Feedbackrunde – davon profitiert dann im Endeffekt das gesamte Team, weil alle wissen, was gut lief und was noch ausbaufähig ist. Man muss sich ja auch vor Augen halten, dass dieses Team Freitag bis Sonntag jeweils vom frühen Vormittag bis kurz vor Mitternacht gemeinsam produziert. Die verbringen dort also ihr gesamtes Wochenende miteinander; natürlich ist es da auch wichtig nicht nur als Dozent, sondern auch als Produktionsmitglied aufzutreten. Wir produzieren gemeinsam und deswegen entwickeln und lernen wir auch immer gemeinsam bei solch einer Veranstaltung. Unabhängig davon, ob das nun Bachelor- und Masterstudierende oder Dozenten sind. Vor Ort sind wir immer als Team!

Zu Beginn des Festivals bin ich auch Ansprechpartner für die Produktionsleiter vom Auftraggeber vor Ort . Mit ihnen werden die Sichertsbestimmungen abgeklärt, sowie die Absprachen mit den jeweiligen Künstlern getroffen.

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© Leipziger Lerche/Lina Al Ghori

 

Gab es Highlights oder Situationen auf die Sie gerne zurückblicken?

Zum Thomaner-Jubiläum im Jahr 2012 waren unter anderem die „Prinzen“ vor Ort. Die sind ja teilweise ehemalige Thomaner. Das war schon ein bisschen beeindruckend. Da kamen richtig viele edle Autos im Backstage vorgefahren, du wusstest schon – das sind „echte“ VIPs. Die Show selbst war natürlich klasse, auch wenn es uns untersagt wurde, direkt auf der Bühne zu filmen. Der Marktplatz war glaube ich noch nie so voll, wie an diesem Abend. Wir haben mit einem kleinen Camcorder Bilder aus der obersten Etage des alten Rathauses gemacht. Diesen Anblick werde ich nicht vergessen, die Menschen standen bis weit hinten in den Fußgängerzonen.

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© Leipziger Lerche/Lina Al Ghori

Ein Jahr später, kurz bevor ich als Dozent an der HTWK begann, produzierten wir das Abendkonzert der Band „Aufgang“ (sehr empfehlenswert!) und ich durfte mit der Schulterkamera auf der Bühne arbeiten. Es war zu Beginn des Konzertes noch gerade hell, kurz vor Dämmerung, das schönste Licht, um Konzerte zu filmen. Die Zuschauer wussten nicht so richtig, was sie erwartet: Drei Musiker auf der Bühne, zwei an Synthesizer-Orgeln, einer mittig am Schlagzeug. Der Marktplatz war dennoch gewohnt voll. Die Band startete, wir haben unsere Bilder produziert und irgendwann begann dieses Gefühl, diese Elektrizität in der Luft. Die Band spielte sich in einen Rausch, die Zuschauer wurden mit jedem Song tanzwütiger und auch wir als Team waren einfach am Peak an diesem Abend.

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© Leipziger Lerche/Lina Al Ghori

Du siehst ja als Kameramensch immer nur die Bilder, die du selbst lieferst. Durch das Feedback aus der Regie (mit der du via Intercom immer verbunden bist), hast du aber irgendwie gespürt, dass heute etwas Besonderes passiert – und du bist live dabei und auch du sorgst für dieses Besondere! Es hat sich einfach von einem Gewerk aufs nächste übertragen, von der Band auf uns, von da auf die Zuschauer – Der Marktplatz war wirklich am Kochen!

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© Leipziger Lerche/Lina Al Ghori

Als wir uns nach dem Konzert Backstage im Team gesammelt haben, war es als wenn wir gerade einen Pokal gewonnen hätten: Alle jubelten, freuten sich, jeder wusste, dass wir etwas Großes geschaffen hatten. Natürlich bekommt so etwas der gewöhnliche Zuschauer nicht mit: Der sieht die Band und guckt auf die Leinwandbilder, aber wird sicherlich nicht großartig darauf achten, wie gut das Kamerateam arbeitet. Aber so ist das halt, wenn man für Film oder Fernsehen produziert: Die großartigen Dinge werden als normal angesehen. Was auffällt, sind meist eher die Fehler.

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© Leipziger Lerche/Lina Al Ghori

Uns war das egal, wir wussten, was wir geleistet haben und bis heute war es einfach die beste Produktion, welche die HTWK Leipzig auf dem Bach Open Air abgeliefert hat.

Und solche Erfahrungen oder Emotionen können die Studierenden eben nur bei diesen Veranstaltungen erfahren. Allein deswegen sind die Produktionen mit dem Bacharchiv für alle Beteiligten unschätzbar wertvoll.

 

Herr Hattendorf, vielen Dank für das Interview!

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© Leipziger Lerche/Lina Al Ghori

 

Das Interview führte Lina Al Ghori.

HTWK auf dem Bachfest: Interview mit Theresa Möckel

HTWK auf dem Bachfest: Interview mit Theresa Möckel

Auch in diesem Jahr findet vom 09. bis 18. Juni 2017 wieder das Bachfest in und um Leipzig statt. Die Besucher reisen aus der ganzen Welt an, um zehn Tage lang Konzerte und Veranstaltungen zu besuchen. Was viele nicht wissen – auch die HTWK Leipzig ist am Bachfest beteiltigt!

Die Beteiligung der HTWK am Bachfest betrifft vor allem unseren studentischen Fernsehsender floid und die Studierenden der technischen Medienstudiengänge. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, beim „Bach Open Air“, dem Teil des Bachfests auf dem Marktplatz, die Übertragung der Konzerte mit vier Kameras auf die Leinwände am Bühnenrand zu übernehmen. Meine Kommilitonin Julia und ich sind in diesem Jahr für die Pressemitteilung und den Nachbericht der Beteiligung der HTWK Leipzig am Bachfest zuständig und fanden das alles so spannend, dass wir für euch ein Interview mit Theresa Möckel geführt haben. Sie studiert im 6. Semester Medientechnik im Bachelor und wir haben sie für alle Blogleser der Lerche mit Fragen gelöchert!

 

Wie empfindest du das Bach Open Air (ehemals BACHmosphäre) als Veranstaltung?

Ich empfinde das Bachfest als kleine „Auftakt“-Veranstaltung für die vielen schönen Open Air Events, die Leipzig zu bieten hat. Durch meine Mitarbeit beim Programm auf der Bühne am Markt habe ich leider bis jetzt noch nicht alle Facetten des Bachfests bzw. andere Veranstaltungen außer der auf der Marktbühne, miterleben können. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.

 

Wie bist du dazu gekommen, beim Bachfest das Team zu unterstützen?

Ich bin seit dem ersten Semester bei floid, dem Fernsehen der HTWK, tätig. Und im Zuge der Kooperation zwischen HTWK und Bacharchiv (den Veranstaltern des Bach Open Air) haben wir die Möglichkeit praktische Erfahrungen im Bereich der Live-Videoproduktion auf dem Bachfest zu sammeln. Das heißt, alles, was man als Besucher auf der großen Leinwand neben der Bühne sieht, stammt von uns. Man kann sich aussuchen, ob man sich als Kameramann/-frau, Regisseur oder Bildmischer ausprobieren möchte.

 

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© Leipziger Lerche/Lina Al Ghori

 

Wie oft hast du mitgearbeitet? Was hat dich dazu motiviert, neben der Uni auch noch beim Bachfest mitzuwirken?

Ich konnte schon zwei Mal beim Bachfest mitarbeiten. Am spannendsten ist dabei für mich die Herausforderung der Live-Situation. Wenn ein Orchester oder ein Musiker auf der Bühne performt, gibt es keine Möglichkeit zu sagen „Oh, da hatten wir einen Kamerawackler, das machen wir nochmal.“ Deshalb gibt es für jedes Konzert und jede Veranstaltung, die wir begleiten auch eine Probe, damit wir schon mal wissen, wie das Ganze läuft und wann wir wo mit der Kamera sein müssen. Neben dieser Herausforderung motiviert aber auch die Möglichkeit, praktische Erfahrungen sammeln zu können. Ohne floid, und das Angebot beim Bachfest mitzuarbeiten, hätte ich so etwas wahrscheinlich nie gemacht. Und die Teamarbeit und der damit verbundene Spaß gibt es dann als Extra noch obendrauf!

 

Was war deine Aufgabe?

Im ersten Jahr konnte ich mich als Schulterkamera und Kabelhilfe ausprobieren und letztes Jahr als Bildmischer.

 

 

Gab es ein Highlight auf das du gerne zurückblickst?

Die Konzerte und Veranstaltungen sind immer sehr vielseitig und unterschiedlich. Ein herausstechendes Event gibt es daher für mich nicht. Da das Bachfest ja „nur“ an einem Wochenende, einmal pro Jahr stattfindet, würde ich es an sich als Highlight bezeichnen. Also ich würde sagen: ein Highlight des Sommersemesters ist für mich die Mitarbeit beim Bachfest.

 

Ist schon mal etwas schiefgegangen oder gab es ein lustiges Ereignis?

Ich kann mich an einen Regenschauer erinnern, ich glaube das war vor zwei Jahren, der so heftig ausfiel, dass manche aus unserem Team in den nahegelegenen Citytunnel unter dem Markt flüchten mussten. Und letztes Jahr kam ein Typ mit Flöte während der Probe des Organisten, der am Abend auftreten sollte, und hat einfach zur Orgelmusik Flöte gespielt. Jedes Bachfest hält ein paar witzige und verrückte Situationen bereit.

 

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© Leipziger Lerche/Lina Al Ghori

 

Mit welchen Schwierigkeiten habt ihr jedes Jahr zu kämpfen?

Spontan würde ich da noch einmal den Regen nennen. Dagegen können wir nichts machen, aber die letzten Jahre haben uns Wolkenbrüche öfters einen Strich durch die Planung gemacht. Aber der Regen ist auch eine gute Übung für schnelle Reaktionsfähigkeit und das Know-How, Technik regensicher einzupacken. Zu viel Sonne kann für die Kameraleute vor der Bühne allerdings auch unangenehm werden. Eineinhalb Stunden in der prallen Sonne, da helfen nur Cap und Sonnencreme.

 

Bist du in diesem Jahr wieder dabei oder unterstützt du das Team im Hintergrund?

Ich bin dieses Jahr wieder mit dabei. Zurzeit ist die Aufgabenverteilung noch nicht ganz festgelegt, aber ich habe mich für die Schulterkamera „beworben“.

 

Was hast du für dich aus der Mitarbeit mitgenommen?

Sehr viel. Die Mitarbeit beim Bachfest deckt eine ziemlich große Bandbreite an Wissen ab, dass man sich durch die praktische Anwendung auch besser merken kann. Welches Kabel ist für welches Signal, wie setze ich die Musiker gut ins Bild, Kamera-Einstellungsgrößen, Regie-Anweisungen – nach so einem Bachfest-Wochenende weiß man viel mehr. Und zwar sowohl technischer als auch inhaltlicher Natur. Und ich finde, dass auch die Zusammenarbeit im Team gestärkt wird, denn so ein ganzes Wochenende und solche extremen Live-Herausforderungen schweißen zusammen.

 

Liebe Theresa, vielen Dank für das Interview!

 

Und, findet ihr das auch so spannend wie wir? Wir freuen uns auf jeden Fall schon sehr auf den Moment, wenn es am Freitag das erste Mal am Rand der Bühne „Kamera läuft!“ heißt, und die Bilder der Konzerte auf dem Markt für die vielen Zuschauer zu sehen sind.

Das Interview führte Lina AL Ghori.

Der Lerche-Veranstaltungskalender für Juni

Der Lerche-Veranstaltungskalender für Juni

Feste, nichts als Feste – also schärft eure Sinne und haltet die Augen und Ohren offen. Denn im Monat Juni werdet ihr sie definitiv brauchen. Es erwartet euch kunterbunter Mix aus kulturellem Angebot.

 

02.06.2017 – 04.06.2017

Stadtfest Leipzig

Den Festmonat Juni eröffnet das Stadtfest Leipzig und es hat für euch einen prall gefüllten Event Kalender in petto. Verteilt auf vier Locations könnt ihr euch auf ein breites Angebot an Events zu Musik, Tanz, Sport und Perfomance freuen und euch begeistern lassen.

 

Monetos:         keines, ist gratis

Location:        Augustusplatz, Leuschnerplatz, Markt und Nikolaikirchhof

Web:               https://www.leipzigerstadtfest.de/

 

02.06.2016

Die Lust am Unheimlichen

Wer von euch hat sich schon Nacht um die Ohren geschlagen aus Angst vor dem Sandmann von E.T.A. Hoffmann gegruselt oder konnte das Licht in der gesamten Wohnung nicht ausmachen? Dann solltet ihr wahrscheinlich nur mit großem Scheinwerfern im Haus des Buches vorbeischauen. Anlässlich des 25. Wave-Gotik-Treffens erwartet euch nämlich ein Streifzug durch die unheimlichen Ecken der Literatur mit anschließender Vorführung von „The Innocent“ (1961). Traut ihr euch?

 

Monetos:         keine, ist gratis

Beginn:           18:30 Uhr

Location:         Haus des Buches, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Web:               http://www.haus-des-buches-leipzig.de/detail.php?type=v&id=1568

 

07. – 08.06. 2017

Campusfest Leipzig

Auch die Universität feiert diesen Monat! Zwei Tage lang ist der Campus prall gefüllt mit Musik, Spaß, Sport und politischen Diskussionen. Kommt vorbei und feiert, tanzt, genießt mit unseren Uni-Kollegen!

 

Monetos:      Studenten: 12 € VK/15 € AK

alle anderen: 15 €VK/20 € AK

Beginn:        18:00 Uhr

Location:     Campus Jahnallee

Web:             http://www.campusfest-leipzig.de/

 

09.06.2017 – 18.06.2017

Bachfest Leipzig

Einer bedeutsamsten Leipziger Persönlichkeiten feiert auch dieses Jahr wieder sein Fest, auch wenn er selbst nicht vor Ort anwesend sein wird. Das diesjährige Bachfest wird im Zeichen der Reformation stehen und wird euch an zehn Tagen ein Potpourri der klassischen Musik servieren. Außerdem werden euch Führungen, Rundgänge und Bühnenstücke den Herrn Bach ein wenig näherbringen.

 

Monetos:         verschieden je nach Konzert; von gratis bis über 100 €

Location:         verschieden; u.a. Thomaskirche, Markt, Gewandhaus

Web:               http://www.bachfestleipzig.de/de/bachfest/2017/veranstaltungskalender

 

14.06.2017

25 Jahre HTWK Leipzig

Die HTWK wird nun auch schon ein Vierteljahrhundert alt und alle feiern mit. Es wird gebrunched, Musik gehört, Wissenschaft gelebt, beim Science Slam mitgefiebert und noch viel mehr erlebt. Zum Abschluss gibt’s noch eine Aftershow-Party im „Stecker“. Also schaut vorbei und lasst die Hochschule hochleben!

 

Monetos:         keine, ist gratis

Beginn:           11:00 – 22:00 Uhr

Location:         HTWK Leipzig, Karl-Liebknecht-Str. 132, 04277 Leipzig

Web:               https://we-are-htwk.de/was-wann-wo-unsere-geburtstagsparty-am-14-juni-2017/

 

16.06.2017

James Joyce „Ulysses“

Macht euch gefasst auf eine Odyssee, die ihresgleichen sucht. Denn dieses Jahr schließt sich auch Leipzig dem Bloomsday an, ein Gedenktag, der sich auf das Werk „Ulysses“ von James Joyce beruft. Wandelt auch ihr auf den Spuren von Leopold Bloom und verirrt euch dabei nicht.

 

Monetos:         3 € / 2 € ermäßigt

Beginn:           19:30 Uhr

Location:        Haus des Buches, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Web:               http://www.haus-des-buches-leipzig.de/detail.php?type=v&id=1561

 

23.06.2017/24.06.2017

Klassik Airleben

Die Klassik schaut in diesem Monat doppelt im Veranstaltungskalender vorbei, denn das Gewandhaus möchte sich, wie jedes Jahr, bei euch bedanken. Alles was ihr tun müsst, ist euch unter freien Himmel zu setzen und die Klassik zu airleben.

 

Monetos:         keine, ist gratis

Location:         Rosental Leipzig

Web:               https://www.gewandhausorchester.de/orchester/klassikairleben/

 

Autor: Michael Kroschwald

„Zeig Dich“ – Museumsnacht Halle/Leipzig mit Tipps für Büchernarren

„Zeig Dich“ – Museumsnacht Halle/Leipzig mit Tipps für Büchernarren

Unter dem Motto „Zeig Dich“ startete am 06. Mai die neunte Museumsnacht in Leipzig und Halle. Circa 20 000 interessierte Besucher und auch ich nahmen die Möglichkeit wahr, Ausstellungen und Museen der beiden Städte zu besichtigen. Hier kommen drei besonders buchaffine Tipps von mir, für unsere Erstis in den Buchstudiengängen, und für alle anderen Buchfreunde zum gemütlichen Wochenendbesuch!

 

Tipp 1: Das Museum für Druckkunst

Dieses traditionsreiche Haus eröffnet euch im Westen Leipzigs einen ebenso neuen wie geschichtsträchtigen Blick auf das Handwerk des Büchermachens. Hinter „Typezig“ verbergen sich nicht nur Leipziger Typen, die unsere Stadt lebenswert machen, sondern auch die Druck-Typen aus Blei. Schon im Eingangsbereich empfangen Kniehebel-, Kupferdruck- und Tiegeldruckpressen den Besucher. Das Museum erstreckt sich über 3 Etagen, es riecht nach alten aber noch laufenden Maschinen und regt an, kurz inne zu halten und sich gedanklich ein Stück in der Geschichte zurück zu bewegen. Roland Müller setzt heute die alten Maschinen des Museums in Stand, war aber früher Überschriftensetzer bei der LVZ. Er erklärt die Funktionsweise der Druckpressen und erzählt an diesem Abend seine Geschichte. Dadurch wird die Historie der Maschinen, die zum Teil bis heute in Betrieb sind, umso greifbarer.

 

Pic 2 Druckkunst Museum
© Melody Schieck

 

Tipp 2: Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde

Seit 1894 werden Bibliothek, Verlag, Verkauf und die Herstellung von Literatur für sehbehinderte Menschen unter einem Dach vereint. Hier werden Bücher nicht im klassischen Sinne gelesen, sondern ertastet, gefühlt und gehört. Es öffnet sich die Welt der Literatur unter den Fingern und vielfältige Hörbücher schaffen ein Vergnügen für die Ohren. Als Besucher kann und sollte man die Augen schließen und versuchen sich voll und ganz auf die anderen Sinne zu konzentrieren. Tastbilder und Reliefs schaffen auch einen visuellen Zugang. Aber schon allein mit verbundenen Augen „Mensch ärgere dich nicht“ auf einem extra dafür konzipierten Brett zu spielen, fällt schwer. Spätestens wenn man die weißen Bögen betrachtet, die als ganz normale Zeitungen und Bücher in Blindenschrift gelesen werden, ist klar was für eine wichtige Funktion die Zentralbücherei erfüllt. An dieser Stelle, wird der Weg zu einer barrierefreien Kommunikation geebnet.

 

Pic 1 Druckkunst Museum
© Melody Schieck

 

Tipp 3: Die Deutsche Nationalbibliothek Leipzig

Der Gang durch die Drehtür der DNB  fühlt sich an wie das Überqueren einer Brücke. Das Zusammenspiel aus futuristischem Design, neuster Technik und alten Büchern lässt nur erahnen, welche Schätze hinter den Türen noch warten. Die Dauerausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Nationalbibliothek spannt unter dem Titel „Zeichen – Bücher – Netze: Von der Keilschrift zum Binärcode“ einen historischern Bogen über 5.000 Jahre Mediengeschichte. Hier gehen Vergangenheit und Gegenwart Hand in Hand – von der Entstehung der Schrift und der Erfindung des Buchdrucks, bis hin zu den digitalen Netzwerken, die heute unzählige Möglichkeiten eröffnen. Im Gegensatz zu dem sich langsam etablierenden Gedanken „Bücher sterben aus“ wird hier klar, dass ein Buch mehr sein kann als gebundene, bedruckte Seiten, mehr sein kann als ein Kulturgut. Es ist auch eine Medienzukunft.

 

Autorin: Melody Schieck

Lerche liest: Bücher über… moderne Märchen

Lerche liest: Bücher über… moderne Märchen

Die kalten Wintertage sind endlich gezählt und auch der April ist zu Ende. Um also die (hoffentlich) schöner werdenden, warmen Tage angemessen im Park, am See oder draußen auf der Terrasse zu zelebrieren, haben wir für euch eine märchenhafte Mischung fantastischer Bücher zusammengestellt, die euch bestimmt gefallen werden.

 

Für Hobby-Imker: Die Geschichte der Bienen

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© btb/Random House

Maja Lunde erzählt in ihrem Roman eine Geschichte, die über drei Generationen reicht, auch wenn die Menschen darin scheinbar nicht verbunden sind. Aber eine Sache verbindet sie doch: Bienen.

Der Biologe und Samenhändler William lebt im England des 19. Jahrhunderts. Er kämpft gegen seine Schwermut und kommt tagelang nicht aus dem Bett, bis ihn seine Tochter auf eine Idee bringt: einen vollkommen neuartigen Bienenstock. George ist Imker im 21. Jahrhundert und reist mit seinen Völkern von Ort zu Ort um die Blüten zu bestäuben, bis er plötzlich mit dem Sterben seiner Bienen konfrontiert wird. Und dann gibt es noch Tao. Sie bestäubt im Jahr 2098 von Hand Blüten, denn die Bienen sind schon vor langer Zeit aus China verschwunden.

Der Roman erzählt auf gefühlsnahe Weise von der Bedeutung der Bienen und den Folgen ihres Verschwindens. Dabei bleibt er realitätsnah und ist wissenschaftlich fundiert. Ein tiefgründiger Roman, der jeden zum Nachdenken bringen wird.

Maja Lunde: Die Geschichte der Bienen

512 Seiten, gebunden

20,00€

Verlag: btb

ISBN: 978-3-442-75684-1

Mehr Informationen unter: https://www.randomhouse.de/Buch/Die-Geschichte-der-Bienen/Maja-Lunde/btb-Hardcover/e492023.rhd#biblios

 

Für Schicksalssucher: Worte für die Ewigkeit

pci Worte Ewigkeit
© Carlsen

Die 16-jährige Hope ist gezwungen den Sommer auf einer Pferderanch irgendwo im nirgendwo in Montana zu verbringen. Dort begegnet sie Cal und gemeinsam bestreiten sie ein Abenteuer, das ihre Leben für immer verändern wird. Im Jahr 1867 ist die 16-jährige Emily auf dem Weg durch Montana nach Kalifornien zu ihrem zukünftigen Ehemann – den sie nie zuvor gesehen hat. Doch unterwegs verunglückt sie und landet gemeinsam mit Nate – einem Halbindianer – in den Bergen. Gemeinsam versuchen sie dort zu überleben.

Lucy Inglis verbindet in ihrem Roman zwei Jahrhunderte, in denen die Menschen auf schicksalhafte Weise miteinander verbunden sind. Es ist eine wundervolle Geschichte über die Liebe zum Land und die Liebe zueinander.

Lucy Inglis: Worte für die Ewigkeit

400 Seiten, gebunden

19,99€

Verlag: Carlsen

ISBN: 978-3-551-52087-6

Weitere Informationen: https://www.carlsen.de/hardcover/worte-fuer-die-ewigkeit/70380

 

Für Fantasten: Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel

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© S.Fischer

Der Dritte und letzte Teil der Buchreihe „Das Juwel“ von Amy Ewing ist endlich erschienen und bietet den fulminanten Abschluss der dystopischen Geschichte. Wer die Reihe bereits kennt, rennt am besten sofort zur nächsten Buchhandlung und holt sich den letzten Band, denn: Es lohnt sich wirklich.

Für die, die die Reihe noch nicht kennen: Violet Lasting ist kein gewöhnliches Mädchen, sie ist ein Surrogat. Geboren mit besonderen Fähigkeiten ist sie eine der wenigen, die in der Lage sind die adelige Gesellschaft zu retten: indem sie ihre Kinder zur Welt bringen. Violet wird auf einer Auktion an die Herzogin vom See verkauft und gelangt so in den inneren Kern der einzigen Stadt: Das Juwel. Doch dort ist nichts wie es scheint. Violet gerät in Intrigen, Verrat und Mord und muss schon bald selbst um ihr Leben und ihre Freiheit kämpfen. Für Fans von Fantasy-Geschichten ist diese Buchreihe ein absolutes Muss.

Amy Ewing: Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel

400 Seiten, gebunden

18,99€

Verlag: Fischer FJB

ISBN: 978-3-8414-4019-8

Weitere Informationen: http://www.fischerverlage.de/buch/das_juwel_der_schwarze_schluessel/9783841440198

 

Für Prinzen & Prinzessinnen: Aschenkindel – Das wahre Märchen

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© thalia.de/Harper Collins

Zum Abschluss noch etwas für die Märchen-Fans unter euch: Halo Summers hat das Märchen um Aschenputtel oder Cinderella neu interpretiert und in eine völlig neue Szenerie gesetzt.

Claeric Farnflee lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren beiden bösen Stiefschwestern in einem kleinen Königreich an der Grenze zum Kinyptischen Kaiserreich. Wie alle jungen Damen des Reichs wird auch sie zum Ball des Prinzen eingeladen – und ist gar nicht begeistert. Was will sie schon mit einem Prinzen? Doch an einem Gewittertag begegnet sie im Verbotenen Wald einem geheimnisvollen Fremden und ihr Leben beginnt sich zu verändern – selbst Prinzen und Bälle spielen plötzlich eine wichtige Rolle.

Die Neuinterpretation bietet eine neue und erfrischend realistische Darstellung des Märchenklassikers in einer fantastischen Umgebung.

Halo Summers: Aschenkindel – Das wahre Märchen

276 Seiten, broschiert

9,99€

Verlag: CreateSpace

ISBN: 978-3-95967-124-8

Weitere Informationen: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/aschenkindel_das_wahre_maerchen/halo_summer/ISBN3-95967-124-5/ID47702056.html

 

Ich hoffe unter den vier Büchern sind (im Idealfall) sechs neue Bücher dabei, die euch gut in den Frühling bringen. Viel Spaß beim Schmökern!

 

Autorin: Maxi Pfeil

PAN: „Wir erschaffen Welten!“

PAN: „Wir erschaffen Welten!“

Mieses Schmuddelwetter und ungewöhnlich kalte Temperaturen.  Seltsames schien vom 20. bis 22. April am Werk zu sein.  Die tapferen Abenteurer, die es schafften, den Elementen im Berliner Großstadtdschungel zu trotzen und sich bis zum GLS-Campus durchzukämpfen, fanden hier eine bunte Ansammlung merkwürdigster Kreaturen:  Phantastische Autoren, Lektoren, Verleger, Programmleiter, Phantastik-Freunde und Interessierte hatten sich hier zu einer ultimativen Mission versammelt: Die Weltherrschaft an sich zu reißen!

 

Oder auch, um das Zweite PAN-Branchentreffen der Phantastik unter dem Motto „Per Anhalter durch die Phantastik“ zu begehen – wobei dies die Sache mit der Weltherrschaft natürlich nicht ausschließen muss.  Mit dem allgemein steigenden Interesse an phantastischer Literatur wächst auch das Phantastik-Autoren-Netzwerk e. V. und kann nun nach etwa einem Jahr (Gründung November 2015) mehr als 100 Mitglieder vorweisen.

 

„Das spitze Ende muss in den Gegner rein!“  (Susanne Pavlovic)

Nach der Akkreditierung lädt der Verein zur Weiterbildung mit breitgefächerten Themenfeldern ein.  Im ersten Workshop-Panel Seitenwechsel geht es um alternative Rezeptionsformen.  Während Patricia Gentner (tolino media) durch „die Galaxie des digitalen Publizierens“ leitet, steuert Michael Baumann (Laetitium) „Hörbücher und Hörspiele“ an und Spieletexter Falko Löffler erklärt in „Gaming und Gamewriting“ die Unterschiede von Charakteren und Handlungen in Büchern und Spielen.  Doch liegen Unterschiede nicht nur im Medium selbst:  „Die Spielebranche stirbt aller fünf Jahre und fängt von vorne an.2  Im Gegensatz zum Buch als „fertiges“ Medium, ändern sich für Spiele ständig Plattformen und Techniken und die Erzählweisen müssen immer wieder neu angepasst werden.

Thema des zweiten Workshop-Panels ist der Weltenbau als einer der wichtigsten Aspekte einer Fantasy-Welt.  Alexa Waschkau (Autorin, Podcasterin Hoaxilla) wirft mit ihren Teilnehmern in „Zombies auf zwölf Uhr!“ einen „realistischen Blick auf die Apokalypse der lebenden Toten“.  Bei Tobias Jetzke vom Institut für Innovation und Technik hingegen werden in „Wohnen in Zukünften“ die Städte von Morgen erbaut.  Gefährlich geht es bei der Autorin Susanne Pavlovic zu, die in ihrem Workshop Glamring 2.0 eine „Betriebsanleitung für Schwert- und sonstige Kämpfe in der Fantasy“ gibt und den Seminarraum mit Kurz-, Lang- und Zweihandschwertern eine Stunde lang zu einem Ort des gepflegten Blutvergießens verwandelt.  Tagesabschluss bildet ein Werkstattbericht zum Thema des phantastischen Audio-Entertainments mit den Autoren Tommy Krappweis und Ivar Leon Menger, dem Sprecher Detlev Tams und Barbara Landsteiner von audible.

Pic II. PAN
© Christin Fetzer

„Der Autor steht am Ende der Nahrungskette!“  (Marah Woolf)

Den Freitag startet Frau Dr. Christine Lötscher von der Gesellschaft für Fantastikforschung mit ihrem Vortrag „Grüne Sonne, Melancholie, Leseglück – Wie Phantastik uns helfen kann, die Welt zu verstehen“.  Dabei gibt sie Antworten auf die Fragen, warum wir so gern phantastische Literatur lesen, lobt das Fantasygenre als Geschichtenmaschine und einen Ort, wo sich Ideen bündeln.  Im Anschluss spricht Marah Woolf bzw. Emma C. Moore über ihren Werdegang und Arbeitsalltag als Selfpublishing-Autorin und Tipps zum erfolgreichen Einstieg.  In der darauffolgenden Diskussionsrunde „Kostenlos oder umsonst – E-Book und digitaler Markt“ sprechen Marah Woolf, Alex Jahnke (Autor), Pia Cailleau (Programmleitung Carlsen Im.press) und Dieter Durchdewald (Berater Buch- und Medienbranche) nicht nur über E-Publishing.  Im Dialog mit dem Publikum entwickeln sich Diskussionen zu Fragen, wie, ob die Buchpreisbindung in Zukunft sinnvoll ist, wen oder was sie noch schützt, wo doch ein extremer Rückgang des stationären Buchhandels zu beobachten ist und was an diesem System nicht stimmt, wenn Autoren als die eigentlich Schaffenden am „Ende der Nahrungskette“ stehen.

Hiernach kommen der Hauptsponsor und „eigenständige[…] Kreativmotor“ TOR-Online sowie Shitstorm-Forscher und Geschäftsführer von VM-People Thomas Zorbach zu Wort.  In seinem Vortrag zum Thema „Immersive Welten“ demonstriert Zorbach am Beispiel Sebastian Fitzeks, wie Autoren ihre Leser stärker in ihre Welt und ihre Geschichte einbinden können.  Auch die Diskussionsrunde „Gamification des Alltags – Phantastische Spielewelten und ihre Abgrenzung zur Realität“ mit Alexa Waschkau (Autorin), Mirka Uhrmacher (Lektorin Community Editions), Olaf Zimmermann (Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates) und Felix Schniz (Wissenschaftler Game Studies) setzt sich nicht nur mit Games als Kulturgut auseinander, sondern schneidet ebenfalls Themen wie Buchpreise, Autorenhonorare, Holocaust und Fake News an.

Zum Schluss finden sich verschiedene Ergebnisse:  Games lassen sich nicht nur in „Kinderspiele“ und „Killerspiele“ untergliedern.  Auch zu Fake News spricht Zimmermann ein wahres Wort:  „Fake News können nur mit Bildung bekämpft werden.“  Weiterhin betont er, dass es „zu unserer Freiheit gehört, auch Unsinn zu glauben“ und betont, dass das Verbieten und Löschen von Fake News vor allem eines ist:  Zensur!  Ausklingen lassen den Abend schließlich Luci van Org, Christian von Aster und Tommy Krappweis im Rahmen des Zweiten Gipfeltreffens der Phantastik.

Pic II. PAN
Schwer beschäftigt: Das Tagungsprogramm der Zweiten PAN-Konferenz. © Christin Fetzer

„Es ist Aufgabe des Schriftstellers, die Welt in Worten zu formen.“  (Eva Leipprand)

Den ersten Programmpunkt am Samstag bildet die Mitgliederversammlung und nach einer Dosis Kaffee erörtern die Autoren Alana Falk und Tom Hillenbrand sowie Blanvalet-Lektorin Beatrice Lampe und Verlegerin Grit Richter (Art & Script Phantastik Verlag) in ihrer Diskussionsrunde „Pseudonyme, Lesererwartungen und Marketing“.  Fazit:  Pseudonyme sind durchaus sinnvoll, vor allem, wenn Autoren genreübergreifend schreiben.  Schließlich sollen Erotikromane von männlichen Autoren nicht sofort als „Dirty Old Man-Prosa“ abgestempelt werden.

Nach dieser Runde spricht Eva Leipprand als Vorsitzende des Verbands Deutscher Schriftsteller und Schriftstellerinnen über Bücher als Kulturgüter und Kommunikationsformen sowie die Rolle des Urheberrechts.  Dabei betont sie die Aufgabe von Schriftstellern als Weltenschöpfer, sich mit der Zukunft auseinanderzusetzen.  Zukunftsgestaltung ist auch Hauptthema im Vortrag „Wie realistisch muss Science Fiction sein?“ von Dr. Volker Wittpfahl (Leiter des Institut für Innovation und Technik) und nach einer letzten Diskussionsrunde mit Tommy Krappweis (Autor), Kai Meyer (Autor), Simon Happ (Produzent Pantaleon Films) und Huan Vu (Regisseur und Produzent genrefilm.net) zum ThemaPhantastische Filme – Warum nicht auch in Deutschland?“ muss nach drei phantastisch informativen Tagen wieder aufgetaucht werden.

Aber das ist nicht das Ende der Geschichte.  Im nächsten Jahr gibt es die Fortsetzung – beim Dritten PAN-Branchentreffen der Phantastik in Köln!  Wer mehr zu PAN erfahren oder sogar Mitglied werden will, kann sich auf www.phantastik-autoren.net umsehen.  Auch auf Twitter, Instagram und Facebook ist die Autorenvereinigung vertreten.

Autorin:  Christin Fetzer

Der Lerche-Veranstaltungskalender für Mai

Der Lerche-Veranstaltungskalender für Mai

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche…endlich Zeit, raus zu gehen und den Duft der blühenden Blumen zu schnuppern. Wie kann man das besser, als bei einer Wanderung mit Picknick und mit einem Buch in der Tasche. Wir haben aber auch noch ein paar andere Tipps für euch.

 

05.05. – 07.05.2017

7-Seen-Wanderung 2017

Ob Klein und Groß, Jung und Alt, Profi und Anfänger – die 7-Seen-Wanderung hat die richtige Tour im Programm für euch. So erwarten euch geführte Touren zu unterschiedlichen Themen, bei denen fach- und ortskundige Führer mit Wissenswertem und kleinen Geschichten für Kurzweil sorgen werden. Unterwegs könnt ihr beobachten, wie sich die Natur die ehemaligen Tagebaugebiete in den letzten Jahren nach und nach wieder zurück erobert hat.

Auf mehreren Wanderstrecken werden sowohl Freizeitwanderer als auch sportlich ambitionierte Langstreckenwanderer ihre Freude haben. Die Entfernungen reichen von den 3 Kilometern der kürzesten Kinder- und Familientour bis zu den 107 Kilometern der Neuseenland-XXL-Tour.

Monetos:            kostenlos; geführte Touren: unterschiedliche Preise

Location:             an unterschiedlichen Orten

Web:                     www.7seen-wanderung.de/touren/wanderstrecken

 

06.05.2017
Museumsnacht 2017

Auch dieses Jahr zeigen Museen und Sammlungen in Leipzig und Halle wieder ihre schönsten Seiten und laden zu einer Nacht voller Überraschungen ein. Die Museumsnacht hat sich zum kulturellen Großereignis beider Städte mit mehr als 25.000 Besuchern und über 80 teilnehmenden Museen und Sammlungen entwickelt. Unter dem Motto „Zeig dich“ wartet am 6. Mai 2017 ein vielfältiges Programm auf euch – vom Blick hinter die Kulissen, über Workshops, Lesungen bis hin zu Musik und Tanz.

Monetos:             8 € für Studenten

Location:             Museen und Sammlungen in Leipzig und Halle

Web:                    http://www.museumsnacht-halle-leipzig.de

 

12.05.2017 – 14.05.2017

Leipziger Typotage 2017

Typografie begegnet uns nicht nur in Büchern und auf Covern, sondern auch jeden Tag als Poster, Plakat, auf Webseiten und überall wo man hinsieht.

Die Leipziger Typotage widmen sich dem Thema Typografie unter dem Motto „Schrift und Erkenntnis“.  Ein besonderer Blick wird gerichtet auf Schrift und Typografie im Kontext von Gestaltungspraxis, Wissenschaft, Geschichte und Technik. Inhaltliche Schwerpunkte der Tagung sind neben Schrift und Typografie auch Grafik-Design, Kunst, Herstellungstechniken im Printbereich und verwandte Themen.

Monetos:             70 € für Studenten

Location:             Museum für Druckkunst Leipzig, Nonnenstraße 38, 04229 Leipzig

Web:                    http://www.typotage.de/

 

17. 05. 2017

Gunther Emmerlich: „Spätlese – Eine Rücksicht ohne Vorsicht“

Gunther Emmerlich erzählt aus seinem abwechslungsreichen Leben: Erlebtes und Gedachtes, Freudiges und Heiteres, Trauriges und Wehmütiges, Denk- und Erinnerungswürdiges. Wie bei ihm gewohnt – humorvoll, selbstironisch, kenntnisreich mit ernstem Anliegen und doch augenzwinkernd. Anschließend gibt es eine Signierstunde.

Monetos:             7 € für Studenten

Beginn:                20:15 Uhr

Location:             Buchhandlung Lehmanns Media, Grimmaische Straße 10, 04109 Leipzig

Web:                     www.lehmanns.de/leipzig

 

20.05.2017

Bildwechsel – Buchillustration in der Reformationszeit

Mit der durch Martin Luther angestoßenen Reformation veränderte sich nicht nur das Bild der Welt, sondern auch die Art und Weise, wie die Welt abgebildet wurde. Das zeigt sich in Büchern, die in der Reformationszeit gedruckt wurden und reiches Anschauungsmaterial bieten. 27 Drucke aus der Zeit sind derzeit in der Albertina aufgeschlagen. Zu sehen sind in acht Bildergalerien Buchillustrationen, die belehren, erzählen, erbauen und ermahnen, bekennen, Visionen zeigen, verspotten und vieles mehr. Diese spannenden Zeugnisse der damaligen Umwälzungen und der Auseinandersetzung zwischen Katholiken und Protestanten können in der Führung mit Thomas Thibault Döring, in der Bibliotheca Albertina entdeckt werden.

Monetos:             keine, ist kostenlos

Beginn:                10.00 Uhr

Location:             Bibliotheca Albertina, Beethovenstr. 6, 04107 Leipzig

Web:                    http://www.luther-in-leipzig.de/de/Veranstaltungen/Veranstaltungen-2017_1019.html?events5467.id=31518

 

31.05.2017

Halftime X Bio Synth & Friends

Puh… Ihr findet, das war ein anstrengender Monat? Dann gönnt euch doch mal ein Päuschen bei der

Halftime im Conne Island Garten mit musikalischer Untermalung von fouth live, philipp rmke, fumé und chamberlain.

 

Monetos:             keine, ist kostenlos

Beginn:                ab 18.00 Uhr

Location:             Conne Island, Koburger Straße 3, 04277 Leipzig

Web:                     https://www.conne-island.de/termin/nr5010.html

 

Autorin: Viktoria Gamagina

#verlagebesuchen – Der Welttag des Buches in Leipzig

#verlagebesuchen – Der Welttag des Buches in Leipzig

Was macht eigentlich ein Kinderbuchverlag? Wie werden aus Konzepten und Ideen richtige Bücher? Heute ist wieder der Welttag des Buches. Und was letztes Jahr in Berlin startete, ist nun eine deutschlandweite Aktion, bei der namhafte Verlage einladen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Rund 100 Verlage beteiligen sich dieses Jahr an dem breitgefächerten Angebot, dass die Kampagne #verlagebesuchen anbietet. Für Bücherfans und Neugierige bieten Sie Lesungen, Werkstattgespräche, Verlagsführungen und Vorträge.

 

Was passiert in Leipzig?

Die Buchkinder Leipzig e.V. sind eine Buch- und Schreibwerkstatt für Kinder und Jugendliche im Alter von vier bis achtzehn Jahren. Unterstützt von Erwachsenen entwickeln Sie hier ihre eigenen Ideen, um sie dann in der vereinseigenen Buchmanufaktur in kleinen Auflagen selbst zu konzipieren, zu illustrieren und herzustellen.

Zwischen 14:00 und 17:00 Uhr laden die Buchkinder in die Endersstraße 3 ein, um in der Werkstatt selbst kreativ zu werkeln, Geschichten zu lauschen und das Verlagsprogramm zu entdecken.

Hier geht’s zur Veranstaltung: http://verlagebesuchen.de/event/buchkinderbuecher-entdecken/

 

Danach lädt der Verlag Reinecke und Voß, der sich selbst als „Fachverlag für Horizonterweiterung“ bezeichnet, zur Vesper zwischen 17:00 und 20:00 Uhr ins Gartencafé in der Bernhard-Göring-Straße 26 ein.

Mit seinem Portfolio aus geheimen Klassikern der Moderne, einem beachtlichen Lyrikprogramm und kreativen Experimenten bietet der Verlag ein interessantes Programm weitab des literarischen Mainstreams. Gereicht werden dabei Appetithappen aus Verlag und Literatur, sowie die Möglichkeit zu spannenden Gesprächen mit Mitarbeitern und Autoren des Verlages.

Hier geht’s zur Veranstaltung: http://verlagebesuchen.de/event/gartencafe-mit-dichtung/

 

Wer kann vorbei kommen?

Du bist neugierig wie die Arbeit in den verschiedenen Verlagen funktioniert? Du willst einen Blick hinter die Kulissen werfen, sehen wie Bücher entstehen und die unterschiedlichen Arbeitsprozesse ablaufen? Dann komm vorbei! Die Türen stehen offen und alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Durch die begrenzte Teilnehmerzahl wird um eine Anmeldung gebeten.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist dabei kostenfrei.

 

Du willst noch mehr?

Weitere Informationen, bundesweite Veranstaltungsangebote und die Möglichkeit dich anzumelden, findest du unter http://verlagebesuchen.de/.

 

Autorin: Frances Liebau